taz.de -- Studie zu Corona-Alltag von Familien: Alles anders

Eine neue Studie zeigt, wie Familien mit der Coronakrise umgehen. Insbesondere für Frauen bedeutet der Pandemie-Alltag noch mehr Stress als zuvor.

Bild: Wie gehen Familien mit dem Corona-Alltag um? Eine neue Studie widmet sich dieser Frage

Hildesheim/ Frankfurt a.M. epd | Die Maßnahmen zur Eindämmung der [1][Coronapandemie] haben den Alltag vieler Familien in erheblichem Umfang verändert. Das geht aus einer Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Hildesheim und Frankfurt (Main) hervor. Erste Ergebnisse der Untersuchung wurden am Mittwoch bekannt. An der Befragung zum Familienalltag in Corona-Zeiten hatten sich mehr 25.000 Eltern beteiligt.

Im Rahmen der Studie hätten vor allem erwerbstätige Mütter ihre Erfahrungen während der Coronakrise geschildert, hieß es. Viele berichteten demnach von Schuldgefühlen gegenüber ihren Kindern und dem Arbeitgeber, weil sie [2][alles gleichzeitig managen müssten].

Die befragten Eltern versuchten ihren Kindern Rückzugsmöglichkeiten zu Hause zu ermöglichen, für sich selbst hätten sie diese häufig jedoch nicht. „Doch es gibt auch Mütter und Väter, die durch ihre Erfahrungen eine neue Perspektive gewonnen haben und den Alltag vor der Pandemie zwischen Erwerbsarbeit, Schule, Freizeit, Fürsorge nun als äußerst aufreibend beschreiben“, sagte Johanna Wilmes aus dem Forschungsteam.

Zuvor hatten die Hildesheimer und Frankfurter Wissenschaftler bereits Jugendliche zu ihren Erfahrungen und Wünschen in der Coronakrise befragt.

27 May 2020

[1] /Schwerpunkt-Coronavirus/!t5660746

[2] /Unbezahlte-Carearbeit-in-Deutschland/!5683200

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