taz.de -- +++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Slowakei stoppt Waffenlieferungen

Die neue slowakische Regierung will die MilitÀrhilfe an die Ukraine einstellen. Die Arbeiten am finnischen Zaun zu Russland kommen voran.

Bild: Der Neue: Robert Fico vor der Vereidigung

Neue slowakische Regierung will keine Waffen mehr liefern

Der neue slowakische MinisterprĂ€sident Robert Fico hat einen Stopp der MilitĂ€rhilfe seines Landes fĂŒr die Ukraine verkĂŒndet. „Wir betrachten die Hilfe fĂŒr die Ukraine ausschließlich als humanitĂ€re und zivile Hilfe, wir werden keine Waffen mehr an die Ukraine liefern“, sagte Fico am Donnerstag vor den Abgeordneten des neu gewĂ€hlten Parlaments in Bratislava. Der Krieg in der Ukraine sei „nicht unser Krieg, wir haben mit dem Krieg nichts zu tun“.

Ein „sofortiger Stopp der MilitĂ€roperationen“ sei die „beste Lösung, die wir fĂŒr die Ukraine haben“, sagte Fico weiter. Die EU solle sich von einem „Waffenlieferanten zu einem Friedensstifter wandeln“.

Der neue slowakische MinisterprĂ€sident sprach sich auch gegen Sanktionen gegen Russland aus. „Ich werde nicht fĂŒr Sanktionen gegen Russland stimmen, solange wir keine Untersuchungen ĂŒber ihre Auswirkungen auf die Slowakei haben“, sagte er. „Wenn es Sanktionen gibt, die uns schaden werden, wie es bei den meisten Sanktionen der Fall ist, sehe ich keinen Grund, sie zu unterstĂŒtzen.“

Der Linkspopulist Fico hatte im Wahlkampf das Ende der MilitĂ€rhilfen fĂŒr die Ukraine angekĂŒndigt. Seine Koalitionsregierung mit einer ultrarechten Partei und einer Linkspartei war am Mittwoch vereidigt worden. Ficos Partei Smer-SD war als stĂ€rkste Kraft aus den Parlamentswahlen von Ende September hervorgegangen. Der Linkspopulist, der in der Vergangenheit bereits zweimal Regierungschef seines Landes war, bildete in der Folge ein DreierbĂŒndnis mit der ultrarechten Slowakischen Nationalpartei (SNS) und der linksgerichteten Hlas-SD.

Beobachter gehen davon aus, dass das EU- und Nato-Mitglied Slowakei, bisher einer der großen UnterstĂŒtzer der Ukraine im Krieg gegen Russland, unter der FĂŒhrung Ficos eine Kehrtwende in der Außenpolitik vollfĂŒhren und sich der Position Ungarns annĂ€hern wird. Fico hatte im Wahlkampf erklĂ€rt, unter seiner FĂŒhrung werde die Slowakei „nicht einen Schuss Munition“ an die Ukraine liefern. Zugleich rief er zu besseren Beziehungen zu Russland auf. Nach seinem Wahlsieg sagte Fico, die Slowakei habe „grĂ¶ĂŸere Probleme“ als die Ukraine, und sprach sich fĂŒr FriedensgesprĂ€che aus.

Als Reaktion auf die slowakische Entscheidung erklĂ€rte Kremlsprecher Dmitri Peskow, diese werde keinen großen Einfluss auf den Konflikt haben, da der Anteil der Waffenlieferungen der Slowakei an die Ukraine „eher klein“ gewesen sei. (afp)

Arbeiten an finnischem Zaun zu Russland kommen voran

In Finnland schreiten die Arbeiten an einem geplanten Zaun an der Grenze zu Russland voran. Der Bau eines schĂ€tzungsweise drei Kilometer langen Testmodells in der NĂ€he des GrenzĂŒbergangs Imatra sei mit leichter Verzögerung mittlerweile abgeschlossen worden, die Pilotphase geglĂŒckt und die Umsetzung der nĂ€chsten Phase bereits im Gange, teilte der finnische Grenzschutz am Donnerstag mit. Die gesammelten Erfahrungen könnten nun in den weiteren Phasen des Zaunbaus genutzt werden. Derzeit werde an einem vier Kilometer langen Zaunabschnitt am GrenzĂŒbergang Salla gebaut.

Finnland grenzt auf einer LĂ€nge von rund 1340 Kilometern an Russland. Vor dem Eindruck des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine war das nördlichste Land der EU im April nach jahrzehntelanger militĂ€rischer BĂŒndnisfreiheit Mitglied der Nato geworden. Damit hat sich die Nato-Außengrenze Richtung Russland mehr als verdoppelt.

Der geplante Grenzzaun soll keinen neuen Eisernen Vorhang darstellen, sondern den GrenzschĂŒtzern vielmehr die Überwachung der Grenze an strategisch wichtigen Punkten etwa in der NĂ€he der ÜbergĂ€nge erleichtern, vor allem in SĂŒdostfinnland. Als NĂ€chstes sollen zwölf Streckenabschnitte mit einer GesamtlĂ€nge von rund 70 Kilometern errichtet werden. Ziel ist nach Angaben des Grenzschutzes, mit dem Bau der lĂ€ngsten Abschnitte im Laufe des kommenden Winters zu beginnen. (dpa)

Drohnenmotoren an Russland geliefert: Haftbefehl

Ein Unternehmer aus dem Raum Kassel soll trotz des Angriffskriegs gegen die Ukraine Motoren fĂŒr militĂ€risch genutzte Drohnen nach Russland geliefert und damit gegen Sanktionsbestimmungen verstoßen haben. Das Zollkriminalamt vollstreckte am Mittwoch einen Haftbefehl gegen den Mann, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und die Generalzolldirektion in Bonn am Donnerstag erklĂ€rten. Zudem wurden sechs Wohn- und GeschĂ€ftsrĂ€ume durchsucht.

Gegen den Beschuldigten wird demnach wegen des Verdachts von VerstĂ¶ĂŸen gegen das Außenwirtschaftsgesetz ermittelt. Er soll in den Jahren 2022 und 2023 Modellflugmotoren, elektronische Bauteile und anderes Material ĂŒber einen ZwischenempfĂ€nger im chinesischen Hongkong an ein im russischen Sankt Petersburg ansĂ€ssiges Unternehmen geliefert haben. Diese Firma sei einem Mitgesellschafter des tatverdĂ€chtigen Unternehmers zuzurechnen.

Die Modellflugzeugmotoren werden den Ermittlungen zufolge unter anderem in russischen AufklĂ€rungsdrohnen vom Typ Orlan 10 eingesetzt. Dabei handle es sich um Drohnen, die von russischen StreitkrĂ€ften im Krieg gegen die Ukraine unter anderem zur ZielfĂŒhrung des Artilleriefeuers sowie zu AufklĂ€rungszwecken eingesetzt werden.

Die Fahnderinnen und Fahnder des Zollkriminalamtes beschlagnahmten bereits im Sommer 2023 bei dem Unternehmen insgesamt 120 dieser Motoren und verhinderten damit eine mögliche Ausfuhr nach Russland.

DarĂŒber hinaus wird dem Beschuldigten zur Last gelegt, zwei hochpreisige Fahrzeuge illegal exportiert zu haben. Auch die Fahrzeuge sollen ĂŒber die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong nach Russland gebracht worden sein. Die Ausfuhr von Kraftfahrzeugen nach Russland ist nach den Sanktionsbestimmungen grundsĂ€tzlich ebenfalls verboten. Der Wert aller verbotswidrig ausgefĂŒhrten Waren belĂ€uft sich demnach auf rund 2 Millionen Euro. (afp)

Lage um umkÀmpfte Stadt Awdijiwka verschÀrft sich

Bei der umkĂ€mpften Stadt Awdijiwka im Osten der Ukraine hat sich die Lage fĂŒr Kyjiws Truppen verschĂ€rft. „Hier findet eine Schlacht statt, in die der (russische) Feind [1][seine HauptkrĂ€fte] wirft“, schrieb der gut im MilitĂ€r vernetzte Journalist Jurij Butussow am Donnerstag bei Telegram. Russisches MilitĂ€r hat nach seinen Angaben entlang eines Eisenbahndamms nördlich der Stadt ein Gebiet von etwa einem Kilometer Breite erobert.

VorstĂ¶ĂŸe ĂŒber den Damm werden in Richtung der Dörfer Stepowe und Berdytschi und das GelĂ€nde der stadtprĂ€genden Koksfabrik erwartet. Verschiedenen Quellen zufolge hat sich der ukrainisch kontrollierte Nachschubkorridor auf sechs bis acht Kilometer verringert.

Von einst ĂŒber 30.000 Einwohnern sind in der stark zerstörten Industriestadt nur noch etwa 1.000 verblieben. Awdijiwka ist bereits mehr als zur HĂ€lfte von russischen Truppen eingeschlossen. Dem ukrainischen Generalstab zufolge sind in StadtnĂ€he im Verlauf des vergangenen Tages 15 russische Angriffe abgewehrt worden.

Die Ukraine wehrt seit ĂŒber 20 Monaten eine russische Invasion ab. Nahe Awdijiwka verlief bereits seit 2014 die Frontlinie zu den von Moskau unterstĂŒtzten Separatisten. Die russisch kontrollierte Gebietshauptstadt Donezk liegt nur wenige Kilometer sĂŒdlich. Die russische Armee hat vor gut zwei Wochen mit neuen Angriffen nördlich und sĂŒdlich von Awdijiwka begonnen. Eine Anfang Juni von Kyjiw gestartete Gegenoffensive in der SĂŒdukraine ist bislang hinter den Erwartungen zurĂŒckgeblieben. (dpa)

Teenager in SĂŒdukraine durch russischen Beschuss getötet

In der sĂŒdukrainischen Region Cherson ist offiziellen Angaben zufolge ein 13 Jahre alter Teenager durch russischen Beschuss getötet worden. Nach Angaben der ukrainischen Behörden vom Donnerstag seien zudem mindestens vier weitere Menschen durch die Angriffe verletzt worden. Der regionale MilitĂ€rgouverneur Olexander Prokudin rief vor diesem Hintergrund Eltern dazu auf, ihre Kinder aus der Region zu evakuieren. „Sorgen Sie fĂŒr ihre Sicherheit! Ihr seht, wie intensiv der Beschuss ist“, schrieb er auf Telegram. Am Mittwoch hatten die Chersoner Behörden bereits ĂŒber den Tod eines 42 Jahre alten Mannes berichtet.

Cherson war kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs Anfang 2022 besetzt worden. Rund acht Monate spĂ€ter befreiten ukrainische Truppen einen Teil der Region wieder – darunter auch die gleichnamige Gebietshauptstadt Cherson. Seitdem greifen russische Soldaten dort immer wieder an. Den ukrainischen Behörden zufolge warf die russische Luftwaffe allein am Mittwoch insgesamt 35 gelenkte Flugbomben auf das Gebiet ab. (dpa)

Außenminister verurteilen Nordkoreas Waffenlieferungen

SĂŒdkorea, die USA und Japan haben die mutmaßliche Lieferung von Munition und MilitĂ€rausrĂŒstung von Nordkorea an Russland scharf kritisiert. In einer gemeinsamen ErklĂ€rung der Außenminister der drei LĂ€nder hieß es, dass derartige Waffenlieferungen zu einem deutlichen Anstieg der Opferzahlen in der von Russland angegriffenen Ukraine fĂŒhrten. Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte die US-Angabe, sein Land sei von Nordkorea mit Waffen beliefert worden, jĂŒngst mit den Worten zurĂŒckgewiesen, dass Washington die Behauptung nicht habe beweisen können.

„Wir werden weiter mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um Russlands Versuche aufzudecken, militĂ€rische AusrĂŒstung von (Nordkorea) zu erwerben“, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung des sĂŒdkoreanischen Außenministers Park Jin, des US-Außenministers Antony Blinken und ihrer japanischen Kollegin Yoko Kamikawa. „Derartige Waffenlieferungen, von denen wir jetzt mehrere bestĂ€tigt haben, werden die Zahl der Opfer des russischen Angriffskrieges deutlich erhöhen“, hieß es. (ap)

Ukraine will Techniksanktionen gegen Moskau

[2][Vor dem EU-Krisengipfel am Donnerstag] fordert der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenski schĂ€rfere Techniksanktionen gegen den Angreifer Russland. „Die Sanktionen gegen Russland mĂŒssen ausgeweitet und verstĂ€rkt werden“, sagte Selenski in einer Videoansprache. Genau dies werde er den EU-Staats- und Regierungschefs sagen, die sich ab Donnerstag in BrĂŒssel versammeln. Der ukrainische PrĂ€sident soll per Video zu dem Treffen zugeschaltet werden. Die europĂ€ische UnterstĂŒtzung fĂŒr sein angegriffenes Land ist ein Thema des Gipfels, neben dem zweiten Krisenherd in Nahost.

In den Kampfdrohnen und Raketen, die Russland gegen die Ukraine einsetze, seien viele Teile aus anderen LĂ€ndern verbaut, auch von westlichen Firmen, sagte Selenski. Moskau könne die Sanktionen zu leicht umgehen. Jeder russische Angriff auf die ukrainische Infrastruktur sei „ein Beleg dafĂŒr, dass der Druck auf den Terrorstaat nicht ausreicht“. (dpa)

SchÀden am AKW Chmelnyzkyj

Der ukrainische PrĂ€sident Selenski fordert [3][von den PartnerlĂ€ndern mehr Flugabwehrwaffen], nachdem Explosionen SchĂ€den an GebĂ€uden des AKW Chmelnyzkyj angerichtet haben. „Dieser Angriff auf das Kernkraftwerk ist eine weitere Erinnerung an alle unsere Partner, wie wichtig es ist, die Luftverteidigung der Ukraine zu stĂ€rken.“ Das sagte Selenski am Mittwochabend in seiner Videoansprache in Kyjiw.

Ein russischer Drohnenangriff hatte in der Nacht zuvor das westukrainische Gebiet Chmelnyzkyj getroffen. Durch die Druckwelle von Explosionen in der NÀhe des AKW barsten nach Angaben des Energieministeriums an mehreren VerwaltungsgebÀuden die Fenster.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) bestĂ€tigte die SchĂ€den. „Dieser Zwischenfall unterstreicht erneut die sehr prekĂ€re Lage der nuklearen Sicherheit in der Ukraine, solange dieser tragische Krieg andauert“, sagte IAEA-Direktor Rafael Grossi in Wien. (dpa)

Selenski: Russische Luftwaffe zieht sich zurĂŒck

Nach erfolgreichen ukrainischen Angriffen auf russische Fliegerhorste in Luhansk und Berdjansk beobachtet die Ukraine nach Angaben Selenskis, dass die russische Luftwaffe FluggerĂ€t auch von der Halbinsel Krim abzieht. Bei den Attacken setzte Kyjiw mutmaßlich die von den USA gelieferten ATACMS-Raketen ein und viele russische Hubschrauber und Flugzeuge außer Gefecht. „Erst flieht die russische Marine, und jetzt flieht die russische Luftwaffe“, sagte Selenski zur Lage auf der Krim. Die Ukraine werde alle besetzten Gebiete ohne Ausnahme befreien, versprach er. Er dankte den Partnern, die seinem Land Waffen mit grĂ¶ĂŸerer Reichweite geliefert hĂ€tten. (dpa)

Kaum VerÀnderungen an der Front

An der fast 1.000 Kilometer langen Front im Osten und SĂŒden der Ukraine gab es nach Angaben des ukrainischen Generalstabs zwar schwere Gefechte, aber kaum VerĂ€nderungen. Die ukrainische Armee habe russische Sturmangriffe bei den Orten Kupjansk, Lyman, Bachmut und Awdijiwka zurĂŒckgeschlagen, hieß es im Lagebericht fĂŒr Mittwoch. Ihrerseits setze die Ukraine Angriffe bei Bachmut im Osten und Werbowe im SĂŒden fort. Die MilitĂ€rangaben waren nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfbar. Der Kyjiwer Generalstab Ă€ußerte sich nicht zu angeblichen ukrainischen VorstĂ¶ĂŸen auf dem russisch besetzten Dnipro-Ufer im sĂŒdlichen Gebiet Cherson. Davon berichteten MilitĂ€rblogger. (dpa)

EU nimmt russischen Diamantenhandel ins Visier

In der EU wird an einem zwölften Paket mit Sanktionen gegen Russland gearbeitet. Wie ranghohe EU-Beamte in BrĂŒssel sagten, gibt es PlĂ€ne fĂŒr die BeschrĂ€nkung des Handels mit Diamanten aus Russland. Zudem könnte es unter anderem ein Importverbot fĂŒr Aluminium geben sowie ExportbeschrĂ€nkungen fĂŒr weitere GĂŒter, die sich zivil und militĂ€risch nutzen lassen.

Es sei unglaublich, was fĂŒr Bauteile von den Ukrainern in russischen Raketen gefunden wĂŒrden, sagte ein Beamter zu GĂŒtern mit doppeltem Verwendungszweck. Manchmal wĂŒrden Mikrochips entdeckt, die normalerweise in KĂŒhlschrĂ€nken verbaut seien. Genau auf dieses Problem weist auch Selenski hin.

Die neuen EU-Sanktionen sollen im Idealfall noch dieses Jahr beschlossen werden. Schon lĂ€nger gibt es weitreichende Einfuhrverbote fĂŒr Rohöl, Kohle, Stahl, Gold und LuxusgĂŒter aus Russland. Dazu kommen Strafmaßnahmen gegen Banken und Finanzinstitute. (dpa)

Russland lĂ€sst seine AtomstreitkrĂ€fte ĂŒben

Russland hat nach Kreml-Angaben bei einer Übung der NuklearstreitkrĂ€fte zwei Interkontinentalraketen und mehrere Marschflugkörper abgefeuert. Das Manöver fand demnach unter Leitung des Oberkommandierenden, also PrĂ€sident Wladimir Putin, statt. Eine Interkontinentalrakete sei von einem Atom-U-Boot abgeschossen worden, eine zweite von einer mobilen Abschussrampe auf dem GelĂ€nde des nordrussischen Weltraumbahnhofs Plessezk. Die Marschflugkörper seien von strategischen Langstreckenbombern des Typs Tupolew Tu-95MS aus gestartet worden.

Unterdessen kĂŒndigte der russische Sicherheitsrat eine VergrĂ¶ĂŸerung der Armee an. Anlass seien die KĂ€mpfe in der Ukraine und die Erweiterung des militĂ€rischen Potenzials der Nato. Das sagte Ex-PrĂ€sident Dmitri Medwedew, jetzt VizesekretĂ€r des Sicherheitsrates. Seinen Angaben nach sollen 2024 ein neues Armeekorps, 7 Divisionen, 19 Brigaden, 49 Regimenter und eine Marineflotille aufgestellt werden. (dpa)

26 Oct 2023

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