taz.de -- +++ Nachrichten im Nahost-Krieg +++: Abbas stellt Bedingungen
PalĂ€stinenser-PrĂ€sident Mahmud Abbas zeigt sich bereit, im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung die Regierungsverantwortung in Gaza zu ĂŒbernehmen.
Bild: PalÀstinenser-PrÀsident Mahmud Abbas
Gaza-Kontrolle im Fall einer Zwei-Staaten-Lösung
Die PalĂ€stinensische Autonomiebehörde zeigt sich bereit, im Gazastreifen nach Ende des Krieges unter Bedingungen Regierungsverantwortung zu ĂŒbernehmen â im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung. âWir werden unsere volle Verantwortung im Rahmen einer umfassenden politischen Lösung tragenâ, sagte PalĂ€stinenserprĂ€sident Mahmud Abbas laut der palĂ€stinensischen Nachrichtenagentur Wafa am Freitag. Gemeint ist die GrĂŒndung eines unabhĂ€ngigen palĂ€stinensischen Staates, zu dem neben dem Gazastreifen auch das Westjordanland und Ost-Jerusalem gehören sollen.
Diese Vision wird aber von den meisten Mitgliedern der gegenwĂ€rtigen, rechtsreligiösen Regierung in Israel als Gefahr fĂŒr den jĂŒdischen Staat angesehen und daher abgelehnt. Es gibt auch rechtsextreme Minister, die eine Annexion des Westjordanlands und des Gazastreifens anstreben. Die islamistische Terrororganisation Hamas hatte die von der gemĂ€Ăigten PalĂ€stinenserorganisation Fatah dominierte Autonomiebehörde 2007 in einem Putsch aus dem Gazastreifen vertrieben. Seitdem herrschte die Fatah nur noch im Westjordanland, es gab de facto zwei Regierungen.
Israel will nach dem Massaker der Hamas deren Herrschaft und militĂ€rische FĂ€higkeiten zerstören. Die USA pochen darauf, dass die PA an der Diskussion ĂŒber die Zukunft des Gazastreifens danach beteiligt wird. Allerdings fordern groĂe Teile der palĂ€stinensischen Bevölkerung Abbasâ RĂŒcktritt. Der 87-JĂ€hrige ist seit mehr als 18 Jahren im Amt und nicht mehr durch Wahlen legitimiert. Sollte seine Autonomiebehörde mit Hilfe Israels die Kontrolle im Gazastreifen ĂŒbernehmen, wĂ€re das fĂŒr viele ein Affront. (rtr/dpa)
Vertreter von UN-Hilfsorganisation: âBlutbadâ im Gazastreifen muss aufhören
Ein hochrangiger Vertreter einer UN-Hilfsorganisation hat ein Ende des âBlutbadsâ im Gazastreifen durch Israels MilitĂ€reinsatz gefordert. âGanze Stadtteile dem Erdboden gleichzumachen, ist keine Antwort auf die ungeheuerlichen Verbrechen der Hamasâ, schrieb der Leiter des UN-Hilfswerks fĂŒr palĂ€stinensische FlĂŒchtlinge (UNRWA), Philippe Lazzarini, in einem am Freitag veröffentlichten Meinungsbeitrag. Dies werde vielmehr eine neue Generation von PalĂ€stinensern schaffen, âdie den Kreislauf der Gewaltâ vermutlich fortsetzen werden. âDas Blutbad muss einfach aufhören.â
âDer derzeitige Kurs der israelischen Behörden wird nicht den Frieden und die StabilitĂ€t bringen, die sowohl Israelis als auch PalĂ€stinenser wollen und verdienenâ, schrieb Lazzarini weiter. (afp)
UN-FlĂŒchtlingshilfe â Ăber hundert Mitarbeiter getötet
Der Chef des Hilfswerks der Vereinten Nationen fĂŒr PalĂ€stina-FlĂŒchtlinge UNWRA teilt mit, ĂŒber Hundert Mitarbeiter seien seit Ausbruch der KĂ€mpfe im Gazastreifen getötet worden. âVerheerend. Ăber 100 UNRWA-Mitarbeiter wurden innerhalb eines Monats getötet. Eltern, Lehrer, Krankenschwestern, Ărzte, Hilfspersonal. UNRWA trauert, die PalĂ€stinenser trauern, die Israelis trauernâ, schreibt Philippe Lazzarini auf X (ehemals Twitter) und wiederholt den Aufruf zu einer humanitĂ€ren Feuerpause. (rtr)
Hamas: 13 Tote nach Angriff auf gröĂtes KrankenhausgelĂ€nde im Gazastreifen
Bei einem Angriff auf das gröĂte KrankenhausgelĂ€nde im Gazastreifen sind nach Angaben der radikalislamischen Hamas 13 Menschen getötet worden. Zudem seien bei dem âisraelischen Angriff auf das GelĂ€nde des Al-Schifa-Krankenhausesâ im Zentrum der Stadt Gaza dutzende Menschen verletzt worden, erklĂ€rte ein Sprecher der im Gazastreifen herrschenden PalĂ€stinenserorganisation am Freitag. Der Direktor des Al-Schifa-Krankenhauses, Abu Salmiya, erklĂ€rte, das GebĂ€ude sei von âisraelischen Panzern beschossenâ worden. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah mindestens sieben abgedeckte Leichen auĂerhalb des Krankenhauses.
Die israelische Armee hatte am Donnerstag heftige KĂ€mpfe in der NĂ€he des Al-Schifa-Krankenhauses gemeldet und angegeben, âmehr als 50 Terroristenâ getötet und TunneleingĂ€nge, WerkstĂ€tten fĂŒr Panzerabwehrraketen und Luftabwehrstellungen zerstört zu haben. Israel hatte der Hamas wiederholt vorgeworfen, insbesondere das Al-Schifa-Krankenhaus als Versteck fĂŒr ihre KĂ€mpfer und zur Koordination ihrer Angriffe zu nutzen, was die PalĂ€stinenserorganisation bestreitet.
Laut dem Generaldirektor fĂŒr die KrankenhĂ€user im Gazastreifen, Mohammed Zaqout, ist eine Versorgung der Verletzten nicht mehr möglich. âDie KrankenhĂ€user werden stĂ€ndig von Israel bombardiertâ, sagte er. Zehntausende Menschen, die in den KrankenhĂ€usern Zuflucht suchten, seien in Gefahr. (afp)
Zwei Frauen in Tel Aviv durch Raketenangriff verletzt
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge erneut mutmaĂliche Terroristen im Gazastreifen getötet. Darunter seien auch am Massaker in Israel beteiligte Personen, teilte das MilitĂ€r am Freitag mit. Sie seien am Donnerstag getötet worden. In der Nacht auf Freitag attackierten israelische Soldaten den Angaben zufolge auĂerdem 19 weitere mutmaĂliche Terroristen, die demnach einen Angriff auf sie planten. Sie hĂ€tten auch mehrere Waffen wie Raketenwerfer getroffen oder beschlagnahmt.
Auch bei einem weiteren Angriff habe das MilitĂ€r auf einem âHamas-MilitĂ€rpostenâ und einem ĂbungsgelĂ€nde 30 mutmaĂliche Terroristen âeliminiertâ. Unklar war zunĂ€chst, ob sie getötet wurden. Auch dabei hĂ€tten die StreitkrĂ€fte unter anderem Dutzende Waffen, Raketen und Drohnen sichergestellt. Die Armee habe zudem das BĂŒro des Bruders von Hamas-Chef Jihia al-Sinwar durchsucht.
Extremistische PalĂ€stinenser feuerten am Freitag erneut Raketen aus dem Gazastreifen auf den SĂŒden und das Zentrum Israels ab. Auch in der KĂŒstenmetropole Tel Aviv wurde Armeeangaben zufolge Raketenalarm ausgelöst. Im Zentrum des Landes seien zwei Frauen durch Granatsplitter verletzt worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. (rtr/dpa)
Israels MilitÀr: 41 Festnahmen im Westjordanland
Bei einer Razzia im Westjordanland hat das israelische MilitÀr nach eigenen Angaben 41 PalÀstinenser verhaftet. 14 von ihnen seien Extremisten, teilte das MilitÀr am Freitag mit. Der Einsatz, bei dem sie festgenommen wurden, fand demnach am Donnerstagabend statt.
Weiter teilten die israelischen StreitkrÀfte mit, sie hÀtten die HÀuser von zwei Extremisten zerstört, die bei einem Anschlag im August eine israelische Frau getötet und einen Mann schwer verletzt hÀtten. Die Al-Aksa-MÀrtyrerbrigaden hatten sich damals zu dem Anschlag bekannt.
Bei weiteren MilitĂ€roperationen im Westjordanland wurden laut den StreitkrĂ€ften Waffen in drei FlĂŒchtlingslagern konfisziert. In Hebron sei ein Laden geschlossen worden, in dem Propagandamaterial fĂŒr die Hamas gedruckt worden sei.
Seit dem Anschlag von Extremisten der im Gazastreifen regierenden Hamas auf Israel hat auch im Westjordanland die Gewalt zugenommen. Erst am Donnerstag kamen bei einer groĂangelegten israelischen MilitĂ€roperation in der Stadt Dschenin nach palĂ€stinensischen Angaben mindestens 13 Menschen ums Leben. Das israelische MilitĂ€r bezifferte die Zahl der Toten mit zehn. Die Hamas rĂ€umte ein, dass neun der Toten zu ihren KĂ€mpfern gezĂ€hlt hĂ€tten.
Seit Beginn des Krieges hat das israelische MilitĂ€r laut eigenen Angaben im Westjordanland 1.540 PalĂ€stinenser festgenommen. 930 von ihnen standen nach israelischen Angaben der Hamas nahe. Die Organisation PPC, die sich fĂŒr palĂ€stinensische HĂ€ftlinge einsetzt, gab deutlich höhere Zahlen an als das israelische MilitĂ€r. Allein am Donnerstagabend seien 90 Menschen im Westjordanland festgenommen worden, 2.400 seien es seit Kriegsbeginn gewesen, teilte sie mit. (dpa/ap)
TĂŒrkischer PrĂ€sident ErdoÄan stellt LegitimitĂ€t Israels als Staat infrage
Der tĂŒrkische PrĂ€sident Recep Tayyip ErdoÄan hat Israel angesichts des Kriegs gegen die palĂ€stinensische Hamas-Organisation im Gazastreifen Expansionismus vorgeworfen. Israel versuche, âeinen Staat aufzubauen, den es erst seit 75 Jahren gibt und dessen LegitimitĂ€t durch den eigenen Faschismus fraglich geworden istâ, sagte er am Freitag auf einer Gedenkveranstaltung zum Todestag des RepublikgrĂŒnders Mustafa Kemal AtatĂŒrk in Ankara.
Angesichts der andauernden Bombardierungen des Gazastreifens durch Israel sprach ErdoÄan von âFaschismusâ. Israel habe sich âmit Gewalt das Land angeeignet, in dem das palĂ€stinensische Volk seit Tausenden von Jahren lebteâ, sagte ErdoÄan weiter. Der tĂŒrkische PrĂ€sident warf Israel auĂerdem vor, mit dem Einsatz von Atomwaffen zu drohen. Ohne dies nĂ€her zu erklĂ€ren, fĂŒgte er hinzu, Israel habe die âIllusion eines gelobten Landesâ. Dies sei aber ein âWunschdenkenâ.
Der tĂŒrkische PrĂ€sident Recep Tayyip ErdoÄan kommt am 17. November zu einem Kurzbesuch nach Deutschland. Der Besuch gilt vor allem wegen ErdoÄans Haltung zum Gaza-Krieg als heikel. Nach der Terrorattacke auf Israel mit mehr als 1.400 Toten hatte ErdoÄan die islamistische Hamas als âBefreiungsorganisationâ bezeichnet.
Als Folge des Gaza-Krieges hat ErdoÄan den Kontakt zum israelischen MinisterprĂ€sidenten Benjamin Netanjahu abgebrochen. Bereits in der Vergangenheit hatte der tĂŒrkische PrĂ€sident Israel wegen der PalĂ€stinenserpolitik als âterroristischen Staatâ bezeichnet und sich immer wieder als Verfechter der palĂ€stinensischen Sache inszeniert. (dpa/afp)
Irans AuĂenminister bezeichnet Ausweitung des Gaza-Kriegs als âunvermeidlichâ
Der iranische AuĂenminister Hossein Amir-Abdollahian ist nach eigenen Angaben davon ĂŒberzeugt, dass der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas nicht auf den Gazastreifen begrenzt bleiben wird. âAufgrund der zunehmenden IntensitĂ€t des Krieges gegen die Zivilbevölkerung im Gazastreifen ist eine Ausweitung des Krieges unvermeidlich gewordenâ, sagte Amir-Abdollahian laut der Website seines Ministeriums in einem TelefongesprĂ€ch mit seinem katarischen Amtskollegen, Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani.
Teheran, das die Hamas finanziell und militĂ€risch unterstĂŒtzt, bezeichnete den Angriff der militant-islamischen Miliz als âErfolgâ, bestreitet aber gleichzeitig jegliche Beteiligung an ihm. Nach den Worten von PrĂ€sident Ebrahim Raisi sieht die Islamische Republik es jedoch als ihre âPflichtâ an, die âWiderstandsgruppenâ zu unterstĂŒtzen. Diese wĂŒrden unabhĂ€ngig vom Iran handeln.
Teheran unterstĂŒtzt auch die radikalislamische Hisbollah-Miliz im Libanon, die seit Beginn des Gaza-Kriegs immer wieder Ziele im Norden Israels bombardiert. DarĂŒber hinaus gibt es immer wieder Angriffe auf im Irak und Syrien stationierte US-Truppen, zu denen sich teils eine Gruppe mit dem Namen âIslamischer Widerstand im Irakâ bekannte. Laut Washington steht sie ebenfalls mit dem Iran in Verbindung. (afp)
Norwegen wirft Israel VerstöĂe gegen Kriegsvölkerrecht vor
Norwegen positioniert sich zunehmend als Kritiker des israelischen Vorgehens im Gazastreifen. Das Leid in Gaza sei furchtbar und aufwĂŒhlend, vor allem das der Kinder, sagte MinisterprĂ€sident Jonas Gahr StĂžre in einem am Donnerstagabend ausgestrahlten Interview des norwegischen Rundfunksenders NRK. âDas ist ein Krieg, der nach meiner Auffassung mit einer sehr starken militĂ€rischen Logik gefĂŒhrt wird, aber ohne eine klare politische Idee, wie das enden sollâ, sagte er.
Auf die Frage, was er von dem heftigen Bombardement halte, antwortete StĂžre: âWir meinen, dass dies eine Verletzung des Kriegsvölkerrechts ist, nĂ€mlich dass Zivilisten das Recht auf Schutz haben.â Man verurteile alle VerstöĂe gegen das Kriegsvölkerrecht â ob es sich um Kriegsverbrechen handle, mĂŒssten jedoch Gerichte entscheiden. Die Angriffe der Hamas am 7. Oktober seien grauenvolle und durch nichts zu rechtfertigende Terrorangriffe gegen Zivilisten gewesen, sagte StĂžre. Israel habe das Recht, sich selbst zu verteidigen. Es sei aber Ă€uĂerst fraglich, wie das Vorgehen in Gaza Israel auf lange Sicht Sicherheit geben solle. âDie Kinder, die diese Hölle in Gaza ĂŒberleben, werden in Zukunft nicht versöhnlich eingestellt seinâ, sagte er.
Trotz seiner relativ kleinen BevölkerungsgröĂe von rund fĂŒnf Millionen Einwohnern hat sich Norwegen in der Vergangenheit bei der Vermittlung in Konflikten als diplomatische Macht erwiesen, auch im Nahost-Konflikt. Nach monatelangen Geheimverhandlungen in Oslo wurde 1993 in Washington etwa das sogenannte Osloer Friedensabkommen zwischen Israel und den PalĂ€stinensern unterzeichnet. 30 Jahre spĂ€ter ist ein Ende des Konflikts weiterhin in weiter Ferne. Die einzige Lösung sei eine Zweistaatenlösung, sagte StĂžre. Es sei jedoch naiv, zu glauben, dass diese Lösung hinter der nĂ€chsten Ecke warte. Grund zu Optimismus sehe er nicht. Vielmehr glaube er, dass die Lage noch schlimmer werde. (dpa)
UN-Menschenrechtskommissar fordert Untersuchung israelischer Angriffe
Der Hohe Kommissar fĂŒr Menschenrechte der UN, Volker Turk, fordert eine Untersuchung der israelischen Angriffe im Gazastreifen. âDie intensiven israelischen Bombardierungen des Gazastreifens, unter anderem mit hochwirksamen Explosivwaffen in dicht besiedelten Gebieten, haben eindeutig verheerende humanitĂ€re und menschenrechtliche Auswirkungenâ, sagte Turk in Amman. Es könne sich um unverhĂ€ltnismĂ€Ăige Angriffe handeln, die gegen das Völkerrecht verstieĂen. (rtr)
Arabische Minderheit fĂŒhlt sich mit Israel solidarischer als vor dem Krieg
Die arabische Minderheit in Israel, die 21 Prozent der Bevölkerung ausmacht, fĂŒhlt sich in Kriegszeiten solidarischer mit dem Land. Auf die Frage, ob sie sich Israel zugehörig fĂŒhlen, antworteten 70 Prozent der Befragten mit âJaâ, im Vergleich zu 48 Prozent im Juni, wie das Israel Democracy Institute (IDI) am Freitag mitteilte. Dies sei der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen vor 20 Jahren. Allerdings gaben nur 27 Prozent der arabischen Befragten an, dass sie die Zukunft Israels optimistisch sehen, verglichen mit 72 Prozent der befragten Juden. Unter der jĂŒdischen Mehrheit Israels fĂŒhlen sich 94 Prozent dem Land zugehörig.
Die arabische Minderheit, die ĂŒberwiegend muslimisch ist, stammt von palĂ€stinensischen Arabern ab, die nach der GrĂŒndung Israels im Krieg von 1948 im ehemals britisch regierten PalĂ€stina geblieben waren. Hunderttausende ihrer Verwandten flohen oder wurden vertrieben. Auf die Frage, ob sie Israel verlassen wĂŒrden, wenn sie eine alternative westliche StaatsbĂŒrgerschaft bekĂ€men, antworteten gut 80 Prozent der jĂŒdischen Befragten, dass sie bleiben wĂŒrden. Von den arabischen Befragten Ă€uĂerten sich laut IDI-Umfrage in diesem Sinne 59 Prozent.
Journalisten-Verband DJV fordert AufklÀrung zu Nahost-Freelancern
Israels Polizeiminister hat davor gewarnt, dass es â wie beim Gaza-Krieg im Jahr 2021 â zu Unruhen in Israel kommen könnte. Die Polizei hat arabische BĂŒrger festgenommen, denen Social-Media-BeitrĂ€ge zur Aufstachelung zu propalĂ€stinensischer Gewalt vorgeworfen wurden. Am Donnerstag wurden fĂŒnf AnfĂŒhrer der arabischen Gemeinschaft festgenommen, die geplant hatten, einen Antikriegsprotest zu organisieren. Deren AnwĂ€lte kritisierten die MaĂnahmen als undemokratisch. (rtr)
Nach Berichten ĂŒber eine frĂŒhzeitige Information freier Journalisten im Zusammenhang mit dem Ăberfall der islamistischen Hamas auf Israel dringt der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) auf AufklĂ€rung. Der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster sprach am Freitag in Berlin von âunglaublichen VorwĂŒrfen von immenser Tragweiteâ. Diese mĂŒssten umfassend aufgeklĂ€rt werden.
Die Bild-Zeitung hatte am Vortag unter Berufung auf die Nichtregierungsorganisation âHonest Reportingâ berichtet, dass mehrere freie Bildjournalisten bei dem Hamas-Ăberfall vom 7. Oktober verdĂ€chtig schnell zur Stelle gewesen seien und GrĂ€ueltaten fotografiert hĂ€tten. Die betreffenden Journalistinnen und Journalisten sollen demnach unter anderem fĂŒr CNN, AP und Reuters arbeiten.
Der DJV forderte AufklĂ€rung von den groĂen internationalen Nachrichten- und Bildagenturen. Der Bundesvorsitzende Beuster sieht dabei die Auftraggeber der Freelancer genauso in der Pflicht wie die Fotografen selbst. Journalisten seien unabhĂ€ngige Berichterstatter und nicht Kriegsteilnehmer, betonte Beuster, und fĂŒgte hinzu: âUm der GlaubwĂŒrdigkeit des Journalismus willen hoffe ich instĂ€ndig, dass an den VorwĂŒrfen nichts dran ist.â (epd)
Netanjahu: Die Armee werde âweitermachen, bis wir die Hamas ausgelöscht habenâ
Israel hat nach den Worten von MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu nicht die Absicht, den Gazastreifen zu regieren oder zu besetzen. âIch denke, die israelische Armee leistet auĂergewöhnlich gute Arbeitâ, sagte Netanjahu am Donnerstagabend im US-Fernsehsender Fox News. âWir wollen den Gazastreifen nicht regieren. Wir wollen ihn nicht besetzen. Aber wir wollen ihm und uns eine bessere Zukunft ermöglichenâ, fĂŒgte der Regierungschef hinzu.
Mit Blick auf die KĂ€mpfe sagte Netanjahu, die israelische Armee operiere âauĂergewöhnlich gut (âŠ) gegen die Terroristen am Boden und unter der Erdeâ. Die Armee werde âweitermachen, bis wir die Hamas ausgelöscht habenâ, und ânichts wird uns aufhaltenâ, bekrĂ€ftigte er. Einem Waffenstillstand ohne eine Freilassung der Geiseln erteilte Netanjahu erneut eine Absage. (afp/rtr)
Im Fokus der GesprÀche stehen die Freilassung der Geiseln sowie die humanitÀre Lage in Gaza
BundesauĂenministerin Annalena Baerbock (GrĂŒne) reist am Freitag vor dem Hintergrund des Kriegs zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas erneut in den Nahen Osten. Geplante Stationen ihrer Reise sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Israel, wie es aus dem AuswĂ€rtigen Amt hieĂ. Ein wichtiges Thema der GesprĂ€che seien die BemĂŒhungen um die Freilassung deutscher Geiseln nach ihrer Verschleppung durch Hamas-KĂ€mpfer im vergangenen Monat.
Ebenfalls im Zentrum der GesprĂ€che stehen unter anderem die humanitĂ€re Lage im Gazastreifen und Deutschlands BemĂŒhungen um die Verhinderung eines regionalen FlĂ€chenbrands, wie es weiter aus dem AuswĂ€rtigen Amt hieĂ. Nach dem brutalen Angriff der Hamas am 7. Oktober war Baerbock bereits im vergangenen Monat zu einem SolidaritĂ€tsbesuch nach Israel gereist und hatte in anderen LĂ€ndern der Region GesprĂ€che ĂŒber den Konflikt gefĂŒhrt. (afp)
Rund 1.000 Straftaten im Zusammenhang mit Nahost-Konflikt in Berlin
Rund einen Monat nach dem Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel hat die Berliner Polizei bisher 1.199 Straftaten im Zusammenhang mit dem verschĂ€rften Nahost-Konflikt registriert. Die meisten davon waren SachbeschĂ€digungen, also etwa gemalte oder gesprĂŒhte Parolen an HauswĂ€nden und Straftaten wie Widerstand gegen Polizisten bei Demonstrationen. Das teilte die Polizei der Deutschen Presse-Agentur mit (Stand 09. 11. 2023).
Es wurden 386 SachbeschĂ€digungen mit Bezug zum Nahost-Konflikt gezĂ€hlt. Das waren in den meisten FĂ€llen Farbschmierereien, etwa propalĂ€stinensische SchriftzĂŒge oder israelfeindliche Parolen. Gemeldet wurden auch gemalte Bilder auf dem Boden von SportplĂ€tzen oder mit Hilfe von Schablonen gesprĂŒhte Parolen gegen einen angeblichen âVölkermordâ an PalĂ€stinensern.
Dazu kamen 345 Gewaltdelikte, darunter 201 Widerstandstaten und 50 Körperverletzungen. Die meisten dieser Taten ereigneten sich bei einer der vielen Demonstrationen palĂ€stinensischer Gruppen. Ebenfalls bei Demonstrationen gab es Volksverhetzungen, hier erfasste die Polizei 93 Taten. AuĂerdem wurden 21 Nötigungen und Bedrohungen sowie eine nicht genannte Zahl weiterer Taten registriert. Alle Ermittlungsverfahren laufen bei dem fĂŒr politische Delikte zustĂ€ndigen Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) der Polizei. (dpa)
Drohnenangriff auf Schule in Eilat kam aus Syrien
Das israelische MilitĂ€r teilt mit, eine Organisation in Syrien habe die Drohne abgefeuert, die am Donnerstag eine Schule in der sĂŒdisraelischen Stadt Eilat getroffen hat. Die israelischen StreitkrĂ€fte hĂ€tten die Organisation daraufhin angegriffen und getroffen. Es wurde nicht mitgeteilt, welche Organisation Israel fĂŒr den Angriff verantwortlich macht. In einer ErklĂ€rung hieĂ es jedoch, die syrische Regierung trage die âvolle Verantwortung fĂŒr jegliche terroristische AktivitĂ€t, die von ihrem Territorium ausgehtâ. Eilat liegt am Roten Meer und ist das Tor zu Israels wichtigster kommerziellen Seeroute. Die Stadt liegt etwa 400 Kilometer vom nĂ€chsten syrischen Gebiet entfernt. (rtr)
Hamas meldet Luftangriffe in der NÀhe von KrankenhÀusern
Die von der radikalislamischen PalĂ€stinensergruppe Hamas kontrollierten Behörden im Gazastreifen teilen mit, Israel habe am Freitag mindestens drei Luftangriffe auf KrankenhĂ€user oder in deren NĂ€he geflogen. âDie israelische Besatzung hat in den letzten Stunden mehrere KrankenhĂ€user gleichzeitig angegriffenâ, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde von Gaza, Ashraf Al-Qidra, dem Fernsehsender Al Jazeera.
Auch das gröĂte Krankenhaus im Gazastreifen, Al Shifa, sei angegriffen worden. Nach israelischen Angaben hat Hamas darin und darunter Kommandozentralen und Tunnel versteckt. Hamas bestreitet das. Das israelische MilitĂ€r hat sich bisher nicht zu Qidras Aussagen geĂ€uĂert. Reuters konnte die Angaben nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen. (rtr)
US-Sanktionen gegen Hamas
Der amerikanische Vize-Finanzminister Wally Adeyemo kĂŒndigt weitere Sanktionen mit VerbĂŒndeten an, um die Finanzierung der radikalislamischen PalĂ€stinensergruppe Hamas zu unterbinden. Unter anderem soll die Nutzung von KryptowĂ€hrungen durch die Hamas unterbrochen werden.
âWir werden sehen, welche MaĂnahmen unsere VerbĂŒndeten und Partner ergreifen werdenâ, sagte Adeyemo. âEinige davon werden öffentlich bekannt gegeben werden, andere nicht.â Als Teil der Sanktionen könnten WohltĂ€tigkeitsorganisationen geschlossen werden. Auch gegen Einzelpersonen, die Zahlungen fĂŒr die Hamas erleichtern könnten, werde man vorgehen. (rtr)
Israels Verteidigungsminister: Krieg gegen Hamas notfalls ĂŒber Jahre
Israel stellt sich auf einen langen Krieg gegen die islamistische Hamas im Gazastreifen ein. Die StreitkrĂ€fte seien bereit, die Auseinandersetzung mit der von der EU, den USA und Israel als Terrorgruppe eingestuften Organisation auch jahrelang zu fĂŒhren, sagte Verteidigungsminister Joav Galant am Donnerstag. Die Armee werde alle an dem Massaker vom 7. Oktober in Israel Beteiligten finden. âEgal ob es eine Woche, einen Monat, ein Jahr und gegebenenfalls sogar Jahre dauert.â
Er sprach sich auch gegen einen Kompromiss mit der Hamas und anderen extremistischen Gruppen im Gazastreifen aus, denn diese hĂ€tten den israelischen BĂŒrgern Schaden zugefĂŒgt und sie ermordet. âWir werden sie alle eliminieren.â
Der Iran warnte unterdessen vor einer Ausweitung des Gaza-Krieges auf die ganze Region. âWegen der massiven Ausweitung des Kriegs gegen zivile Bewohner Gazas ist die Ausweitung des KriegsausmaĂes nun unvermeidlichâ, sagte der iranische AuĂenminister Hussein Amirabdollahian. Israel ist seit der Revolution von 1979 der erklĂ€rte Erzfeind Teherans. (dpa)
Israelische Luftabwehr: Zahl der auf Israel abgefeuerten Raketen deutlich zurĂŒckgegangen
Seit dem Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen ist die Zahl der auf Israel abgefeuerten Raketen laut israelischen Angaben deutlich zurĂŒckgegangen. Seit der am 27. Oktober gestarteten Offensive sei die Zahl âerheblichâ gesunken, erklĂ€rte die israelische Luftabwehr am Donnerstag.
Demnach wurden seit dem beispiellosen Angriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober rund 9.500 Raketen von militanten PalÀstinensern auf Israel abgefeuert. Die meisten von ihnen seien abgefangen worden. Rund 3.000 der etwa 9.500 gestarteten Raketen seien alleine in den ersten vier Stunden des brutalen Angriffs der Hamas abgefeuert worden. Die Hamas selbst hatte von mehr als 5.000 abgefeuerten Raketen an jenem Tag gesprochen. (afp)
Israel stimmt tĂ€glichen Feuerpausen zu â Heftige KĂ€mpfe in Stadt Gaza
Inmitten anhaltend heftiger KĂ€mpfe im Gazastreifen hat Israel nach Angaben der US-Regierung tĂ€glichen Feuerpausen zugestimmt. Ab Donnerstag sollten im Kampf gegen die radikalislamische Hamas jeweils fĂŒr vier Stunden in Gebieten im Norden des PalĂ€stinensergebiets âkeine militĂ€rischen EinsĂ€tzeâ stattfinden, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates des WeiĂen Hauses, John Kirby. Unterdessen flohen erneut tausende Zivilisten in den SĂŒden des Gazastreifens.
Die nun von Israel gewĂ€hrten Feuerpausen sollen Kirby zufolge immer drei Stunden im Voraus angekĂŒndigt werden. Zuletzt war der Druck auf Israel gewachsen, im Krieg gegen die Hamas humanitĂ€re Pausen oder eine Waffenruhe einzulegen, damit sich unter anderem Zivilisten in Sicherheit bringen können.
US-PrĂ€sident Joe Biden machte zugleich klar, dass er derzeit keine Aussichten auf eine lĂ€ngere Waffenruhe im Gazastreifen sieht. âKeine. Keine Möglichkeitâ, sagte Biden auf eine entsprechende Journalistenfrage. Der PrĂ€sident bestĂ€tigte zudem, dass er den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in einem Telefonat um eine âPause von mehr als drei Tagenâ gebeten habe. Auf die Frage, ob er frustriert ĂŒber Netanjahu sei, antwortete Biden: âEs dauert lĂ€nger, als ich gehofft hatte.â (afp)
Internationale Gaza-Konferenz in Paris
Bei einer internationalen Gaza-Konferenz in Paris mit Vertretern von etwa 50 Staaten und zahlreichen Hilfsorganisationen rief der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron zu einer âhumanitĂ€ren Pauseâ auf. Laut den Organisatoren der Konferenz, an der auch Deutschland teilnahm, sicherten die TeilnehmerlĂ€nder Hilfszahlungen von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro fĂŒr den Gazastreifen zu â wobei auch bereits zuvor angekĂŒndigte Zusagen eingerechnet wurden.
Im Golfemirat Katar wiederum verhandelten die Chefs der Auslandsgeheimdienste Israels und der USA laut einem mit der Angelegenheit vertrauten Regierungsbediensteten ĂŒber eine âhumanitĂ€re Waffenruheâ. Diese solle die Freilassung von der Hamas genommener Geiseln sowie zusĂ€tzliche Hilfslieferungen in den Gazastreifen ermöglichen, sagte der Bedienstete der Nachrichtenagentur AFP. Es habe in den vergangenen Tagen âerhebliche Fortschritteâ in Richtung einer Einigung gegeben.
Unterdessen verlieĂen nach Beobachtungen eines AFP-Journalisten ĂŒber einen von der israelischen Armee angekĂŒndigten, ĂŒber mehrere Stunden offen gehaltenen Fluchtkorridor erneut tausende Menschen die von den KĂ€mpfen am heftigsten betroffenen Gebiete im Norden des Gazastreifens in Richtung SĂŒden. Nach UN-Angaben sind bereits 1,5 Millionen Menschen dorthin geflĂŒchtet, es herrsche eine âhumanitĂ€re Katastropheâ in dem PalĂ€stinensergebiet. (afp)
VorrĂŒcken der israelischen Armee
Nach dem VorrĂŒcken der israelischen Armee bis ins Zentrum der Stadt Gaza gingen die KĂ€mpfe am Donnerstag mit unverminderter HĂ€rte in der Gegend rund um das Al-Schifa-Krankenhaus weiter. Die israelische Armee erklĂ€rte, sie habe allein am Donnerstag âmehr als 50 Terroristenâ getötet und TunneleingĂ€nge, WerkstĂ€tten fĂŒr Panzerabwehrraketen und Luftabwehrstellungen zerstört.
Zudem meldete die israelische Armee die Eroberung eines wichtigen StĂŒtzpunkts der Hamas in Dschabalija im Norden des PalĂ€stinensergebiets. In dem zur Stadt ausgebauten FlĂŒchtlingslager hob das MilitĂ€r eigenen Angaben zufolge Teile eines riesigen Hamas-Netzwerks von Tunneln und unterirdischen StĂŒtzpunkten aus, einer der TunneleingĂ€nge habe direkt neben einem Kindergarten gelegen.
Im SĂŒden des israelischen Staatsgebiets schlug nach MilitĂ€rangaben im Badeort Eilat am Roten Meer eine Drohne in eine Grundschule ein. Es sei niemand verletzt worden, mehrere Menschen hĂ€tten aber einen Schock erlitten und seien von RettungssanitĂ€tern versorgt worden. Das israelische MilitĂ€r machte zunĂ€chst keine Angaben zur Herkunft der Drohne, niemand bekannte sich zunĂ€chst dazu. (afp)
Hamas-Video von entfĂŒhrten Geiseln
Der Gazastreifen ist seit dem brutalen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober abgeriegelt. Vor gut einem Monat waren hunderte KĂ€mpfer der Hamas nach Israel eingedrungen und hatten beispiellose GrĂ€ueltaten an Zivilisten verĂŒbt. Nach israelischen Angaben wurden dabei etwa 1.400 Menschen getötet und etwa 240 Menschen in den Gazastreifen verschleppt.
Die militante PalĂ€stinenserorganisation Islamischer Dschihad veröffentlichte am Donnerstag ein Video, in dem nach ihren Angaben zwei aus Israel in den Gazastreifen entfĂŒhrte Geiseln zu sehen sind. In dem Video sind eine ĂŒber 70 Jahre alte Frau und ein 13-jĂ€hriger Junge zu sehen. Die israelische Armee prangerte die Veröffentlichung des Videos umgehend als âpsychologischen Terrorismus der schlimmsten Artâ an.
Als Reaktion auf den Hamas-Angriff vom 7. Oktober hatte Israel der radikalislamischen PalĂ€stinenserorganisation den Krieg erklĂ€rt und greift seitdem Ziele im Gazastreifen an. Nach nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfbaren neuen Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums wurden dabei bislang mehr als 10.800 Menschen getötet, darunter mehr als 4.400 Kinder. (afp)
10 Nov 2023
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