taz.de -- Nachrichten im Irankrieg: Iran antwortet auf 15-Punkte-Plan
Trump drĂ€ngt auf Verhandlungen, Teheran antwortet ĂŒber diplomatische KanĂ€le. Zugleich arbeitet Iran an einem Maut-System an der StraĂe von Hormus.
Bild: Iran baut offenbar ein Maut-System an der StraĂe von Hormus auf
Trump: Kontrolle ĂŒber Irans Ăl ist eine Option
Die USA könnten PrĂ€sident âDonald Trump zufolge die Kontrolle ĂŒber das iranische Ăl ĂŒbernehmen. Dies sei eine Option, sagt Trump bei einer Kabinettssitzung. Weitere Angaben dazu lehnt er ab. (rtr)
Iranischer Vertreter bei UN sieht sein Land auf der SiegerstraĂe
Der iranische UN-Botschafter in Genf sieht sein Land im Krieg gegen die USA und Israel im Vorteil. Die Kriegsgegner seien bereits von ihren ursprĂŒnglichen Kriegszielen abgerĂŒckt, sagte Ali Bahreini am Donnerstag. Sie versuchten jetzt nur noch, die StraĂe von Hormus fĂŒr Schiffe aus LĂ€ndern offenzuhalten, die auf Ăllieferungen aus der Region um den Persischen Golf angewiesen seien. Bahreini sagte, der Iran sei auf âjedes Szenarioâ vorbereitet. Jeder Versuch Israels und der USA, eine Bodeninvasion im Iran zu starten, wĂ€re ein groĂer Fehler.
Bahreini versicherte zudem, Irans oberster FĂŒhrer, Ajatollah Modschtaba Chamenei, sei sicher und fĂŒhre das Land. Chamenei ist seit seiner Ernennung zum Nachfolger seines ermordeten Vaters, Ajatollah Ali Chamenei, nicht in der Ăffentlichkeit aufgetreten und hat sich auch nur indirekt zu Wort gemeldet. Auf die Frage, warum Chamenei sich nicht blicken lasse, verwies Bahreini auf âSicherheitsvorkehrungen, die in dieser besonderen Zeit sehr notwendig sindâ. (ap)
Trump: Iran lĂ€sst zehn Ăltanker durch StraĂe von Hormus
Der Iran hat nach âAngaben von US-PrĂ€sident Donald Trump zehn Ăltanker die StraĂe von Hormus passieren lassen. Darunter seien Schiffe unter pakistanischer Flagge gewesen, sagt Trump bei einer Kabinettssitzung im WeiĂen Haus. Zugleich wirft er dem Land vor, eine Maut fĂŒr die Durchfahrt zu erheben. Dies dĂŒrfe der Iran eigentlich nicht tun. Trump hatte am Dienstag von einem âgroĂen Geschenkâ des Irans im Zusammenhang mit der StraĂe von Hormus gesprochen, das sich auf Ăl und Erdgas beziehe. Einzelheiten nannte er nicht. Eine iranische Stellungnahme liegt zunĂ€chst nicht vor. (rtr)
Ein Toter bei Raketenangriff auf Nordisrael
Im Norden Israels ist nach Behördenangaben ein Mann durch eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete getötet worden. Der etwa 30-JĂ€hrige sei in der Gegend um die KĂŒstenstadt Nahariya getötet worden, erklĂ€rte der Rettungsdienst Magen David Adom am Donnerstag. Ein weiterer Mann wurde demnach schwer verletzt. (afp)
Selenskyj zu GesprÀchen in Saudi-Arabien eingetroffen
Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr âSelenskyj ist zu GesprĂ€chen in Saudi-Arabien eingetroffen. Es seien wichtige Treffen geplant, teilt er auf der Online-Plattform X mit. Er schĂ€tze die UnterstĂŒtzung derjenigen, die bereit seien, fĂŒr die Sicherheit zusammenzuarbeiten. (rtr)
Huthi-AnfĂŒhrer droht mit Eingreifen in Iran-Krieg
Der AnfĂŒhrer der jemenitischen Huthi-Miliz hat mit einem Eingreifen seiner KĂ€mpfer in den Iran-Krieg gedroht. âSollte sich der Konflikt auch nur ansatzweise so entwickeln, dass eine militĂ€rische Reaktion erforderlich wird, werden wir unverzĂŒglich eingreifen (âŠ), so wie wir es bereits in frĂŒheren Phasen getan habenâ, erklĂ€rte Abdul Malik al-Huthi am Donnerstag. Die vom Iran unterstĂŒtzten Huthis sind wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon Teil der iranischen âAchse des Widerstandsâ. Deren erklĂ€rtes Ziel ist die Vernichtung Israels. (afp)
Witkoff: Einigung mit dem Iran sehr gut möglich
Der US-Gesandte Steve Witkoff hat bestĂ€tigt, dass dem Iran ein 15-Punkte-Plan fĂŒr ein Waffenruheabkommen unterbreitet worden sei. Es gebe eine âhohe Wahrscheinlichkeitâ, dass eine Einigung erreicht werden könne, sagte Witkoff am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung. Die âAktionslisteâ Washingtons sei ĂŒber den Vermittler Pakistan an Teheran weitergeleitet worden. âSollte es zu einer Einigung kommen, wĂ€re das groĂartig fĂŒr den Iran, die gesamte Region und die ganze Welt.â (ap)
Trump: Iran bettelt um Deal, nicht ich
US-PrĂ€sident âDonald Trump rĂ€umt ein, dass die Iraner âgroĂartig im Verhandelnâ seien. Er sei sich aber nicht sicher, ob die USA willens seien, einen âDealâ mit dem Iran zu schlieĂen. Es seien die Iraner, die um einen âDealâ bettelten, nicht er. Man mĂŒsse sehen, dass man einen richtigen âDealâ erziele und die StraĂe von Hormus geöffnet werde. Der Iran mĂŒsse einem âDealâ zustimmen oder sich auf weitere Angriffe einstellen. (rtr)
Rutte zu Trump-VorwĂŒrfen: EuropĂ€er brauchten âZeitâ
Angesichts der scharfen Kritik von US-PrĂ€sident Donald Trump an den europĂ€ischen VerbĂŒndeten im Zusammenhang mit den Iran-Krieg hat sich Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte um Vermittlung bemĂŒht. Europa habe âZeitâ gebraucht, weil die US-Regierung ihre VerbĂŒndeten âaus guten GrĂŒndenâ nicht ĂŒber die Angriffe auf den Iran habe informieren können, sagte Rutte am Donnerstag in BrĂŒssel. Das habe im WeiĂen Haus âzu einiger Frustrationâ gefĂŒhrt, rĂ€umte er ein. Rutte sagte, er verstehe, dass die USA die VerbĂŒndeten vor den Angriffen nicht hĂ€tten informieren können. âIch kritisiere das nicht.â Die EuropĂ€er hĂ€tten daher âetwas Zeitâ gebraucht, um zusammenzukommen, doch âdas passiert jetztâ. (afp)
Iran ĂŒbermittelt Antwort auf 15-Punkte-Plan der USA
Der Iran hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seine Antwort auf einen 15-Punkte-Vorschlag der USA fĂŒr ein Ende des Kriegs ĂŒbermittelt. Dies sei in der vergangenen Nacht ĂŒber MittelsmĂ€nner geschehen, erklĂ€rte die Agentur unter Berufung auf eine informierte Quelle. Teheran warte jetzt auf eine Antwort aus Washington. Laut der âinformierten Quelleâ fordert der Iran ein Ende aller Kampfhandlungen an allen Fronten â und damit auch im Libanon oder im Irak. Zudem sollen die USA und Israel gezielte Tötungen einstellen. Der Iran verlangt auĂerdem Garantien, die einen erneuten Krieg verhindern sollen.
Als unwahrscheinlich gilt, dass die USA zwei weitere iranische Forderungen akzeptieren: KriegsentschĂ€digungen und die Anerkennung iranischer Hoheitsrechte ĂŒber die StraĂe von Hormus, durch die etwa 20 Prozent des weltweiten Energiehandels laufen. Teheran wirft Washington zudem vor, lediglich Zeit gewinnen zu wollen: Die USA bereiteten sich im Hintergrund auf eine Bodenoffensive im Iran vor und versuchten zugleich, den Ălpreis niedrig zu halten. (dpa)
Iranischer Insider: US-Vorschlag einseitig, aber TĂŒr fĂŒr Diplomatie offen
âEin ranghoher offizieller Vertreter des Iran Ă€uĂert sich gegenĂŒber der Nachrichtenagentur Reuters zu einem von Pakistan ĂŒbermittelten Vorschlag der USA zur Beendigung des Kriegs. Der Vorschlag sei Mittwochnacht von hochrangigen iranischen Vertretern und einem Vertreter des Obersten FĂŒhrers des Iran âeingehend geprĂŒft wordenâ. In einer ersten Reaktion sei er als âeinseitig und unfairâ eingestuft worden. âKurz gesagt sieht der Vorschlag vor, dass der Iran seine FĂ€higkeit zur Selbstverteidigung aufgeben wĂŒrde, im Austausch fĂŒr einen vagen Plan zur Aufhebung von Sanktionen.â Dem Vorschlag fehlten die Mindestvoraussetzungen fĂŒr einen Erfolg. Womöglich könne man dennoch vorankommen, sollte Realismus in Washington vorherrschen. Es gebe aber ânoch keine Vereinbarung fĂŒr Verhandlungen, und kein Plan fĂŒr GesprĂ€che erscheint zum jetzigen Zeitpunkt realistischâ. Die TĂŒrkei und Pakistan versuchten, dabei zu helfen, âeine gemeinsame Basis zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten zu schaffen und Differenzen abzubauenâ. (rtr)
Bericht: Mindestens fĂŒnf Tote bei israelischen Angriffen auf Libanon
Im Libanon sind bei israelischen Angriffen nach Medienberichten mindestens fĂŒnf Menschen getötet worden. Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden bei einem Angriff auf ein GebĂ€ude in NabatĂ€a im SĂŒden des Landes zwei Menschen getötet, drei weitere kamen demnach im als Hochburg der Hisbollah-Miliz bekannten Bint Dschubail nahe der Grenze zu Israel ums Leben. Insgesamt tötete die israelische Armee nach eigenen Angaben seit Beginn des Iran-Kriegs rund 700 Hisbollah-AnhĂ€nger. Auf AFP-Aufnahmen aus NabatĂ€a war ein schwer beschĂ€digtes GebĂ€ude zu sehen. Aus den TrĂŒmmern stieg Rauch empor, RettungskrĂ€fte und Feuerwehrleute waren im Einsatz. (afp)
Iran lĂ€sst Ăltanker aus Malaysia durch StraĂe von Hormus
Der Iran lĂ€sst nach Angaben der malaysischen Regierung Ăltanker aus dem sĂŒdostasiatischen Land wieder durch die fĂŒr den internationalen Seehandel wichtige StraĂe von Hormus fahren. Er habe mit dem iranischen PrĂ€sidenten Massud Peseschkian sowie weiteren Staats- und Regierungschefs aus der Region gesprochen, sagte Malaysias Regierungschef Anwar Ibrahim am Donnerstag in einer Fernsehansprache. âWir sind nun dabei, die malaysischen Ăltanker und die beteiligten Arbeiter freizugeben, damit sie ihre Heimreise fortsetzen könnenâ, fĂŒgte er hinzu. (afp)
Insider: EU fordert wegen Iran-Krieg rasche BefĂŒllung der Gasspeicher
EU-Kommission fordert Insidern zufolge die Mitgliedstaaten auf, ihre Gasspeicher angesichts des Iran-Kriegs so schnell wie möglich fĂŒr den kommenden Winter aufzufĂŒllen. Hintergrund seien die Turbulenzen an den globalen EnergiemĂ€rkten, sagen EU-Diplomaten der Nachrichtenagentur Reuters. Bei einem Treffen hinter verschlossenen TĂŒren ermutigt die BrĂŒsseler Behörde die Regierungen demnach, bereits im April mit der Einspeicherung zu beginnen. Zwar betone die Kommission, dass es keine unmittelbare Gefahr fĂŒr die europĂ€ische Gasversorgung gebe, da die EU vor allem aus Norwegen und den USA beliefert werde. Ein frĂŒhes AuffĂŒllen solle jedoch den stark gestiegenen Preisen entgegenwirken und einen spĂ€teren Ansturm auf Gas verhindern. (rtr)
Zwei Tote in Abu Dhabi durch herabfallende Raketenteile
In der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende TrĂŒmmerteile einer Rakete getötet worden. Wie das MedienbĂŒro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die TrĂŒmmerteile abgefallen. Die Toten seien pakistanischer und indischer NationalitĂ€t. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. AuĂerdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschĂ€digt.
Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben. Auch in Jordanien wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Petra innerhalb der vergangenen 24 Stunden drei Raketen abgefangen. (dpa)
Iran meldet neue Angriffswelle
Die staatliche Nachrichtenagentur Irna des Iran meldete unterdessen, die Revolutionsgarden hĂ€tten eine neue Angriffswelle auf die Golfstaaten gestartet. Dabei seien unter anderem Ziele in Kuwait und das Gouvernement al-Chardsch in Saudi Arabien ins Visier genommen worden. Dort befindet sich der auch von den USA genutzte LuftwaffenstĂŒtzpunkt Prince Sultan Airbase, der seit Beginn des Iran-Kriegs immer wieder Ziel von Angriffen wurde. (dpa)
Nato: US-Waffenlieferungen an die Ukraine laufen trotz Iran-Krieg weiter
Die âUS-Waffenlieferungen an die Ukraine gehen nach Angaben von Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte weiter. Die von den VerbĂŒndeten finanzierte entscheidende UnterstĂŒtzung flieĂe weiter, sagt Rutte in BrĂŒssel. Die Zeitung âWashington Postâ hatte berichtet, das Pentagon erwĂ€ge wegen des Kriegs im Iran eine Umleitung von fĂŒr die Ukraine bestimmten Waffen in den Nahen Osten. (rtr)
Golfstaaten: Iran verlangt Maut fĂŒr Schiffe an StraĂe von Hormus
Der Iran verlangt nach Angaben des Golfkooperationsrats eine Art Maut fĂŒr eine sichere Passage von Schiffen durch die StraĂe von Hormus. Das sagte Dschasem Mohammed al-Budaiwi, der GeneralsekretĂ€r des BĂŒndnisses, am Donnerstag. Auch Experten der Schifffahrtsseite âLloydâs Listâ berichteten, dass mindestens zwei Schiffe in chinesischen Yuan bezahlt hĂ€tten, um die Meerenge zum Persischen Golf passieren zu können. Schiffe mĂŒssten der iranischen Revolutionsgarde in jedem Fall Verzeichnisse ihrer Ladung, Angaben zur Besatzung und ihrem Ziel vorlegen mĂŒssen. Die Rede sei auch von einer sogenannten âgeopolitischen ĂberprĂŒfungâ. âZwar zahlen nicht alle Schiffe eine direkte Abgabe, doch mindestens zwei Schiffe haben dies getan, und die Zahlung erfolgt in Yuanâ, berichtete âLloydâs Listâ.
Das Parlament in Teheran arbeite derzeit daran, eine Gesetzesgrundlage fĂŒr diese Abgaben zu schaffen, zitierten die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim am Donnerstag den Abgeordneten Mohammadresa Resaei Kutschi. Mit dem geplanten Gesetz werde die SouverĂ€nitĂ€t, Kontrolle und Aufsicht des Irans ĂŒber die StraĂe von Hormus formalisiert und gleichzeitig eine Einnahmequelle geschaffen, sagte Kutschi laut den Agenturen, die beide der iranischen Revolutionsgarde nahestehen. Auch in anderen Korridoren mĂŒssten fĂŒr Waren TransitgebĂŒhren gezahlt werden, begrĂŒndete er den Schritt. âWir sorgen fĂŒr ihre Sicherheit, und es ist nur natĂŒrlich, dass Schiffe und Ăltanker solche GebĂŒhren zahlen sollten.â (ap)
Trump: Iran âflehtâ um Deal
US-PrĂ€sident Donald Trump hat Aussagen aus dem Iran widersprochen, wonach es keine laufenden Verhandlungen mit Washington ĂŒber ein Kriegsende geben soll. âSie âflehenâ uns an, einen Deal abzuschlieĂenâ, behauptete Trump am Donnerstag auf Truth Social und bezeichnete die iranischen VerhandlungsfĂŒhrer als âseltsamâ. Gleichwohl drohte er: âSie sollten besser bald ernst werden, bevor es zu spĂ€t ist, denn sobald das geschieht, gibt es KEIN ZURĂCK, und das wird nicht schön werden!â (dpa)
Kreise: Pakistan setzt sich fĂŒr Schutz von Araghtschi und Ghalibaf ein
Pakistan hat sich Sicherheitskreisen zufolge fĂŒr den Schutz zweier Spitzenvertreter des iranischen Machtapparats eingesetzt. Geheimdienste des Landes sollen demnach bei den USA dafĂŒr geworben haben, den iranischen AuĂenminister Abbas Araghtschi sowie den ParlamentsprĂ€sidenten Mohammed Bagher Ghalibaf nicht anzugreifen. Hintergrund soll demnach sein, dass die beiden iranischen Vertreter mögliche FriedensgesprĂ€che anfĂŒhren könnten, hieĂ es. Laut den pakistanischen Sicherheitskreisen könnten mehrere GesprĂ€chsrunden vor einer möglichen Einigung in der zweiten AprilhĂ€lfte nötig sein. Pakistans AuĂenminister Ishaq Dar hatte VermittlungsbemĂŒhungen seines Landes zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran bestĂ€tigt. In diesem Kontext sei auch ein 15-Punkte-Plan von den Vereinigten Staaten geteilt und vom Iran erwogen worden, schrieb der Minister auf der Plattform X. (dpa)
Russland weist Bericht ĂŒber Drohnen-Lieferung an den Iran zurĂŒck
Moskau hat einen Bericht ĂŒber eine russische Drohnen-Lieferung an den Iran als âLĂŒgeâ zurĂŒckgewiesen. âDie Medien verbreiten so viele LĂŒgen ⊠Schenken Sie ihnen keine Beachtungâ, sagte am Donnerstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf eine entsprechende Frage der Nachrichtenagentur AFP in Moskau. Zuvor hatte die âFinancial Timesâ unter Berufung auf westliche Geheimdienstmitarbeiter berichtet, dass Russland Drohnen nach Teheran bringe und die Lieferung bis Ende MĂ€rz abgeschlossen werden solle. (afp)
Pakistans AuĂenminister bestĂ€tigt indirekte Verhandlungen zwischen Washington und Teheran
Nach widersprĂŒchlichen ĂuĂerungen ĂŒber diplomatische BemĂŒhungen fĂŒr ein Ende des Iran-Krieges hat Pakistans AuĂenminister Ischak Dar indirekte Verhandlungen zwischen Washington und Teheran unter pakistanischer Vermittlung bestĂ€tigt. âIn der Tat finden indirekte GesprĂ€che zwischen den USA und dem Iran statt, wobei Pakistan Botschaften ĂŒbermitteltâ, erklĂ€rte Dar am Donnerstag im Onlinedienst X. Weitere Spekulationen ĂŒber âFriedensgesprĂ€cheâ seien âunnötigâ. (afp)
Israel: Marinekommandeur der iranischen Revolutionsgarden bei Luftangriff getötet
Israel hat nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff den Marinekommandeur der iranischen Revolutionsgarden getötet. Aliresa Tangsiri sei vergangene Nacht bei einem âprĂ€zisen und tödlichen Einsatzâ getötet worden, sagte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Donnerstag in einer VideoerklĂ€rung. Ihm zufolge wurden dabei auch âhochrangige Offiziere des Marinekommandos ausgeschaltetâ. Tangsiri war Katz zufolge âdirekt fĂŒr den terroristische Einsatz verantwortlich, bei dem die StraĂe von Hormus mit Minen ausgelegt und fĂŒr den Schiffsverkehr blockiert wurdeâ. (afp)
Kanada ruft G7 zu gemeinsamer Anstrengung fĂŒr Deeskalation im Iran-Krieg auf
Kanada hat die G7-Staaten zu einer gemeinsamen Anstrengung fĂŒr eine Deeskalation im Iran-Krieg aufgerufen. Es mĂŒsse sichergestellt werden, dass sich alle âgemeinsam fĂŒr eine Deeskalation und die Ăffnung der StraĂe von Hormus einsetzenâ, sagte die kanadische AuĂenministerin Anita Anand am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP zum Auftakt eines G7-AuĂenministertreffens im Cernay-la-Ville bei Paris. Auf Einladung der französischen G7-PrĂ€sidentschaft kommen die AuĂenminister von sieben groĂen Industriestaaten dort zusammen, um insbesondere ĂŒber den Iran-Krieg und die Lage in der Ukraine zu beraten. (afp)
Iran: Mehr als 1.900 Tote seit Kriegsbeginn
Im Iran sind seit Beginn der israelischen und US-Luftangriffe Ende Februar dem stellvertretenden Gesundheitsminister Ali Dschafarian zufolge mehr als 1.900 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien 240 Frauen und mehr als 200 Kinder, sagte Dschafarian dem arabischen Sender Al Jazeera. Mehr als 24.800 Menschen seien verletzt worden. Die gegenseitigen Angriffe gingen unterdessen weiter. Israel meldete intensiven Raketenbeschuss aus dem Iran, auch in den Golfstaaten schlugen wieder Geschosse aus dem Iran ein. (dpa)
Trump kritisiert ausbleibende Hilfe der Nato-LĂ€nder
US-PrĂ€sident Donald Trump hat sich erneut verĂ€rgert ĂŒber die seiner Meinung nach ausbleibende Hilfe anderer Nato-LĂ€nder im Krieg gegen den Iran gezeigt. âDie Nato-Staaten haben absolut nichts unternommen, um gegen den wahnsinnigen Iran zu helfen, der nun militĂ€risch dezimiert istâ, schrieb er am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Versalien auf seiner Plattform Truth Social. Zudem drohte er indirekt, diese fehlende UnterstĂŒtzung nicht zu vergessen: âDie USA brauchen nichts von der Nato, aber âvergessen Sie niemalsâ diesen Ă€uĂerst wichtigen Zeitpunkt!â. Was genau er erwartet, ging aus dem Post nicht hervor. (dpa)
Sieben Raketenangriffe Irans auf Israel binnen Stunden
Intensiver Raketenbeschuss Israels aus dem Iran: In mindestens sieben Wellen binnen weniger Stunden flogen am Morgen nach MilitĂ€rangaben iranische Geschosse auf den jĂŒdischen Staat. In zahlreichen Gebieten Israels â darunter im GroĂraum Tel Aviv, Jerusalem sowie im Norden des Landes â gab es Raketenalarm. Nach Angaben von Armee und RettungskrĂ€ften kam es an mehreren Orten zu EinschlĂ€gen. Es gab Berichte zu Verletzten in Tel Aviv sowie in einer arabischen Ortschaft östlich der KĂŒstenmetropole. Auch vom Libanon aus gab es in der Nacht und am Morgen erneut Beschuss des israelischen Nordens. (dpa)
Blatt: USA erwÀgen Umleitung von Ukraine-MilitÀrhilfe nach Nahost
Die US-Regierung erwĂ€gt einem Zeitungsbericht zufolge, fĂŒr die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Grund dafĂŒr sei, dass der Krieg im Iran BestĂ€nde des US-MilitĂ€rs an besonders wichtiger Munition verbrauche, berichtet die âWashington Postâ unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. (rtr)
Israelischer Soldat bei KĂ€mpfen im SĂŒdlibanon gefallen
Beim VorrĂŒcken der israelischen Armee im SĂŒdlibanon ist ein Soldat getötet worden. Der 21-JĂ€hrige sei âim Kampf im SĂŒdlibanon gefallenâ, erklĂ€rte die israelische Armee am Donnerstag. Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Dienstag angekĂŒndigt, dass die Armee beim Vorgehen gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon die Kontrolle ĂŒber das Gebiet bis zum Fluss Litani ĂŒbernehmen wolle. (afp)
Teheran bestreitet GesprÀche mit den USA
Trotz anderslautender Darstellungen der US-Regierung hat das iranische AuĂenministerium laufende Verhandlungen mit Washington ĂŒber ein Kriegsende dementiert. âIch erklĂ€re mit Nachdruck, dass es keine Verhandlungen oder GesprĂ€che mit der amerikanischen Seite gegeben hatâ, sagte AuĂenminister Abbas Araghtschi am Mittwochabend im Staatsfernsehen. Die USA hĂ€tten in den vergangenen Tagen ĂŒber Vermittler Botschaften ĂŒberbringen lassen, auf die man mit der Bekanntgabe eigener Positionen oder Warnungen reagiert habe, erklĂ€rte er. âDas ist weder Verhandlung noch Dialog. Es ist lediglich ein Austausch von Botschaften.â
Er lehnte zugleich GesprĂ€che mit Washington ab. âWir haben nicht die Absicht, zu verhandeln â bisher haben keine Verhandlungen stattgefunden, und ich glaube, dass unsere Haltung vollkommen prinzipientreu istâ, sagte er weiter. Davor hatte der iranische PrĂ€sidialamtssprecher Elias Hasrat[1][i im Rundfunk Irib in Bezug auf Verhandlungen von einer âLĂŒgeâ gesprochen]. Der Feind stecke in einer Sackgasse, habe keine Errungenschaften vorzuweisen und stehe international in der Kritik, sagte er am Mittwochnachmittag. (dpa)
Pakistan: Israel nimmt Araghtschi und Kalibaf von Todesliste
Israel hat nach einer Intervention Pakistans nach Angaben aus Islamabad den iranischen AuĂenminister Abbas Araghtschi und [2][ParlamentsprĂ€sident Mohammed Baker Kalibaf] von einer Liste potenzieller Angriffsziele genommen. âDie Israelis hatten ihre Koordinaten und wollten sie âausschaltenâ, sagt ein Vertreter der pakistanischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. âWir haben den USA gesagt, wenn diese auch noch ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann.â Daraufhin hĂ€tten die USA die Israelis gebeten, von dem Vorhaben abzulassen. Bei den Angriffen des israelischen und des US-MilitĂ€rs, die am 28. Februar begonnen haben, wurden etliche Mitglieder der iranischen FĂŒhrung gezielt getötet. Unter den Getöteten sind Ajatollah Ali Chamenei, âder jahrzehntelang geistliches und politisches Oberhaupt war, der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, sowie etliche FĂŒhrungspersönlichkeiten der SicherheitskrĂ€fte. (rtr)
WeiĂes Haus droht Iran mit âHölleâ und spricht weiter von âproduktivenâ Verhandlungen
Das WeiĂe Haus hat Iran mit einem noch hĂ€rteren militĂ€rischen Vorgehen gedroht, falls Teheran ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs verweigern sollte. âPrĂ€sident Trump blufft nicht, und er ist bereit, die Hölle zu entfesselnâ, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt am Mittwoch in Washington. Zugleich unterstrich sie, die Verhandlungen mit Teheran âdauern anâ und seien âproduktivâ. In Richtung Teheran sagte Leavitt: âSollte Iran die RealitĂ€t der gegenwĂ€rtigen Lage nicht akzeptieren, sollte er nicht begreifen, dass er militĂ€risch besiegt wurde und dies auch weiterhin sein wird, wird PrĂ€sident Trump dafĂŒr sorgen, dass er hĂ€rter getroffen wird als je zuvor.â Iran solle sich im Umgang mit Trump ânicht noch einmal verrechnenâ. (afp)
Zwei Tote in Abu Dhabi durch herabfallende Raketenteile
In der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende TrĂŒmmerteile einer Rakete getötet worden. Wie das MedienbĂŒro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die TrĂŒmmerteile abgefallen. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. AuĂerdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschĂ€digt. Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben. (dpa)
Mindestens sechs Verletzte in Israel nach neuen iranischen Raketenangriffen
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind mindestens sechs Menschen verletzt worden. SanitĂ€ter hĂ€tten sechs Menschen medizinisch versorgt, die leicht verletzt worden seien, sagte ein Sprecher des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom am Donnerstag. Zudem wurde im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von SchĂ€den an mehreren HĂ€usern in der zentralisraelischen Stadt Kafr Kassem berichtet. Deren BĂŒrgermeister Haitham Taha zufolge wurden die SchĂ€den durch iranische Streumunition verursacht.
Die israelische Armee teilte mit, dass RettungskrĂ€fte des Heimatfrontkommandos zu einem Einschlagort âin Zentralisraelâ gerufen worden seien. Die Armee hatte zuvor in drei separaten ErklĂ€rungen binnen anderthalb Stunden vor Raketenbeschuss aus Iran gewarnt. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen, hieĂ es in den ErklĂ€rungen. AnschlieĂend wurde Entwarnung gegeben und mitgeteilt, dass die Bevölkerung âin allen Landesteilen nun die SchutzrĂ€ume verlassen darfâ. Im gesamten Zentrum des Landes heulten die Luftschutzsirenen, darunter auch in Jerusalem und im Westjordanland. Nach der letzten Warnung waren auch in Tel Aviv Explosionen zu hören. Die iranischen Angriffe erfolgten mehr als 14 Stunden nachdem die israelische Armee zuletzt anfliegende Raketen aus Iran gemeldet hatte. (afp)
China dringt auf sofortige Waffenruhe im Nahen Osten
China ruft alle Parteien im Krieg zwischen den USA und Israel sowie Iran auf, die Angriffe einzustellen. China dringe auf eine Lösung des Konflikts durch Dialog und auf die Vermeidung einer Eskalation, sagt der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jiang Bin, vor der Presse in Peking. Die âchinesische FĂŒhrung werde an einer Deeskalation arbeiten. Entscheidend sei eine sofortige Waffenruhe. (rtr)
Warnungen vor Beschuss in Gegend von Tel Aviv und Jerusalem
Kurz nach Beginn der MorgendĂ€mmerung am Donnerstag hat es in Israel Luftalarm gegeben. Betroffen waren die Gegenden von Tel Aviv und Jerusalem. Auch im besetzten Westjordanland wurde vor Beschuss gewarnt. Das israelische MilitĂ€r berichtete, Iran habe Raketen auf das Land abgefeuert. Zuvor war es ungewöhnlich lange ruhig geblieben â der erste Luftalarm des Tages in Israel erfolgte nach mehr als 14 Stunden Pause. Nach Angaben von RettungskrĂ€ften wurden mindestens fĂŒnf Menschen bei einem Raketenangriff in der Stadt Kfar Kassim verletzt. Der SanitĂ€ter Tomer Gussman sprach nach der Ankunft vor Ort von Chaos. Die Opfer hĂ€tten sich in einem Haus befunden, teilte Gussman laut einer Stellungnahme des israelischen Rettungsdiensts mit. (ap)
Trump beharrt weiter auf Verhandlungswillen der Iraner
US-PrĂ€sident Donald Trump ist weiterhin von der Verhandlungsbereitschaft Irans ĂŒberzeugt. Bei einer Spendenveranstaltung fĂŒr Republikaner in der Hauptstadt Washington sagte Trump, Iran sei weiterhin daran interessiert, ein Abkommen zu schlieĂen. âSie wollen unbedingt einen Deal machen, aber sie haben Angst, das zu sagen, weil sie glauben, sonst von ihrem eigenen Volk getötet zu werdenâ, sagte Trump ĂŒber die iranische FĂŒhrung. Der PrĂ€sident fĂŒgte hinzu: âSie haben auch Angst, dass wir sie töten.â Trump sagte auĂerdem spöttisch, dass niemand Iran fĂŒhren wolle, aus Furcht, von den Vereinigten Staaten getötet zu werden. (ap)
US-MilitÀr: Mehr als 10.000 Ziele im Irankrieg getroffen
Die US-StreitkrĂ€fte haben im bisherigen Verlauf des Krieges gegen Iran eigenen Angaben zufolge mehr als 10.000 Ziele getroffen. Der Chef des fĂŒr den Nahen Osten zustĂ€ndigen Regionalkommandos des US-MilitĂ€rs, Brad Cooper, machte die Angaben in einem Video, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. âWenn man unsere Erfolge mit denen unseres israelischen VerbĂŒndeten kombiniert, haben wir zusammen noch Tausende weitere Ziele getroffenâ, sagte Cooper.
âUnsere PrĂ€zisionsangriffe haben die iranischen Luftabwehrsysteme ĂŒberwĂ€ltigt, und unsere KampfeinsĂ€tze zeigen spĂŒrbare Wirkungâ, sagte er weiter und fĂŒgte hinzu, dass die USA 92 Prozent der gröĂten Schiffe der iranischen Marine zerstört hĂ€tten. âDamit haben sie nun die FĂ€higkeit verloren, nennenswert maritime Macht und Einfluss in der Region und weltweit auszuĂŒbenâ, erklĂ€rte Cooper. Iran kontrolliert den Persischen Golf allerdings weiterhin ĂŒber Drohnen- und Raketenangriffe auf Schiffe in der StraĂe von Hormus. Cooper betonte auĂerdem, dass die USA mehr als zwei Drittel der iranischen Munitionsfabriken getroffen hĂ€tten. âWir sind auf dem Weg, Irans gesamtes militĂ€risches Produktionssystem vollstĂ€ndig zu eliminierenâ, sagte er. (ap)
Iran: Heftige Angriffe rund um Isfahan gemeldet
Aktivisten in Iran berichteten am frĂŒhen Donnerstagmorgen von heftigen Angriffen rund um Isfahan, etwa 330 Kilometer sĂŒdlich der Hauptstadt Teheran. Die reformorientierte Zeitung Ham Mihan meldete online Angriffe in der Region. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars, die der paramilitĂ€rischen Revolutionsgarde nahesteht, teilte mit, die Angriffe hĂ€tten zwei Wohngebiete getroffen, ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte das israelische MilitĂ€r mitgeteilt, eine âumfangreiche Welle von Angriffenâ im gesamten Iran, darunter auch Isfahan, durchgefĂŒhrt zu haben. Isfahan beherbergt eine groĂe iranische Luftwaffenbasis, weitere militĂ€rische Einrichtungen sowie einen der Nuklearstandorte, die wĂ€hrend des zwölf Tage andauernden Krieges zwischen Israel und Iran im Juni von den USA bombardiert wurden. (ap)
Australien schrĂ€nkt Einreisebedingungen fĂŒr Iraner ein
Australien hat vorĂŒbergehend die Einreise bestimmter Iraner eingeschrĂ€nkt â aus Sorge, dass sie wegen des Krieges nicht in ihre Heimat zurĂŒckkehren können oder wollen. âWenn es zu einem plötzlichen Konflikt wie jetzt mit Iran kommt, gibt es viele Menschen, die ein Visum erhalten haben, und die, wĂŒrden sie jetzt einen Antrag stellen, tatsĂ€chlich nicht mehr berechtigt wĂ€renâ, sagte Einwanderungsminister Tony Burke am Donnerstag im Parlament. Die EinschrĂ€nkungen gelten ab sofort fĂŒr sechs Monate fĂŒr Inhaber des sogenannten Iranian-Visitor-Visums (Subclass 600). Diese Visa wurden an mehr als 7.000 Iraner vergeben, die Australien aus touristischen, geschĂ€ftlichen oder familiĂ€ren GrĂŒnden besuchen wollten. Die Behörden wollen die sechs Monate laut eigenen Angaben nutzen, um die VisumantrĂ€ge neu zu prĂŒfen. Eine unbekannte Anzahl von Antragstellern werde von den BeschrĂ€nkungen ausgenommen. (ap)
Pistorius: bereit zur Absicherung einer Waffenruhe
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im Irankrieg in Aussicht gestellt. âDieser Krieg ist eine Katastrophe fĂŒr die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klarâ, warnte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in der Hauptstadt Canberra. Nötig sei eine diplomatische Lösung âso schnell wie möglichâ, sagte Pistorius. Er richtete diese Forderung vor allem an den Iran, aber auch die USA. âWir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machenâ, sagte Pistorius.
Er kritisierte das Vorgehen der USA kurz darauf im National Press Club Australiens auch grundsĂ€tzlich: âEs gibt keine Strategie, es gibt kein klares Ziel â und aus meiner Sicht das Schlimmste: Es gibt keine Ausstiegsstrategie.â InstabilitĂ€t in der Nahostregion hĂ€tte Auswirkungen auf die gesamte Welt. âUnd deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichernâ, sagte Pistorius. Und: âWenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz fĂŒr eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der StraĂe von Hormus abzusichern.â (dpa)
Israelische Armee startet neue Angriffswelle auf den Iran
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge âgroĂangelegteâ Angriffe in weiten Teilen des Iran ausgefĂŒhrt. Dabei sei âInfrastruktur des iranischen Terrorregimesâ anvisiert worden, erklĂ€rte die israelische Armee am Donnerstagmorgen. Unter anderem hĂ€tten die israelischen StreitkrĂ€fte die Stadt Isfahan im Zentrum Irans attackiert. (afp)
US-Verteidigungsminister Hegseth betet bei Gottesdienst fĂŒr Gewalt
Bei einem christlichen Gottesdienst im Pentagon hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth fĂŒr Gewalt gegen diejenigen gebetet, âdie keine Gnade verdienenâ. Bei seinem ersten monatlichen Gottesdienst seit Beginn des Irankriegs betete er, dass âjede Kugel ihr Ziel trifftâ. Hegseth beruft sich als Chef der StreitkrĂ€fte hĂ€ufig auf seinen evangelikalen Glauben und zeichnet dabei das Bild einer christlichen Nation, die ihre Feinde mit militĂ€rischer StĂ€rke besiegen will. âLasst jede Kugel ihr Ziel treffen gegen die Feinde der Rechtschaffenheit und unserer groĂen Nationâ, betete Hegseth wĂ€hrend des live ĂŒbertragenen Gottesdienstes. âGebt ihnen Weisheit bei jeder Entscheidung, Ausdauer fĂŒr die bevorstehende PrĂŒfung, unerschĂŒtterliche Einheit und ĂŒberwĂ€ltigende, entschlossene Gewaltanwendung gegen diejenigen, die keine Gnade verdienen.â (ap)
Kuwait: Sechs Menschen wegen mutmaĂlichen Attentatsplans festgenommen
In Kuwait sind sechs Menschen wegen eines mutmaĂlichen Komplotts zur Tötung von FĂŒhrungskrĂ€ften des Golfstaats festgenommen worden. Das Innenministerium teilte mit, die VerdĂ€chtigen stĂŒnden mutmaĂlich in Verbindung mit der von Iran unterstĂŒtzten Hisbollah-Miliz und hĂ€tten AnschlĂ€ge geplant. Die Festgenommenen hĂ€tten gestanden, Spionage betrieben und sich einer Terrorgruppe angeschlossen zu haben, hieĂ es weiter. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft ĂŒbergeben. FĂŒnf der Festgenommenen seien kuwaitische StaatsbĂŒrger. Zudem seien 14 weitere Mitglieder der Gruppe identifiziert worden, die das Land verlassen hĂ€tten: fĂŒnf Kuwaiter, zwei Iraner und zwei Libanesen sowie weitere fĂŒnf Kuwaiter, denen die StaatsbĂŒrgerschaft entzogen wurde. (ap)
Huthi-Miliz will sich nicht am Irankrieg beteiligen
Die Huthi-Miliz im Jemen will sich nach eigenen Angaben nicht am Irankrieg gegen die USA und Israel beteiligen. Drei Vertreter der Miliz sagten der Nachrichtenagentur AP, die Gruppe sei historisch und religiös mit Iran verbunden, der ein VerbĂŒndeter Jemens sei. Die Entscheidung ĂŒber eine Kriegsteilnahme liege jedoch ausschlieĂlich bei Jemen. Die Huthi-Vertreter wollten anonym bleiben, da sie nicht befugt waren, mit den Medien zu sprechen. WĂ€hrend des Krieges zwischen Israel und der militant-islamistischen Hamas im Gazastreifen griffen die Huthi immer wieder Frachtschiffe im Roten Meer an und feuerten auch Raketen und Drohnen auf Israel ab. (ap)
Polizei: Hisbollah schieĂt Streumunition auf Israels Norden
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Polizeiangaben eine Grenzstadt in Israel mit Streumunition beschossen. âVor einer kurzen Zeit haben Hisbollah-Terroristen ihre Version von Raketen mit Streumunition auf ein Wohngebiet im Norden abgefeuertâ, sagte ein israelischer Polizeisprecher in Kiriat Schmona. Das Geschoss sei in der NĂ€he eines Spielplatzes eingeschlagen, es sei niemand verletzt worden. Sprengstoffexperten hĂ€tte die gefĂ€hrlichen Teile der Munition gesichert und eingesammelt. Die Hisbollah teilte derweil mit, sie habe israelische Soldaten in Kiriat Schmona mit Drohnen angegriffen. Ein Sprecher der Organisation dementierte den Einsatz von Streumunition gegen Israel. (dpa)
Insider: Iran fordert Einbeziehung des Libanon in Waffenruhe
Iran macht Insidern zufolge die Einbeziehung Libanons zur Bedingung âfĂŒr ein mögliches Waffenruheabkommen mit den USA und Israel. Teheran habe Vermittlern mitgeteilt, dass ein âEnde des Krieges an einen Stopp der israelischen Offensive gegen die Hisbollah-Miliz geknĂŒpft sei, sagen sechs mit dem Vorgang vertraute Personen. Ein hochrangiger iranischer Vertreter erklĂ€rt der Nachrichtenagentur Reuters, die Regierung in Teheran prĂŒfe derzeit noch einen US-Vorschlag zur Beendigung des regionalen Konflikts. Stellungnahmen der beteiligten Regierungen liegen zunĂ€chst nicht vor. (rtr)
Pentagon gibt RĂŒstungsauftrĂ€ge zur Erhöhung der Raketenproduktion bekannt
Das US-Verteidigungsministerium hat angesichts des Irankrieges mehrere Vereinbarungen zur Steigerung der Raketenproduktion bekanntgegeben. Ziel sei es, die âindustrielle Basis auf Kriegszeitâ einzustellen, erklĂ€rte das Pentagon am Mittwoch. Mit den Konzernen Lockheed Martin und BAE Systems sei eine Vervierfachung der Produktion von Komponenten des THAAD-Systems beschlossen worden, das im Nahen Osten vermehrt zur Abwehr ballistischer Raketen zum Einsatz kommt. Auch die Produktion taktischer ballistischer Raketen soll beschleunigt werden. Lockheed Martin bestĂ€tigte den Auftrag und erklĂ€rte, dieser beruhe auf einer frĂŒheren Vereinbarung mit der US-Armee im Wert von 4,94 Milliarden Dollar (4,27 Milliarden Euro) aus dem vergangenen Jahr.
Das Unternehmen Honeywell gab derweil bekannt, seine ProduktionskapazitĂ€t von Navigationssystemen und Raketenantrieben mit mehrjĂ€hrigen Investitionen in Höhe von 500 Millionen Dollar (umgerechnet rund 433 Millionen Euro) auszubauen. US-PrĂ€sident Donald Trump hatte die US-RĂŒstungsindustrie im Zusammenhang mit dem Irankrieg zuletzt zu einer deutlich höheren Produktion gedrĂ€ngt. Hintergrund sind Sorgen in der US-Regierung, durch den Irankrieg könnten sich die Waffenlager rasant leeren. (afp)
Selenskyj setzt auf Waffenpartnerschaft mit Golfstaaten
Die Ukraine verhandelt nach Angaben ihres PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj mit den Staaten der Golfregion ĂŒber eine Waffenpartnerschaft. Diese hĂ€tten wegen des Irankriegs gröĂtes Interesse an der ukrainischen Expertise bei der DrohnenbekĂ€mpfung, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. âDie Ukraine schlĂ€gt eine fĂŒr beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft vor: Wir können diejenigen stĂ€rken, die uns stĂ€rken könnenâ, sagte er. Als Gegenleistung sei Kyjiw an Flugabwehrwaffen und Geld [3][fĂŒr den eigenen Abwehrkrieg gegen Russland interessiert], machte er deutlich. Das neuerliche Angebot Selenskyjs an die Golfstaaten, bei der Drohnenabwehr zu helfen, hĂ€ngt seinen Angaben nach auch mit der Blockadehaltung Ungarns zusammen, das die Auszahlung eines EU-Milliardenkredits an die Ukraine verhindert. Daher mĂŒsse Kyjiw weitere Möglichkeiten zur eigenen StĂ€rkung suchen. âDer Nahe Osten und der Golf sind aus unserer Sicht eine richtige Perspektive und eine echte Chance, uns zu verstĂ€rkenâ, sagte Selenskyj. (dpa)
Trumps Sprecherin Ă€uĂert sich nicht zu Details in US-Plan
Das WeiĂe Haus hĂ€lt sich bedeckt zu Medienberichten ĂŒber Einzelheiten eines Plans, den die US-Regierung Teheran zur Beendigung des Krieges vorgelegt haben soll. Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte, sie habe Berichte ĂŒber einen 15-Punkte-Plan gesehen. âDas WeiĂe Haus hat diesen vollstĂ€ndigen Plan nie bestĂ€tigtâ, fĂŒgte sie hinzu. Sie warnte Reporter bei einer Pressekonferenz davor, ĂŒber âspekulativeâ Punkte oder PlĂ€ne aus anonymen Quellen zu berichten. Manche Aspekte stimmten, sagte sie zugleich. Die diplomatischen GesprĂ€che gingen weiter, ergĂ€nzte Leavitt und bezeichnete diese als âproduktivâ.
Zuvor hatte Ăgypten Berichte ĂŒber einen US-Plan bestĂ€tigt. âEs gibt von den USA einen Entwurf fĂŒr einen Plan, der der iranischen Seite ĂŒbermittelt wurde und der nun geprĂŒft wirdâ, sagte Ăgyptens AuĂenminister Badr Abdel-Atti. Ăber die darin enthaltenen Punkte, die teilweise bereits von Medien veröffentlicht wurden, könne er aber nicht sprechen. Man hoffe, dass es bald direkte GesprĂ€che mit den beteiligten Seiten geben werde. Ăgypten versuche, unter anderem zusammen mit Pakistan und der TĂŒrkei zu vermitteln.
Offiziell dementiert Irans politische und militĂ€rische FĂŒhrung weiterhin jegliche Art von Verhandlungen mit den USA. Es werde keinen Deal geben und man werde sich nicht mit der US-Regierung arrangieren, hieĂ es. Der Sprecher des PrĂ€sidialamtes, Elias Hasrati, sagte im staatlichen Rundfunk Irib: âDie entsprechenden Nachrichten sind alle nur eine LĂŒge.â Der Feind stecke in einer Sackgasse fest, habe keine Errungenschaften vorzuweisen und stehe auch international in der Kritik. (dpa)
Selenskyj: Russland versucht USA im Irankrieg zu erpressen
Russland versucht nach Angaben des ukrainischen PrĂ€sidenten âWolodymyr Selenskyj, die USA zu erpressen. Die Regierung in Moskau biete an, den Austausch âvon militĂ€rischen Geheimdienstinformationen mit dem Iran zu stoppen, sagt Selenskyj der Nachrichtenagentur Reuters. Im Gegenzug solle Washington der Ukraine keine Geheimdienstdaten mehr zur VerfĂŒgung stellen. Dies gehe aus Berichten der ukrainischen Geheimdienste hervor, erklĂ€rt er weiter. Zudem enthalten Selenskyj zufolge einige iranische Drohnen, die bei Angriffen auf US-Ziele im Nahen Osten eingesetzt werden, russische Bauteile. Russland weist eine UnterstĂŒtzung des Irans im Krieg gegen die USA und Israel zurĂŒck. (rtr)
Israel verzeichnet mehr Blutspenden seit Kriegsbeginn
Seit Beginn des Irankriegs spenden die Menschen in Israel mehr Blut. So strömten Menschen am Mittwoch in eine Feuerwache in Zentralisrael, um Blut fĂŒr den israelischen Rettungsdienst zu spenden. âLeider befinden wir uns in einer Situation, in der Raketen und Geschosse direkt ĂŒber unseren Köpfen einschlagen, und ein Teil der Bevölkerung ist auf Blutspenden angewiesenâ, sagte einer der Spender, Amit Israel. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom nimmt tĂ€glich Blutspenden entgegen und gab an, dass die Zahl der Spender seit Kriegsbeginn gestiegen sei. Gaya Levi Adam, die fĂŒr die Spenden zustĂ€ndig ist, sagte, die Menge der tĂ€glich an KrankenhĂ€user gelieferten Blutkonserven sei von etwa 1.200 Einheiten vor dem Krieg auf bis zu 1.700 in den vergangenen Wochen angewachsen. (ap)
Iran pocht auf Kontrolle der StraĂe von Hormus
Iran beharrt auf einer vollstĂ€ndigen Kontrolle ĂŒber die Schifffahrt in der StraĂe von Hormus. Ein Sprecher des Zentralkommandos der StreitkrĂ€fte erklĂ€rte laut Nachrichtenagentur Tasnim, die Lage in der Meerenge werde nicht zum vorherigen Zustand zurĂŒckkehren: âEs wird geschehen, was wir wollen.â Allen Schiffen mit Verbindungen zu den USA oder Israel bleibe die Passage untersagt, so der Sprecher. âDie Entscheidung ĂŒber die Erteilung einer Transitgenehmigung liegt bei uns.â Laut der iranischen UNâVertretung dĂŒrfen Schiffe, die nicht als feindlich gelten und keine militĂ€rischen Aktionen gegen Iran unterstĂŒtzen, den Seeweg nutzen â sofern sie sich an alle iranischen Sicherheitsvorschriften halten und die Passage mit den zustĂ€ndigen Behörden abstimmen. (dpa)
Israels AuĂenminister an UN: Hisbollah zu Terrororganisation erklĂ€ren
Israels AuĂenminister Gideon Saar hat in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gefordert, die Angriffe der Hisbollah gegen sein Land zu verurteilen und die proiranische Miliz als Terrororganisation einzustufen. Seit dem 2. MĂ€rz habe die Hisbollah mehr als 3.500 Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, schrieb Saar auf der Plattform X. Die Hisbollah-Angriffe richteten sich gegen dieselben Einwohner, die die Regierung nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 aus Nordisrael evakuiert habe, so Saar. Bereits damals hatte die Hisbollah Gemeinden und zivile Einrichtungen beschossen. Der UN-Sicherheitsrat solle von der libanesischen Regierung die Entwaffnung der Hisbollah und anderer bewaffneter Gruppen verlangen, schrieb Saar weiter. AuĂerdem solle er die Rolle des Iran als Bedrohung fĂŒr Frieden und Sicherheit in der Region thematisieren. (dpa)
Irankrieg: Guterres ernennt Sondergesandten
Bei seinen BemĂŒhungen um eine Lösung im Irankrieg hat UN-GeneralsekretĂ€r AntĂłnio Guterres einen Sondergesandten fĂŒr den Konflikt ernannt. Der Franzose Jean Arnault werde die Anstrengungen der Vereinten Nationen im Hinblick auf den Konflikt und seine Folgen leiten, sagte der UN-Chef in New York. Arnault hat zuvor unter anderem als UN-Gesandter fĂŒr Afghanistan, Kolumbien und Bolivien gearbeitet. âDieser Krieg ist auĂer Kontrolle geratenâ, so Guterres. Er rief die USA und Israel auf, den Krieg zu beenden und forderte Iran dazu auf, die Angriffe auf Nachbarstaaten einzustellen. (dpa)
26 Mar 2026
LINKS
[1] /Nachrichten-im-Iran-Krieg/!6165615
[2] /Verhandlungen-zwischen-USA-und-Iran/!6165963
[3] /Wie-der-Irankrieg-den-russischen-Haushalt-rettet/!6165621
TAGS
ARTIKEL ZUM THEMA
Pakistan und China als Vermittler: Vollbremsung mit Pekings Hilfe
Mit BrieftrÀgerdiensten zwischen Washington und Teheran erzielt Pakistan den diplomatischen Erfolg. Im Hintergrund machte China Druck auf Teheran.
Folgen des Irankriegs fĂŒr China: Langfristige Chancen durch Krieg
Dank massiver Ălreserven kann China die Energiekrise besser abfedern als andere Staaten der Region. Und geopolitisch dĂŒrfte Peking NutznieĂer sein.
Libanon und der Irankrieg: Streit um die Hisbollah weitet sich aus
Libanon weist den iranischen Botschafter aus. Kurz darauf landen Teile einer von Israel abgeschossenen iranischen Rakete im Libanon.
âVerhandlungenâ zwischen USA und Iran: Vage Diplomatie, konkreter MilitĂ€raufmarsch
Die US-Regierung behauptet weiterhin, Iran habe groĂes Interesse an einem Deal. Iran dementiert. Die USA schicken FallschirmjĂ€gertruppen.