taz.de -- Alle Artikel von Jens Fischer

Dokumentartheater über Krabbenfischerei: Sie kämpfen für den Kaviar der Nordsee

Das Open-Air-Theaterstück „Nasses Land-Sielhäfen“ erzählt in Dorum, wie das Handwerk der Krabbenfischer gefährdet ist. Prominent dabei: der hungrige Wittling.

Bulgakovs „Hundeherz“ in Hamburg: Kein Aufbegehren, nirgends

Armin Petras’ Fassung von Bulgakovs „Hundeherz“ am Hamburger Schauspielhaus bleibt unfokussiert. Es ist ein Flop voller Ausweichmanöver.

Shakespeare Company spielt Gegenwärtiges: Ein Theaterensemble auf der Suche nach seinem Sinnstifter

In der Bremer Shakespeare Company zeigt Marc von Henning, dass sein Triptychon „Unruhe am Rand der Schöpfung“ uns noch immer umtreiben kann.

Angsttheater nach Kafka: Man belauert sich unter Honigwolken

Ästhetisch bezaubernde sozialpsychologische Lehrstunde mit Humor: Rebecca David inszeniert „Zeit für Monster“ am Theater Braunschweig.

Groteske ĂĽber Familienerbe: Eiskalte Psychoschlammschlacht

Oma als Ursünde: Lars Werners „Gewalt erben“ am Deutschen Theater Göttingen ist eine bittere Groteske über ein dunkles Erbe und tiefe Familienkonflikte.

Performance ĂĽber reale trans KĂĽnstlerin: Die Sonne, die nicht scheinen durfte

„Tänze fast vergessener Geister“ ist eine Hommage an die 1943 ermordete trans Künstlerin Liddy Bacroff – und die Einladung, sich einzulassen.

Zweimal „Blind“ von Lot Vekemans : Wegen Familie und so

Leonie Rebentisch inszeniert „Blind“ von Lot Vekemans in Hannover, Judith Jungk in Osnabrück. Die Ambivalenz des Kammerspiels loten sie unterschiedlich aus.

Marthaler inszeniert Mahler in Hamburg: Über die Zimmerlautstärke hinaus

Klangzart und clownesk beschäftigt sich Christoph Marthaler an der Hamburger Staatsoper mit Gustav Mahler. Dessen Musik ist Antrieb des Geschehens.

„Kunstseidenes Mädchen“ mit Puppen: Trügerische Selbstbestimmung

Beladen mit existenzieller Trauer: Irmgard Keuns Großstadtroman „Das kunstseidene Mädchen“ wird in Bremen mit Menschen und Puppen inszeniert.

Tanzperformance in OsnabrĂĽck: Die diffuse Hektik des Daseins

Ein Tanz um Leben und Tod in der vermuteten Unendlichkeit: Die Dance Company Osnabrück schlängelt sich in Johanna Nuutinens „Æon“ durch Zeit und Raum.

Theaterstück zu Mutterschaft: Bis der Bauch sich endlich wölbt

Das Schauspiel Hannover erzählt in „Die Tage der Hyäne“ von einer Frau, die um jeden Preis Mutter werden möchte. Autorin Sara Turuunen führt auch Regie.

Tanztheater ĂĽber das Fremdsein: Gesten der Angst und der Hoffnung

Im Tanzstück „All Our Stories“ am Theater Osnabrück geht es um Aufbrüche, Fremdheit, Heimweh. Dazu erklingt Musik des Komponisten Kinan Azmeh.

„Die Perser“ in Göttingen: Den Mut finden, selbst zu handeln

Vor fast 2.500 Jahren wurden „Die Perser“ erstmals aufgeführt. Nun hat die Regisseurin

Ivana Sokola das antike Drama mit Anspielungen auf die Gegenwart versehen.

Theater ĂĽber Digital-Nerds: Blass im Bildschirmlicht

„Sieben Wege, Kylie Jenner zu töten“ gelingt es in Wilhelmshaven nicht, Spannung aufzubauen. Das Stück braucht woanders eine zweite Chance.

TheaterstĂĽck zur Bornplatzsynagoge: Wiedergewinnung einer Synagoge

Zerstörung und Verlust prägen jüdische Geschichte auch in Hamburg. Jetzt widmet sich ein Theaterstück dem Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge.

Theaterstück „Brand“ in Braunschweig: Europa gibt’s nicht mehr

Volker Schmidts dystopisches Theaterstück „Brand“ zeigt einen zerfallenen Kontinent, gespalten durch Kriege, Klimawandel und gesellschaftliche Krisen.

Saisonstart am Hamburger Thalia-Theater: FrĂĽher war mehr Lametta

Jarka Kubsovas „Marschlande“ und „Frommer Tanz“ nach Klaus Mann laufen am Hamburger Thalia Theater. Verantwortlich ist die neue Intendantin Sonja Anders.

Kunsthalle Emden schaut in die Wolken: Wattige Skulpturen

Fantasietrigger aus Wasser: Die Kunsthalle Emden zeigt, wie sich die Wahrnehmung, Darstellung und Interpretation von Wolken entwickelt hat.

Ein Garten als Spiegel göttlicher Harmonie

Die Große Garten in Hannover-Herrenhausen hat 350 Jahre lang seine Grundstruktur und damit seine Identität behalten. Das wird groß gefeiert

Das Tanzen zu den Verhältnissen bringen

Eine Stadtführung der Tanz-Kompanie „Of Curious Nature“ will in Bremens City gedankliche Bewegungsspielräume schaffen. Mit Mut zu mehr Wissen könnte das richtig gut werden