taz.de -- Alle Artikel von Frauke Hamann

Abschied von Hermann Peter Piwitt: Der Trost guter Literatur

Der Schriftsteller Hermann Peter Piwitt ist tot. Die Frage, was wohl bleibt, wenn man nicht mehr ist, ist schon in seinen Büchern allgegenwärtig.

Erforschung des Niederdeutschen: Moin, Digger!

Die Hamburger Fachstelle Niederdeutsch erforscht Dialekte, Identität und Sprachvariation und erstellt ein Mittelniederdeutsches Wörterbuch.

kritisch gesehen: Jan und Benjamin huldigen Udo

Udo Lindenberg feiert erst nächstes Jahr im Mai seinen 80. Geburtstag. In Hamburg haben der Musiker Jan Delay und der Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre aber schon mal „vorgeglüht“

orte des wissens: Die Kunst des blutleeren Operierens

Am Comprehensive Cancer Center Niedersachsen entfernt man bislang inoperable Tumore, indem man das befallene Organ zeitweilig vom Blutkreislauf abtrennt

kritisch gesehen: Ein Backstein geht in die Breite

Der „Hamburger Ziegel“ verleiht seit 1992 der vielfältigen örtlichen Literaturszene eine kompakte Form: Die Anthologie erscheint alle zwei Jahre. Und diesmal glänzt sie sogar

Thomas Mann-Ausstellung in Lübeck: Ein Mann voller Brüche

Lübeck ehrt seinen Nobelpreisträger Thomas Mann mit der Ausstellung „Meine Zeit“. Sie zeigt den Wandel des Schriftstellers zum Demokraten.

Verleger über Nature Writing : „Wir sehen nur, was wir wissen“

Nature Writing möchte die Sicht der Menschen auf Natur bereichern. Verleger Klaas Jarchow hat ein Festival organisiert, das sich dem Genre widmet.

Fritz-Schumacher-Zentrum in Hamburg: Eine Bleibe für den Gestalter der Stadt

Ein neues Zentrum dient der Erforschung des stadtplanerischen Oeuvres von Fritz Schumacher. Dessen Hauptwerk heißt Hamburg.

Institut für digitale Resilienz: Wetterstation für den Infoüberfluss

Das Vocer-Institut in Mustin will digitale Resilienz stärken: So entwickelt es Formate gegen den öffentlichen Diskursverfall.

Ausstellung „Altona – Theresienstadt“: Stumme Zeugen der Vernichtung

Leon Daniel Cohen und Käthe Starke-Goldschmidt lebten in Altona und wurden von den Nazis deportiert. Eine bewegende Ausstellung erzählt ihre Lebenswege.

orte des wissens: Engagement für die Genügsamkeit

Die Evangelische Akademie der Nordkirche versteht sich als Diskursmaschine und begreift, dass sich das Interesse von der Religion zu Gesellschaftspolitik und (Erinnerungs-)Kultur verlagert

Szenische Lesung übers Leben unter Putin: Krieg herrscht auch in Russland

Was machen die „Spezialoperationen“ mit den Menschen in Moskau? Dem spürt die szenische Lesung „Um acht ist es hier schon hell“ in Hamburg nach.

Christian Kracht liest in Blankenese: Ein Abend in der Überflussgesellschaft

Bei Christian Krachts Lesung in Hamburg versammelt sich halb Blankenese zu Andacht und ironischer Selbstbeschau – ausgerechnet im Haus des Herrn.

orte des wissens: Das Wertvollste liegt unterm Dach

Die Klosterbibliothek Loccum nutzen nicht nur angehende Prediger:innen. Sie birgt auch für Laien Preziosen wie Bibeln und Kräuterheilkunden des 15. Jahrhunderts

orte des wissens: Proteine gegen die Taubheit

Haben seltene Hörstörungen genetische Ursachen? Das erforscht ein kürzlich in Göttingen gegründetes Institut. Mit Erfolg getestet werden dort auch neue Behandlungsmethoden

orte des wissens: Geplant, gebaut und abgerissen

Das Hamburgische Architekturarchiv bietet Material zu bestehender und gewesener Architektur. Ein Resümee dessen, was dem Spekulanten René Benko geopfert wurde, steht noch aus

orte des wissens: Plattdeutsch gibt’s auch in Berlin

Der Hamburger Verein für niederdeutsche Sprachforschung legt nicht nur seine NS-Vergangenheit offen, sondern ergründet auch stetig neue Facetten des „Platt“, etwa in den Medien

das wird: Ein politisches Leben, das verschwindet

Das Lübecker Willy-Brandt-Haus widmet sich der antifaschistischen Widerstandskämpferin Gertrud Meyer und fragt, welchen Anteil sie an der Geschichte Willy Brandts hatte

orte des wissens: Ein Schatz, der erlaubt, verlässlich zu beschreiben

Das Hamburger Krebsregister gibt es seit 1926: Es zeichnet unverzerrte Daten aller in der Stadt behandelten Patient*innen auf

orte des wissens: Der überbordende Kerl aus der Elbe-Weser-Marsch

Er war ein Bauernsohn, der sich als Literatur- und Kunstfreund empfand. Die Hermann-Allmers-Gesellschaft arbeitet seinen Nachlass auf