taz.de -- Dokumentation

True-Crime-Doku: Durch dick und dünn

Der Verlobte wahrt ein dunkles Geheimnis. „Should I Marry a Murderer?“ zeigt, wie blind Liebe macht.

Doku über den Weg zum Mond: All und Staat

„Die Eroberung des Mondes“ erklärt, warum alle immer zum Mond wollen. Und wie immer bei großen Geschichten gibt es miese und hoffnungsvolle Elemente.

ZDF-Doku über Mesut Özil: Bundesrepublikanisches Versagen

In seiner 3-teiligen ZDF-Doku „Mesut Özil – zu Gast bei Freunden“ kommt Florian Opitz dem Supertalent nicht wirklich nah. Trotzdem lohnt sich das Anschauen.

Netflix-Doku über Shirin David: Girl, gönn dir eine Pause

„Barbara – Becoming Shirin David“ verrät nicht viel Neues über die Rapperin. Aber die Doku macht die Probleme des Rap-Business deutlich.

Netflix-Doku „Inside the Manosphere“: Die Misogynie-Maschine

Louis Theroux' neue Doku über Frauenhasser im Internet ist inhaltlich schockierend. Auch, weil Theroux selbst immer wieder zum Subjekt des Contents wird.

Doku über Melania Trump: Propaganda ohne Publikum

Die Pseudodokumentation „Melania“ über die First Lady der USA versagt selbst als MAGA-PR. Und erzählt doch viel über die Nähe zur Macht.

Doku „Europas Drogenmafia“: Ungehinderter Waren- und Drogenfluss

Wie Europas Staaten von der Drogenmafia unterwandert werden, zeigt eine zweiteilige Arte-Doku. Besonders im Fokus: die Niederlande.

„Ein Nobody gegen Putin“ gewinnt Oscar: Schwere Kost

In der Doku „Ein Nobody gegen Putin“ filmt ein Pädagoge den Alltag in einer russischen Schule. Er zeichnet ein düsteres Bild der Propaganda-Maschine.

„The Reckoning“ über P.Diddy auf Netflix: Eine Doku wie ein Disstrack

Die neue Doku „The Reckoning“ ist ein Diss von 50 Cent gegen seinen Erzfeind P. Diddy – mit schweren Vorwürfen. Aber vor allem geht es ums Geld.

Dokufilm über Robert Habeck: Die Suche nach dem Scheitern im eigenen Dunstkreis

Viel Nähe, aber wenig Kritik: Der Film „Jetzt. Wohin.“ ist ein ungewöhnliches Porträt über Habeck – Regisseur Lars Jessen war sein Wahlkampfberater.

Haftbefehl-Doku auf Netflix: Alles kann gezeigt werden

Die Netflix-Doku über den Rapper Haftbefehl ist schonungslos offen. Sie zeigt einen Menschen, der mit seiner Vergangenheit kämpft – beinahe bis auf den Tod.

ARD-Doku über Eva Ries: Die Ladenburgerin hinter dem Wu-Tang Clan

Wie wurde der Wu-Tang Clan berühmt? Eine Doku porträtiert die Managerin Eva Ries, die hinter dem Erfolg der Musiker steht.

Lana-Kaiser-Dokumentation: Immer mutig

Respektvoll zeichnet die ARD das Leben von Lana Kaiser – ehemals Küblböck – nach. Das Publikum erlebt ihre kraftvolle Stimme nochmals hautnah.

Dokumentation über Avantgarde-Musikerin: Björk war regelrecht starstruck

Die 82-jährige Meredith Monk gewann den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk der Biennale Musica. Nun kommt die Dokumentation „Monk in Pieces“ ins Kino.

Im Theatermuseum München: Helden der Hinterbühne

Das Handwerk lebt! Erst mit Künsten aus vielen Händen kann eine Theaterinszenierung entstehen. Das ist zu erleben im Deutschen Theatermuseum München.

ARD-Doku über Max Herre und Joy Denalane: Liebe ist Arbeit

Der ARD-Dreiteiler „Max & Joy – Komm näher“ über Joy Denalane und Max Herre wirft einen Blick auf den Balanceakt einer Beziehung zwischen Liebe und Kunst.

Doku über Wanderreiter: 1.327 Kilometer im Sattel

Von den Alpen bis Cuxhaven auf dem Pferderücken: Ralf Schauwacker hat über den Langstreckenritt „TransGermania“ einen Film im Werbespot-Stil gedreht.

Kinotipp der Woche: Einschneidende Tage

Bürgerliche Selbstverschanzung, rechter Gedächtnisverlust und nationalsozialistische Erziehungsanstalten: „SloVision“ zeigt neues slowenisches Kino.

Kinotipp der Woche: Film mit allen Sinnen

Jay Leyda schoss Fotos, drehte Filme und erforschte die Geschichte des Kinos. Auch an der Widerentdeckung zahlreicher Werke war er beteiligt.

Fernsehdoku zu DDR und Mauerfall: Geschichte einer Ausgrabung

Unser Autor hat wichtiges Archivmaterial aus der Nacht des Mauerfalls gefunden. Um es zeigen zu können, durchlief er eine Sender-Odyssee.

Doku über Künstler Nicky Nodjoumi: Würdigung mit Skepsis

Sara Nodjoumi hat mit „A Revolution on Canvas“ eine Doku über ihren Vater gedreht, den Künstler Nicky Nodjoumi. Es ist kein Heiligenporträt.

Doku über Klimaaktivismus: Im Widerstand gegen die Verdrängung

„System Change“ porträtiert kompromisslos junge Klimaaktivist:innen. Gezeigt wird ihr Versuch, trotz aller Anfeindung irgendwie weiterzumachen.

Erinnerung an rechten Terror: NSU-Dokuzentrum auf dem Weg

Nach einem ersten Gesetzentwurf soll der Erinnerungsort in Berlin entstehen. Auch Behördenversagen im Kampf gegen Rechtsterror soll beleuchtet werden.

Neue ARD-Doku über Merkel: Die schwer Greifbare

Das ARD-Großporträt anlässlich Angela Merkels 70. Geburtstags fragt: Kannten wir sie wirklich?

Neue Berlusconi-Doku: Krimineller mit Köpfchen

Silvio Berlusconi hat Italien nachhaltig korrumpiert. Eine Arte-Doku erzählt nun seinen rasanten Aufstieg nach.

NS-Dokuzentrum München: Ein paar Zentimeter Holz

Im NS-Dokuzentrum München folgt eine Ausstellung rechten Gewalttaten seit 1945. Angehörige von Ermordeten gerieten dabei oft ins Visier der Ermittler.

Doku über Holocaust-Graphic Novel: Eine Maus in Auschwitz

Weil Art Spiegelmans „Maus“ den Holocaust in Comicform bespricht, galt das Werk mal als umstritten. Eine Arte-Doku beschäftigt sich erneut damit.

Doku-Serie „Fight Hard, Fight Fair“: Die netten Cagefighter von nebenan

Vor Jahren sollte MMA noch verboten werden. Die ZDF-Doku zeigt sechs Menschen, die Faszination statt Angst für den Kampfsport im Käfig empfinden.

Kinotipp der Woche: Raum für Neuentdeckung

Kurz, mittelang und ausgewachsen: achtung berlin zeigt Filme aus und über Berlin. Und Lebenslagen jeder Größenordnung mit ungeahntem Olympiabezug.

Fotografien aus der DDR: Vom Zonenrand zur Baumarkt-Moderne

Eine fotografische Langzeitstudie dokumentiert das thüringische Dorf Berka von der frühen DDR bis heute. Sie ist in der Kunsthalle Erfurt zu sehen.

Goldener Bär für Doku über Restitution: Stimmen aus dem Jenseits

Wieder gewinnt ein Dokumentarfilm die Berlinale. „Dahomey“ von Mati Diop begleitet die Rückgabe von Raubkunst aus Frankreich nach Benin.

Aus den Filmarchiven: Die Sache mit der Hauptfigur

Fritz Lang ist von seiner Hollywood-Seite zu sehen, der Venedig-Gewinner „200 Meters“ läuft im Lichtblick und Dokumentarfilm geht auch anders.

Doku-Serie „Bill Russell: Legend“: Zwischen Basketball und Aktivismus

Bill Russell siegte auf dem Platz und kämpfte gegen Rassismus. Netflix erzählt in einer neuen Dokuserie über ihn eine großartige Sportgeschichte.

Kinotipp der Woche: Bitte Warten

Die Reihe „Grenzen“ im Kino Krokodil zeigt osteuropäische Dokumentarfilme, die sich mit Grenzregionen, Grenzzäunen und Grenzen im Denken beschäftigen.

Dokuserie über Querdenker*innen: Lügen und Wahrheit

Die Doku-Serie „Verschwörungen“ stellt Reichsbürger*innen vor. Sie zeigt Leute, die an Lügen glauben: im Alltag, im Wohnzimmer, im Pub.

Kinotipp der Woche: Am liebsten Pampa

Die Summer Edition der British Shorts zeigt eine Vielfalt an Kurzfilmen. Von der Bucket List für eine Tote bis zur Hirten-Doku ist alles dabei.

Graffitisprayer in Berlin: Vom Tunnel aufs Dach

Eine Doku folgt den Graffitisprayern „Rocco und seine Brüder“ durch Berlin. Zum Glück ignoriert sie die langweiligste aller Fragen.

ARD-Doku über Familie im Gestapo-Archiv: Der Fall Schuster

Der BR stößt auf NS-Akten über die Familie des Zentralratspräsidenten der Juden. Er selbst hat diese nie gesehen, nun beginnt die Spurensuche.

Datenbank zu Tierschutzfällen: Tierquälerei ist Alltag

Vier Tierrechtsorganisationen haben eine Datenbank mit landwirtschaftlichen Tierschutzfällen veröffentlicht. Wer sie aufruft, braucht starke Nerven.

Hype um Dokuserien: Sex und Krokodile, die Gnus reißen

Dokuserien werden für Streaminganbieter immer beliebter, weil ihre Produktion weniger Geld kostet. Vor allem reißerische Themen setzen sich durch.

Theaterstück über DDR-Jugendwerkhöfe: Wieder mal der schlimme Osten

Das Schauspiel Leipzig zeigt ein Dokumentartheaterprojekt über DDR-Jugendwerkhöfe. Das Stück mit dem Titel „Letzte Station Torgau“ bleibt einseitig.

Reichstagsbrand 1933: Die falschen Bilder vom Feuer

Eine Arte-Doku untersucht, wer für den Reichstagsbrand 1933 verantwortlich war. Sie entlastet Marinus van der Lubbe als Alleintäter.

Dokumentarfilm über Musik-Pionierinnen: Ohne Angst neue Sounds geschaffen

Zehn Frauen prägten die Entwicklung elektronischer Musik mit. Die Dokumentation „Sisters with Transistors“ stellt sie in Hamburg vor.

Berlinale schaut auf Deutschland: Den Blick weiten

Das Programm „Fiktionsbescheinigung“ im Forum der Berlinale würdigt übersehene Filmemacher. Ihre Werke üben Kritik an deutschen Verhältnissen.

Doku über Val Kilmer bei Arte: Über Batman lästern

Die Doku „Val Kilmer“ ist ein tiefes, persönliches und narzisstisches Denkmal für den Schauspieler. Trotzdem sei es ihm gegönnt.

Zensur von BBC-Doku in Indien: Altlasten vertuschen

Die indische Regierung geht mit Notstandsbefugnissen gegen eine kritische BBC-Doku über Premierminister Narendra Modi vor. Die Pressefreiheit schrumpft im Land.

Netflix-Dokumentation „Break Point“: Plop, Pop und Pein

Die Netflix-Doku „Break Point“ zeigt in fünf Folgen den ehrgeizigen Tennisnachwuchs. Die Serie macht Spaß, auch wenn man selbst keinen Tennis spielt.

BBC-Dokumentation: Solides Katastrophen-Einmaleins

Eine neue BBC-Doku-Reihe erklärt „Katastrophen, die Geschichte schrieben“ in 10 großen Fehlern. Das funktioniert gut, wirkt aber gekünstelt.

Dokumentarfilm „Displaced“: Privileg des Vergessens

Welchen Einfluss hat die Shoa auf die Enkel der Überlebenden? Regisseurin Ryba-Kahn geht dieser Frage anhand ihrer Familiengeschichte nach.

Briefe an Brandanschlags-Opfer: Solidarität ausgebremst

Nach dem Brandanschlag von Mölln schreiben viele Menschen den Familien der Opfer. Diese Briefe erreichten die Betroffenen erst Jahrzehnte später.