taz.de -- Opfer
Nationaltheater Mannheim Maria Lazar: Britney, one more time!
Das Nationaltheater Mannheim bringt Maria Lazars Roman „Veritas verhext die Stadt“ auf die Bühne. Das Stück analysiert die Folgen von Fakes und Verleumdungen.
Philosophin über Verletzlichkeit: „Der Gewaltbegriff hat sich enorm erweitert“
Seit Traumatisierbarkeit und Verletzbarkeit den Diskurs prägen, wächst die Cancel Culture. Aber auch die fruchtbare Selbstermächtigung von Opfern.
Gedenken nach 4 Jahren Krieg: Trauer und Pragmatismus
Am 24. Februar gedenken Ukrainer:innen ihrer Lieben, die im Krieg gestorben sind. Über ein nahes Kriegsende macht sich keiner Illusionen.
+++ Neues zu den Epstein Files +++: Opfer mit Todesdrohungen konfrontiert
Epstein-Opfer kritisieren unzureichende Schwärzungen in den Dokumenten. Polen ermittelt auch zu Epstein-Akten. Und eine britische Stiftung macht dicht.
Rassistischer Anschlag von Hanau: Terror-Hinterbliebene wollen nicht aufgeben
Die Eltern des 2020 in Hanau ermordeten Hamza Kurtović reichen Verfassungsbeschwerde ein. Sie fordern eine erneute strafrechtliche Überprüfung.
Todesschüsse auf Lorenz A. in Oldenburg: Polizei ermittelt gegen Polizeiopfer
Statt Erste Hilfe zu leisten, legte die Polizei dem schwerverletzten Lorenz A. erst mal Handschellen an. Und später ermittelte sie gegen den Toten.
Afghanistan: Hunderte Tote nach Erdbeben
Ein Erdbeben mit bislang über 800 Toten erschüttert Afghanistan. Bei der medizinischen Versorgung könnte sich das Arbeitsverbot für Frauen rächen.
Opfer-Nachfahrin über das KZ Neuengamme: „Die Bombardierung war ein tragisches Versagen“
Vor 80 Jahren wurde die „Cap Arcona“ in der Lübecker Bucht versenkt. Fast 7.000 Menschen gingen mit ihr unter – vor allem Häftlinge des KZ Neuengamme.
Einigung vor Neuwahlen: Bundestag will mehr Hilfen für DDR-Verfolgte
Die Ampel-Koalition wollte SED-Opfer stärker unterstützen, konnte sich aber nicht auf Details einigen. Trotzdem kommt jetzt ein neues Gesetz.
Nach dem Anschlag in Magdeburg: Scholz fordert mehr Kompetenzen für Behörden
Bundeskanzler Scholz will eine konsequente Aufklärung möglicher Sicherheitslücken. Der Bundesopferbeauftragte verspricht den Betroffenen Hilfe.
Schutz vor Partnerschaftsgewalt: Fußfessel soll Frauen schützen
Schleswig-Holstein will den Einsatz von GPS-Trackern gesetzlich verankern. Vorbild ist ein Modell aus Spanien.
Daniel Burghardt, Elend und Emanzipation: Eine andere Geschichte des Elends
Der Erziehungswissenschaftler Daniel Burghardt analysiert eindringlich, warum das bloße Beharren auf Leiderfahrungen nicht zur Emanzipation führt.
Beraterin über Opferhilfe: „Wir sind quasi Lotsen“
Die Opferhilfe Niedersachsen erreicht mit ihren elf Anlaufstellen so viele Opfer von Straftaten wie nie zuvor. Sie unterstützt nicht nur finanziell.
Awareness-Team auf dem Hamburger Fanfest: „Wir hören zu“
Beim Fanfest auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg kommt auch ein Awareness-Team zum Einsatz. Das Konzept hat seinen Ursprung in der linken Szene.
Deutsche Kolonialvergangenheit: Verschleppte Versöhnung
Die aktuelle Ausgabe der „Maro-Hefte“ analysiert die juristischen Auseinandersetzungen der Ovaherero und der Nama mit der Bundesrepublik.
Totalitarismus-Mahnmal in Brüssel: Das Echo der Opfer
Architekt Tszwai So hat seinen Entwurf für das „Mahnmal für die Opfer des Totalitarismus“ vorgestellt. Es soll nächstes Jahr in Brüssel entstehen.
Die Wahrheit: „Sorry ist out, Victim ist in“
In der Politik wird sich immer weniger entschuldigt, dafür immer mehr Opferkult betrieben – mithilfe eines gewieften Fachmanns.
„Oh Boy“ und kritische Männlichkeit: Der große Fehlschluss
„Aber das ist doch Literatur!“ Dieser Hinweis reicht nicht aus, um Texte gegen Canceln zu verteidigen. Grundsätzliche Anmerkungen zum „Oh Boy“-Desaster.
Entschädigung von SED-Opfern: Arm nach Zwangsarbeit im DDR-Knast
Politische Gefangene in der DDR leisteten oft Zwangsarbeit. Aber sie werden kaum entschädigt, kritisiert die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke.
Angriff auf Belgorod in Russland: Auf Klaviatur des Kremls spielen
Nach dem Angriff auf Belgorod erhitzt sich die Debatte um Waffenlieferungen an die Ukraine. Viele Fragen sind offen, aber wer das Opfer ist, ist klar.
Mitgefühl in Krisenzeiten: Wundern kommt auch von Verwundung
Wenn Menschen Mitgefühl für ihr Leiden einfordern, trifft es oft auf taube Ohren. Doch wenn niemand Opfern zuhört, schadet es der ganzen Gesellschaft.
Russische Verluste im Ukrainekrieg: Moskaus Aderlass
Die USA schätzen die Zahl der getöteten oder verwundeten russischen Soldaten auf bis zu 80.000. Zugleich erhöht Washington seine Militärhilfe für Kiew.
Neue Missbrauchsbeauftragte: Kerstin Claus folgt auf Rörig
Kerstin Claus ist die neue Missbrauchsbeauftragte. Sie war viele Jahre Mitglied im Betroffenenrat und ist Expertin für das Opferentschädigungsgesetz.
Debatte um Opfer-Entschädigung: Heimkinder stellen Forderungen
Ehemalige Haasenburg-Bewohner kämpfen um Anerkennung. Eine Fachtagung solidarisiert sich. Opferentschädigung auch bei „institutioneller Gewalt“?
Anerkennung für Haasenburg-Opfer: Das Leiden hat kein Ende
Die Skandalheime der Haasenburg GmbH sind seit 2013 geschlossen. Doch die ehemaligen Bewohner:innen ringen immer noch um eine Entschädigung.
Fünf Jahre Anschlag am Breitscheidplatz: Der lange Schatten des Terrors
Auch fünf Jahre nach dem Attentat beklagen Hinterbliebene fehlende Aufklärung und mangelnde Hilfen. Die Ampel will den Umgang mit Opfern ändern.
Begleitung im Prozess: Bei den Opfern kommt sie nicht an
Psychosoziale Beratung bei Gerichtsverfahren wird bislang noch kaum in Anspruch genommen. Rot-Grün-Rot in Bremen will das ändern.
Opferschutzbeauftragter über seinen Job: „Viele Opfer erzählen nichts“
Thomas Pfleiderer ist Opferschutzbeauftragter in Niedersachsen. Ein Gespräch über Gewalterfahrungen und empathische Richter*innen.
Erzählband „Langsame Entfernung“: Ungerührte Erinnerungen
In ihrem Erzählband denkt die Schriftstellerin Gisela Steineckert an die DDR zurück. Ihre Bereitschaft zur Verklärung ist erschreckend.
Angehörige von Breitscheidplatz-Opfer: „Ein Riss in meinem Leben“
Astrid Passin verlor beim Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz vor vier Jahren ihren Vater. Sie kritisiert, dass Betroffenen immer noch zu wenig geholfen werde.
Die Wahrheit: Wenn der Bock zum Jäger wird
Jetzt schlagen die ewigen Opfer zurück. Die Tiere bewaffnen sich und marodieren in den Wäldern und Städten.
Literaturtheoretiker Terry Eagleton: Tod, Tragik, Opfer
Der marxistische Literaturtheoretiker Terry Eagleton denkt über religiöse Opfer nach – und landet schließlich bei der Revolution.
Opferhilfe „Weißer Ring“ in Lübeck: „Ein neuer Anfang“
Der Lübecker „Weiße Ring“ hat sich nach Vorwürfen gegen ihren Ex-Leiter wegen sexueller Übergriffe neue Regeln auferlegt.
Rechte Gewalt in Niedersachsen: Zu Tode gehetzt
Vor mehr als 25 Jahren starb der Gifhorner Punk Matthias Knabe. Noch immer gilt er nicht als Opfer rechter Gewalt. Die Grünen wollen das ändern.
Identitätspolitik: Die neue Lust am Leiden
Identitätspolitik wird oft dazu benutzt, Menschen in Täter und Opfer, böse und gut zu unterteilen. Doch wer so denkt, lässt keinen Raum für Toleranz.
Die Wahrheit: Alfie, das Opfer
Irgendetwas war immer mit diesem Pechvogel. Er war das bevorzugte Ziel aller Trickser und Ganoven. Bis eines Tages in Sevilla alles anders wurde…
Die Wahrheit: Heulen, bis die Augen brennen
Festspiele der Opfer: Im badischen Weinheim fand jetzt der Postmoderne Fünfkampf im Rahmen der „1. Jammeriade“ statt
Kolumne Pressschlag: Flucht vor dem weißen Elefanten
Das Dogma der Opfererzählung bleibt bei der Aufarbeitung der DDR-Dopinggeschichte heilig. Das Opfer dieser Deutung ist die Wahrheit.
Kommentar Bleiberecht von Gewaltopfern: Nazis brauchen klare Ansagen
Bremen hat ein Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt beschlossen. Ein Signal auch an diejenigen, die rassistische Sorgen ernst nehmen wollen.
Bremen beschließt Bleiberecht: Opfer rechter Gewalt dürfen bleiben
Angesichts von Pogromstimmung und rechter Gewalt beschließt Bremen, Betroffenen Schutz zu gewähren und plädiert für ein bundesweite Regelung.
Rechte Gewalt in Niedersachsen: Als Opfer gezählt
Die Grünen in Niedersachsen fordern, dass Todesopfer rechter Gewalt als solche anerkannt werden. Darauf warten Angehörige seit Jahren.
Opfer sollen bleiben dürfen: Signal gegen die rechte Stimmung
In Bremen setzt sich die Fraktion der Grünen für ein humanitäres Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt ein.
ARD-Themenabend über Sexismus: Die Frau lügt, der Mann ist das Opfer
Die ARD beschäftigt sich am Mittwochabend mit sexueller Nötigung. Doch der Beitrag „Meine fremde Freundin“ ist falsch platziert.
Die Wahrheit: Deutschland, einig Opferland
Alle leiden, werden gedemütigt und an den Rand gedrängt. Der weinerlich-aggressive Opfertonfall ist der Sound unserer Zeit.
Die Wahrheit: Die Opfer werden immer dreister
Justiz: Trotz des neuen Opfergesetzes nimmt die Zahl der Delinquenten zu. Mittlerweile trauen Täter sich kaum noch auf die Straße.
Anschlag am Breitscheidplatz: Die Opfer in den Fokus rücken
Sechs Monate nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz plant der Senat eine zentrale Stelle, die sich um Opfer und Angehörige von Anschlägen kümmern soll.
Gedenken an Polizeiopfer in Hannover: Ein Platz für einen Toten
Zwei Jahrzehnte nach tödlichen Polizeischüssen soll ein Platz nach dem 16-jährigen Opfer benannt werden. Der Oberbürgermeister will das stoppen.
Debatte Reden über Betroffene: Verzeihen statt Ping-Pong spielen
Betroffene zu Wort kommen zu lassen, ist richtig, birgt aber Gefahren. Es verallgemeinert ihre Positionen und zieht künstliche Grenzen.