taz.de -- Essay
Essays von Karl Ove Knausgård: Und meint sich aber eigentlich selbst
Der Methode Karl Ove Knausgårds, sein Leben nachzuerzählen, kommt man in seinen Essays auf die Spur. Sein Verhältnis zu Autorinnen bleibt schwierig.
Zum Sieg der demokratischen Mitte: Noch ist Frankreich nicht verloren
Die Links-rechts-Polarisierung hat bei den Kommunalwahlen nicht mehr gezogen. Demokratische Linke und Konservative können Systemsprenger besiegen.
Krieg und Treibstoffpreise: Wenn Öl und Gas zur Waffe werden
Fossile Brennstoffe sind unverzichtbar. Daran ändert auch die Energiewende nichts. Das macht schwache Länder stark – und Donald Trump jetzt machtlos.
Essayfilm „sr“ von Lea Hartlaub: Suche Tier mit langem Hals
Lea Hartlaubs dokumentarischer Essayfilm „sr“ verwebt die Geschichte der Giraffe zu einem Geflecht aus Gedanken und Ideen. Und sagt: Alles ist mit allem verbunden.
Grüne in Baden-Württemberg: Die neuen Konservativen
Sind Kretschmann und sein möglicher Amtsnachfolger Özdemir gar keine „richtigen Grünen“? Eine Bestandsaufnahme vor der Wahl in Baden-Württemberg.
Eine große Müdigkeit prägte die letzten Jahre der DDR. Die kollektive Erschöpfung ist bis heute zu spüren – und hat auch politische Folgen.
Krieg in der Ukraine: Weiterleben, trotz allem
Vier Jahre Vollinvasion haben das ukrainische Volk mürbe gemacht. Trotzdem bleiben die Menschen stark – um ihrer Würde und der Gerechtigkeit willen.
Britische Poesie: Von der Pflicht, untröstlich zu bleiben
Lyrikerin Fran Lock hat einen Hybrid aus Essay und Poesie geschrieben. „Manifest für eine Arbeiter:innenklassenpoetik“ knüpft an widerständige Traditionen an.
Liebe als politische Kraft: „Wir brauchen Inseln der Liebe“
Daniel Schreiber ist davon überzeugt, dass Liebe gegen politische Polarisierung hilft. Ein Gespräch über Härte, Feindbilder und Schreibworkshops.
Künstliche Intelligenz versus Menschen: Streng dich doch mal an
Während die KI-Revolution in vollem Gange ist, sorgt sich unsere Autorin um ihr Gehirn. Geben wir gerade das Schönste am Menschsein leichtfertig auf?
Essay über Moral in der Politik: Nützliche Moralkeule
Rückgrat zeigen: Anne Rabe dekliniert in ihrem Essay „Das M-Wort“ durch, wie der gesellschaftliche Rechtsruck gestoppt werden kann.
Buchessay über Krautrockband Can: Im Mosaik der Echokammern
Hendrik Otremba hat ein kluges Buchessay über die Kölner Krautrockband Can geschrieben. Er macht ihr komplexes Werk für jüngere Menschen verständlich.
Essay über Migration: Hauptsache, der Rundfunkbeitrag ist bezahlt!
Ursula Krechels neuer Essay stellt sich gegen die Negativstimmung, die in Migration das Unheil unserer Zeit ausmachen will.
Essay über Dick Pics: Symbolisch flexible Pimmel
Der Penis als Bildmotiv. Die Publizistin Sarah Koldehoff untersucht in einem lehrreichen Essay das Phänomen des Dick Pics.
Buch über Erfolg der Nazi-Ideologie: Die Lust am Hass bleibt
Der Philosoph Menno ter Braak hat in den 1930er Jahren die rechte Ideologie seziert. Dass seine Analyse stimmt, zeigt auch die AfD-Wählerschaft von heute.
Bonner Schau zu Susan Sontag: Sie machte Denken zur öffentlichen Praxis
Susan Sontag sollte man sich jetzt zu Gemüte führen. Warum, macht eine Ausstellung über die Essayistin in der Bonner Bundeskunsthalle deutlich.
Buch über Kryptojünger: Was ist schon eine Million gegen zehn?
Juan S. Guse hat Männer begleitet, die durch Kryptowährungen extrem reich geworden sind. Er fragt sich: Was macht das mit ihnen – und kann ich das auch?
Ausstellung über Filmkünstler Grimonprez: Fetzen des Medienkonsums werden zur vibrierenden Schönheit
Filme des Belgiers Johan Grimonprez oszillieren zwischen freier Kunst, politischem Essay und großem Kino. Das ZKM Karlsruhe zeigt das barocke Werk.
Die 135 Tage von Trump: Taco Man vs. die Sesamstraße
Nach vier Monaten im Amt werden die Grenzen von Trumps Willkür sichtbar. Doch der Schaden, den er bereits angerichtet hat, ist gewaltig.
Buch über die Arbeitswelt: Kampf dem Leistungsimperativ
Heike Geißler rechnet ab mit einer krankmachenden Arbeitswelt und lädt zum Richtungswechsel ein.
Essay über europäische Mythen: Die Macht des Ungefähren
Tomasz Różyckis „Feuerprobe“ ist ein klagender, aber nie anklagender Essay über das, was Europa hätte sein können, aber nie geworden ist.
Sportlicher Rundumschlag: Domestizierter Glam
Nicht mehr nur im Spitzensport, sondern auch in den Niederungen der Randsportarten ist Sport zunehmend von Reichen für Reiche.
Kritik an Social Media und Spielfilm: Kino ohne Außerhalb
Der Filmhistoriker Lars Henrik Gass kritisiert in einem Buchessay den Stellenwert von Spielfilmen. Kino spiegle die narzisstische Gesellschaft wider.
„Atlas“ am Hamburger Schauspielhaus: Gruselig gut vernetzt
Calle Fuhr beleuchtet am Schauspielhaus Lobby-Organisationen wie „Atlas Network“. Sein „Bühnenessay“ ignoriert leider die Möglichkeiten des Theaters.
Doku „Henry Fonda for President“ im Kino: Nach Reagans Rede war ihm übel
Gelungener Filmessay: In „Henry Fonda for President“ verknüpft Alexander Horwath die Geschichten des Hollywoodstars und der USA äußerst unterhaltsam.
Ulf Poschardts Buch „Shitbürgertum“: Willst du mein Freund sein?
In „Shitbürgertum“ erklärt Ulf Poschardt einem links-grünen Milieu vulgär den Krieg. Dabei wird deutlich, wie sehr er dieses eigentlich braucht.
Negativismus in der Gesellschaft: Immerhin, wir leben noch
Dauernd schlagen uns schlechte Nachrichten aufs Gemüt und zahlen aufs Konto der Rechten ein. Zeit für einen vorsichtigen Perspektivenwechsel.
Mini-Essays der Buchpreisträgerin 2024: Das Gegenteil von Chaos
Martina Hefter schenkt uns ihre schönsten Buchstaben, Worte und Sätze für den Winter. Kleine Geschichten über das Lebendigsein.
Umgang mit einem schwierigen Jahr: Die Bedingung der Möglichkeit von Trost
So schwierig das nun endende Jahr war, es hinterlässt eine neue Sensibilität für tröstliche Dinge. Welche das sein können.
KI-Bildessay von Alexander Kluge: Nonlineare Raumdeutung
Der Filmemacher Alexander Kluge legt den Essay „Der Konjunktiv der Bilder. Meine virtuelle Kamera (K. I.)“ vor. Darin wird er zum Techniktheoretiker.
Rechte Politik: Verliebt ins Ressentiment
Die ostdeutschen Anhänger der AfD und die österreichischen der FPÖ sind keine verirrten Protestwähler. Sie wollen die Gefühlsrohheit.
Wahlbetrug in Venezuela: Das Drehbuch der autoritären Linken
Was derzeit in Venezuela geschieht, kommt unserem Autor bekannt vor. Ein Essay zur Ideengeschichte des Wahlbetrugs.
„Schlafen“ von Theresia Enzensberger: Die Schlaflosigkeitsveteranin
Über ihre eigenen schlaflosen Nächte und wie Schlaf und Kapitalismus zusammenhängen schreibt Theresia Enzensberger in einem neuen Essay.
Deutsche Kolonialvergangenheit: Verschleppte Versöhnung
Die aktuelle Ausgabe der „Maro-Hefte“ analysiert die juristischen Auseinandersetzungen der Ovaherero und der Nama mit der Bundesrepublik.
Essays von Jochen Schimmang: Dissidenz des Schweigens
Jochen Schimmang schätzt die Freiheit, seine Meinung für sich zu behalten. Jetzt sind neue Essays erschienen: „Abschied von den Diskursteilnehmern“.
Buch „Das Geheimnis der Rückkehr“: Auf dem Unabhängigkeitsboulevard
30 Jahre lang reiste der Essayist Stephan Wackwitz mit dem Goethe-Institut um die Welt. In „Das Geheimnis der Rückkehr“ erzählt er davon.
Essaybuch der US-Autorin Leslie Jamison: Vermissen, was nicht war
Wie Elternschaft und Kunst vereinen und mit dem Beziehungs-Aus umgehen? Im Essaybuch „Splitter“ analysiert Leslie Jamison ihre vergangenen Jahre.
Buchreihe über Naturphänomene: Im Sog der Hingabe
Mit seiner Reihe „European Essays on Nature and Landscape“ gelingt dem Hamburger Verleger Klaas Jarchow eine fesselnde Neuentdeckung des Bekannten.
Essays von selbsternannten AfD-Experten: Hört auf zu labern
Seit den Demos gegen rechts fabulieren täglich Typen über die Folgen dieser – ohne wirkliche Kenntnis. Dabei gibt es genug Expert:innen.
Nahostkonflikt im Berliner Alltag: Aus der Wolke ragt ein Zeigefinger
Seit dem Hamas-Angriff auf Israel ist binäres Denken Trend. Könnte das auch an der Verschiebung unserer Idee von innen und außen liegen?
Kunst von Etel Adnan: In Farbe schreiben
Unsere Autorin verliert sich in den Gemälden und Gedichten von Etel Adnan. Und erinnert sich dabei an nasse Wiesen und das tobende Meer in Irland.
Wirtschaftskrise in Deutschland: Raus aus der Energieschockstarre
Besser sofort statt mit einem verfehlten „Sofortprogramm“: Mit zielgenauen Maßnahmen lässt sich Deutschlands Wachstumsschwäche angehen.
Muslimische Frauen in Spanien: Im Schoß des Islam
Muslimische Frauen in Spanien sehen sich vom Rassismus der Rechten attackiert. Und vergessen von den Linken, die glauben, ihre Rechte zu verteidigen.
Lesefrust durch dicke Bücher: Prinzipien der Wälzer
Die Begeisterung für Literatur bleibt in manchem dicken Buch stecken. Weniger kann da einen Gewinn an Leselust bedeuten. Ein Essay.
Essayband von Schriftsteller Teju Cole: Persönlich, aber nicht privat
In seinen Essays entdeckt Cole in der westlichen Tradition heilende Kräfte. Sie sollen auch wirken, wo koloniale Machtverhältnisse noch fortbestehen.
Essay über Schwangerschaftsabbruch: Was nicht geteilt werden darf
Bekannt geworden ist die Französin Pauline Harmange mit ihrem Essay „ich hasse männer“. Jetzt legt sie nach mit einem Buch über Abtreibung.
Menschen im Weltraum: Da oben reden sie noch
Die bemenschte Raumfahrt: Eine Umweltkatastrophe, die abgeschafft gehört? Oder ein Labor für echte internationale Zusammenarbeit?
Brief an das eigene Baby: „Ich denke jetzt oft an Alan Kurdi“
Unser Autor schreibt einen Brief an seine neun Monate alte Tochter. Es ist ein trauriger und wütender Brief – aber ohne Hoffnung ist er nicht.
Annie Ernaux' Familienleben im Film: Der heimlich geschriebene Roman
Familienaufnahmen geben in „Annie Ernaux – Die Super-8-Jahre“ Einblick in das Leben einer Mutter. Die sondert sich ab und wird zur Autorin.
Buch über George Orwell als Gärtner: Die Blumen des Dystopikers
Die US-Schriftstellerin Rebecca Solnit hat für ihr neues Buch über George Orwells Leben als Gärtner recherchiert – eine anregende Lektüre.