taz.de -- Industriepolitik
Subventionen für Unternehmen: EU-Kommission genehmigt deutschen Industriestrompreis
Deutschland darf seine Industrie mit einem vergünstigten Strompreis unterstützen. Die EU-Kommission genehmigte den Umfang von 3,8 Milliarden Euro.
Kritik an Vorstoß der EU: Kein „Made in Europe“-Stempel für China
Die EU will die europäische Industrie bei der Vergabe öffentlicher Aufträge bevorzugen. Die chinesische Handelskammer sieht sich übergangen.
Stärkung der europäischen Industrie: „Europe First“ aber manchmal doch nur Second
Die EU-Kommission will, dass die europäische Industrie bei öffentlichen Aufträgen bevorzugt wird. Aber nur, wenn es nicht zu teuer ist.
Großauftrag für Kreuzfahrtschiff-Bauer: Viel zu tun bei der Meyer Werft
Die Reederei MSC will zehn Kreuzfahrtschiffe im emsländischen Papenburg bestellen. Der Bund könnte sich aus seiner Beteiligung bald zurückziehen.
Bessere Zahlen für Oktober: Industrie fährt Produktion hoch
Die Industrieproduktion ist im Oktober gestiegen, ebenso die Auftragseingänge. Die Industrie verharre aber auf niedrigem Niveau, warnen Ökonomen.
Krise in der Industrie: Wacker Chemie will 1.500 Stellen streichen
In der deutschen Industrie häufen sich die Hiobsbotschaften. Wacker Chemie schreibt hohe Verluste und will deswegen seine Belegschaft reduzieren.
Deutsch-chinesische Beziehungen: Der China-Schock 2.0 trifft die deutsche Industrie mit Wucht
Lange Zeit machten deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Markt gute Geschäfte. Doch das war immer nur ein Deal auf Zeit. Die ist nun vorbei.
Hilfe für energieintensive Industrie: Grüne wollen Unternehmen stärker entlasten als Regierung
Der von der Regierung geplante Industriestrompreis bringt nach Auffassung der Grünen keine Planungssicherheit. Sie fordern eine längere Unterstützung.
Rechenzentrum in München: Große Allianz will KI voranbringen
Telekom baut in München ein Rechenzentrum für künstliche Intelligenz. Dabei kooperiert sie mit dem Chiphersteller Nvidia und der Softwareschmiede SAP.
Forderungen vor dem Stahlgipfel: 200 Milliarden Euro, Schutzzölle oder mehr EU-Patriotismus?
Am Donnerstag lädt Kanzler Merz zum Stahlgipfel. Während der CDU-Generalsekretär Schutzzölle will, schlägt die Linke ein Investitionsprogramm vor.
Vorläufiges aus für Batteriefabrik: Kanadier ziehen Northvolt den Stecker
Die Provinz Québec will kein weiteres Geld mehr für eine Batteriefabrik ausgeben. Das gibt für ein ähnliches Projekt in Schleswig-Holstein zu denken.
Handelsdeal mit USA: EU gibt im Zollstreit nach
Die EU-Kommission hat Details zum Zolldeal mit den USA vorgelegt. Sie erhebt demnach keine Zölle auf Industriegüter aus den Vereinigten Staaten. Die US-Zölle bleiben.
US-Chiphersteller in der Krise: US-Regierung will Intel offenbar zu 10 Prozent übernehmen
Der einst weltgrößte Halbleiterproduzent schwächelt. Nun könnte der Staat einsteigen. Und der japanische Investor Softbank investiert Milliarden.
Nach Intel-Aus in Magdeburg: Hier könnte Ihre Chipfabrik stehen
Nach der Absage von Intel sucht Sachsen-Anhalt nach neuen Firmen für die riesige Fläche. Bislang ist nur eine an einer Ansiedlung interessiert.
Stahlwerke werden nicht umgerüstet: Grüner Stahl bleibt ein Traum
Trotz hoher Fördermittel will ArcelorMittal die Stahlwerke in Bremen und Eisenhüttenstadt nicht klimaneutral umrüsten. Das hat enorme Konsequenzen.
Meyer Burger beantragt Insolvenz: Es braucht Industrie- statt Branchenpolitik
Die nächste Solarfirma ist pleite. Sinnvoller als Subventionen für einzelne Branchen wäre eine grundsätzlich neue deutsche Industriepolitik.
Schwarz-rote Milliarden für Unternehmen: Industriestrompreis steht auf der Kippe
Das Wirtschaftsministerium fürchtet Widerstand aus der EU gegen den Industriestrompreis. Die Idee verstößt vielleicht gegen Wettbewerbsregeln.
Lithium in Lateinamerika: Alle wollen es, alle brauchen es
Der Geologe Micha Zauner sucht in Argentinien nach Lithium für die deutsche Industrie. Er will es nachhaltiger abbauen als andere. Geht das überhaupt?
Chemiker über Lithiumabbau: „Eigentlich ist Europa mit Lithium gesegnet“
Die Umweltprobleme des Rohstoffabbaus zu exportieren, sei unethisch, sagt der Chemiker Martin Bertau. Gegen Abhängigkeiten helfe mehr Eigenproduktion.
Konjunktur in Deutschland: Es wurde wieder nicht in die Hände gespuckt
Die deutsche Wirtschaft schrumpfte 2024 das zweite Jahr in Folge. Auch für 2025 ist keine Trendwende in Sicht.
Maßnahmen gegen Industriekrise: Ökonomen gegen Kürzungen im Sozialen
Weder Bürokratie noch zu hohe Abgaben sind laut einer Studie schuld an der Konjunkturflaute. Neoliberale Konzepte helfen also nicht weiter.
Ökonom zu Transformation der Wirtschaft: „Viel Potenzial nicht ausgeschöpft“
Soziale und nachhaltige Industriepolitik funktioniert nur gesamteuropäisch, sagt Ökonom Jakob Hafele. Ein nationaler Fokus verschwende Chancen.
Umfrage des Ifo-Instituts: Schlechte Auftragslage bei deutschen Unternehmen
Für wirtschaftliche Erholung bräuchte es klare Ansagen von der Politik, sagt Klaus Wohlrabe vom Ifo-Institut. Die seien aktuell jedoch nicht absehbar.
Zukunftsforschung: Vom Labor auf den Markt
Die Zeitenwende erfordert neue Debatten. Es muss auch darum gehen, wie der Wissenstransfer von der Forschung in die Ökonomie effektiver funktioniert.
Rettung der Meyer-Werft: Kreuzfahrtriese in Seenot
Der Staat soll vorübergehend die Meyer-Werft übernehmen. Er geht ins Risiko, um den industriellen Kern einer Region und eine Branchenperle zu retten.
TSMC-Spatenstich in Dresden: Geld für unabhängige Mikrochips
In Dresden wird die taiwanische Halbleiterfabrik TSMC von der Bundesregierung üppig subventioniert. Mit dabei: drei europäische Tech-Konzerne.
Chiphersteller in der Krise: Intel streicht jede sechste Stelle
Chiphersteller Intel reagiert mit Stellenstreichungen auf schlechte Zahlen. Der Bau der Chipfabrik in Magdeburg soll dadurch nicht gefährdet sein.
Industrieverband BDI stellt Forderungen: Offene Märkte und Bürokratieabbau
Der Industrieverband BDI hofft im Streit um EU-Zölle für Elektroautos auf eine Einigung mit China. Zudem fordert er Bürokratieabbau.
Spionage für China: Chinas Spitzel-Verdiener
Drei Deutsche sollen China Details über Militärtechnik weitergegeben haben. Das zeigt, wie angreifbar deutsche Sicherheitssysteme sind.
Umbau auf Wasserstoffnutzung unsicher: Grüner Stahl kostet zu viel Kohle
Fördergeld für den klimaneutralen Umbau des Bremer Stahlwerks kommt. Doch das Unternehmen zögert bei der Investition: Grüner Wasserstoff sei zu teuer.
Demos pro und contra Tesla: Kampf ums Brandenburger Wasser
Tesla bleibt in Grünheide? Dann bleiben die Waldbesetzer*innen auch – und bekommen Solidarität. Doch es gibt auch Freunde des Musk-Unternehmens.
Italiens größtes Stahlwerk verstaatlicht: Verlängerte Agonie
Die Regierung Meloni hat das Stahlwerk in Tarent unter ihre Fittiche genommen. Es geht um Schadensbegrenzung, aber es fehlt ein politischer Plan.
Umstellung auf Wasserstofftechnologie: Bremer Stahl soll grüner werden
Dank einer Millionenförderung kann das Bremer Stahlwerk in der Zukunft CO2-neutralen Stahl produzieren – wenn es denn genug grünen Wasserstoff gibt.
Stahlindustrie im Saarland: Der bange Blick nach vorn
Für den klimafreundlichen Umbau der Produktion setzt die saarländische Stahlbranche auf Milliarden vom Bund. Die stehen nun auf der Kippe.
Bundesparteitag der SPD: Doppel will Spitze bleiben
Saskia Esken und Lars Klingbeil treten beim SPD-Parteitag erneut als Parteivorsitzende an. Sie wollen „Zukunftsinvestitionen entfesseln“.
Entlastung für Industrie beim Strompreis: Keine Brücke, aber Kurve gekriegt
Die Ampel hat sich auf Maßnahmen geeinigt, um energieintensive Industrien im Land zu halten. Statt Industriestrompreis gibt es eine Stromsteuersenkung.
Ökonom zum Industriestrompreis: „Er ist gut fürs Klima“
Der Ökonom Tom Krebs sagt, dass ein stabiler Strompreis Unternehmen im Land halten kann. Das gesenkte Risiko ermögliche erst die grüne Transformation.
Deutsche Industriepolitik: Robert Habeck mal ganz großzügig
Der Wirtschaftsminister will den Rest dieser Amtszeit nutzen, um den Industriestandort zu stärken. Firmen werden um 50 Milliarden Euro entlastet.
Hohe Energiepreise: Bundesbank gegen Brückenstrompreis
Laut den Währungshüter*innen haben die deutschen Unternehmen keine Probleme mit den Kosten. Wären da nicht die Energiekosten.
Debatte um Industriestrompreis: Der Kanzler bleibt beim Nein
Die Bundesregierung kann sich nicht dazu durchringen, einen gedeckelten Strompreis zu beschließen. Auch die Wirtschaft ist sich uneinig.
Podcast „Bundestalk“: Alles Krise, oder was?
Die deutsche Wirtschaft schrumpft. Ist das eine kleine Irritation – oder gerät da richtig was ins Rutschen?
Streit über einen Industriestrompreis: Könnte teuer werden
Soll der Staat die Stromkosten der Industrie übernehmen, zumindest teil- und zeitweise? Eine Überlegung ist es wert.
Ökonom über Konjunkturprobleme: „Das ist der Weg zur Industrie 4.0“
Trotz Stagnation sei die Angst vor eine Deindustrialisierung unbegründet, sagt Ökonom Rudolf Hickel. Doch die EZB solle sich fürs Klima engagieren.
Deutsche Wirtschaft in der Flaute: Konjunkturelles Kriegsgeschrei
Derzeit tritt die deutsche Wirtschaft auf der Stelle. Doch liegt das nicht unbedingt an einer mangelnden Wettbewerbsfähigkeit.
Geplante Intel-Fabrik in Magdeburg: Wo die Chips an den Bäumen wachsen
Die Bundesregierung hat gigantische Subventionen organisiert, damit Intel in Magdeburg baut. Teils geht das zulasten eines Geldtopfs fürs Klima.
Saarland will Computerchips fertigen: Das Saarland Valley
Saarland ist stark in der Automobilproduktion und sucht Wege zur Dekarbonisierung. Ein Chiphersteller wird zum Hoffnungsträger.
EU-Debatte über Industriepolitik: Wettbewerb oder Protektionismus
In der EU ist man sich keineswegs einig darüber, was die richtige Industriepolitik wäre. Das spiegelt sich auch innerhalb der Kommission wider.
Pläne der Bundesregierung: „Schutzschild“ für Firmen
Unternehmen in Deutschland, die von steigenden Energiepreisen betroffen sind, sollen mit Zuschüssen und Krediten unterstützt werden.
Musical am Theater Lübeck: Melodische Werftenkrise
Mit dem Sting-Musical „The last Ship“ bringt das Theater Lübeck die Werftenkrise auf die Bühne. Das Stück wirft wichtige Fragen auf, hat aber Längen.
Krise im Schiffbau: Flensburger Werft vorerst gerettet
Investor übernimmt 350 von 650 Beschäftigten in eine neue Gesellschaft, die er auch mit Aufträgen versorgt. Die Übrigen sollen qualifiziert werden.