taz.de -- 200 Euro Einmalzahlung: Studis können Energiegeld beantragen

Monatelang mussten Studierende auf die Energiepauschale warten, die höhere Kosten ausgleichen soll. Nun kann die Auszahlung online beantragt werden.

Bild: Gegen Inflation und Gaspreise: Reichlich spät erhalten nun auch die Studierenden die Entlastungen

Berlin dpa | Für etwa dreieinhalb Millionen Studierende und Fachschüler*innen soll das monatelange Warten auf die Energiepreispauschale nun bald ein Ende haben: Von diesem Mittwoch an könnten alle die Einmalzahlung von 200 Euro beantragen, sagte [1][Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger] der Deutschen Presse-Agentur. Auf der von Bund und Ländern dafür eingerichteten Plattform [2][Einmalzahlung200.de] können demnach alle Berechtigten nun ihren Antrag einreichen.

„Die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung werden durch das automatisierte Verfahren sehr zügig erfolgen“, sagte die FDP-Politikerin. Das Geld ist als eine Entlastung für [3][die stark gestiegenen Energiepreise] gedacht.

Die Antragsplattform war in den vergangenen Wochen in einem Pilotversuch mit mehreren Hochschulen getestet worden. Nach Angaben des Ministeriums sind mehr als 3,5 Millionen Euro an etwa 18.000 Antragsteller*innen ausgezahlt worden.

Anspruch haben Studierende und Fachschüler*innen, die zum Stichtag 1. Dezember 2022 an einer Hochschule eingeschrieben oder in einer Fachschulausbildung waren. Voraussetzung ist ein Wohnsitz oder „gewöhnlicher Aufenthalt“ in Deutschland. An Fachschulen werden beispielsweise Erzieher*innen ausgebildet, Techniker*innen und Betriebswirt*innen. Die Energiepreispauschale soll weder besteuert noch bei etwaigen Sozialleistungen angerechnet werden.

15 Mar 2023

[1] /Zusammenarbeit-von-Bund-und-Laendern/!5922278

[2] https://www.einmalzahlung200.de/eppsg-de

[3] /Energiekrise/!t5872932

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