taz.de -- Alle Artikel von Klaus Hillenbrand

Denkmal für ermordete Polen in Berlin: Entscheidung über Polen-Denkmal in diesem Jahr

Kulturstaatsminister Weimer will das Denkmal zur Erinnerung an die deutschen Verbrechen an Polinnen und Polen zwischen 1939 und 1945 rasch bauen lassen.

SchülerInnen machen NS-Ausstellung: Lehrstunde mit Hélène Fauriat

Wo NS-Zwangsarbeiter schufteten, entsteht in Schönefeld ein Gymnasium. Schüler:innen sind der Sache nachgegangen – daraus wurde eine Ausstellung.

100 Jahre Lufthansa: Nur die halbe Wahrheit

Die wichtigste deutsche Fluggesellschaft feiert ihr 100. Jubiläum. Wie schön – wenn da nur nicht ein paar dunkle Kapitel in der Geschichte wären.

Berliner Ausstellung zum Holocaust: Woher das eigene Familiensilber wohl stammen mag

Die „Topographie des Terrors“ widmet sich der Frage, wie weit das Wissen um den Holocaust an den Juden in der deutschen Bevölkerung verbreitet war.

Digitalisierte NSDAP-Akten: Die Suche nach dem Nazi-Opa führt über Washington

Die National Archives der USA haben die Mitgliedsdatei der NSDAP online gestellt. Die Nutzung stößt an Grenzen und beweiskräftig ist sie auch nicht immer.

Mordvorwurf gegen Wachmann: Der letzte Beschuldigte

Mehr als 20.000 Kriegsgefangene kamen im NS-Lager Hemer einst zu Tode. Gegen den ehemaligen Wachmann E. wird nun ermittelt. Doch die Zeit ist knapp.

Weimers Kampf gegen Literatur: Keine Kultur, kein Konservativer

In die Deutsche Nationalbibliothek gehören gedruckte Bücher. Kurz vor der Leipziger Messe bringt Weimer die komplette Branche gegen sich auf.

Auf Spuren einstigen jüdischen Lebens: Straßenschilder der Erinnerung

Seit dieser Woche weisen Markierungen auf das vernichtete Zentrum des östlichen Judentums im Scheunenviertel in Berlin-Mitte hin.

Initiative für NS-Gedenken in Grunewald: Ein kleines Haus für die Erinnerung

Architekt Wolfgang Göschel will am S-Bahnhof Grunewald ein Haus zu einem Lernort neben der Gedenkstätte für die Deportation der Berliner Juden machen.

Buch über Nazigegner im Prager Exil: Das Exil nebenan

Hitler-Gegner wie Gabriele Tergit oder Alfred Kerr emigrierten in die Tschechoslowakei. In „Vertraute Fremde“ begibt sich Peter Lange auf ihre Spur.

Fotos von Deportationen: Wie die Lörracher bei Deportationen gafften

Eine Tagung widmete sich dem Umgang mit Shoah-Überlebenden nach der Befreiuung. Über Traumata, die vererbt werden, und Fotos, die unbequeme Fragen stellen.

Teilzeit-Debatte: Der Verlust, wenn Arbeit (nicht) verweigert wird

Schon vor 120 Jahren wünschten sich die Menschen, weniger zu arbeiten. Von jenen, die diesem Wunsch nachgehen konnten, profitiert unsere Kultur bis heute.

Schiedsgerichte bei NS-Raubkunst-Fällen: Die Anwälte der Opfer zögern

Seit kurzem können Schiedsrichter über die Rückgabe von NS-Raubgut entscheiden. Vertreter der einstigen jüdischen Besitzer-Familien sind unzufrieden.

Überlebende zum Holocaust-Gedenken : „Seien Sie etwas strenger!“

Tova Friedman warnt im Bundestag vor zunehmendem Antisemitismus. Auch in Brandenburg an der Havel wird deutlich, dass Erinnern über Gedenktage hinausgeht.

Holocaust in der Ukraine: Die Erde voller Knochen

Die Ukraine hat nach Polen die meisten Holocaust-Opfer zu beklagen. Noch heute ist das Land voller Massengräber. Gedenken ist auch deshalb mühsam.

Deutsche Geschichte in Objekten: Im Gedächtnis der Republik

Das Bonner Haus der Geschichte dokumentiert deutsche Nachkriegsgeschichte. Doch die meisten Objekte der Sammlung, knapp 1 Million, schlummern im Depot.

Protest gegen Fake-KZ-Bilder: „Für Profit instrumentalisiert“

Gedenkstätten fordern Betreiber sozialer Medien auf, gegen KI-Fälschungen vorzugehen. Es bahne sich ein Problem mit historischen Fotos an.

Israels Gründung mit humanitärem Ziel: Nicht der Zionismus ist schuld

Die frühen Zionisten strebten einen liberalen Wohlfahrtsstaat ohne Diskriminierung an. Dass das nicht klappte, ist nicht der Ideologie zuzuschreiben.

UN-Vermittlung im Käsestreit: Wie Halloumi dem Frieden auf Zypern helfen soll

Der grillfeste Käse ist Zyperns zweitwichtigstes Exportgut – und könnte die geteilte Insel zusammenbringen. Doch dafür ist Diplomatie gefragt.

Chanukka-Feiern: Ein Licht am Tag des Terrors

Ernste Gesichter und fröhliche Kinder: Ein Blick auf zwei Chanukka-Feiern in Berlin am Tag des Attentats auf jüdische Feiernde in Sydney.