taz.de -- Alle Artikel von Julia Hubernagel

Streit um Roman „Gittersee“: Wer Pittiplatsch noch selbst gesehen hat

Wie gravierend waren die Fehler von Charlotte Gneuß in ihrem Roman Gittersee? Eine DLF-Recherche hat den Fall neu aufgerollt und einen Schuldigen ermittelt.

Literaturkritik von Denis Scheck: Die Kunst des Verrisses

In der Debatte über Denis Scheck und seine gefürchtete Mülltonne steht einiges auf dem Spiel. Vor allem: das Recht darauf, die Sau rauszulassen.

Abschluss der Leipziger Buchmesse 2026: Es weimerte sehr

Auf der Buchmesse wurde branchenweit Solidarität mit den vom Buchhandlungspreis ausgeschlossenen Buchläden bekundet. Auch sonst zeigte man sich geschlossen.

Kritik an Kulturstaatsminister Weimer: Hufeisen und Nazikeulen

Die Eröffnungsrede von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer auf der Leipziger Buchmesse wird mit Buhrufen quittiert. Der verteidigt sich mit Habermas.

Neues Buch von Judith Hermann: „Die Leerstelle ist nicht beschreibbar“

Judith Hermann hat die Spurensuche nach ihrem Großvater, der bei der Waffen-SS war, verschriftlicht. Wie schreibt man über das Schweigen in der eigenen Familie?

Hasan Kikić „Provinz im Hinterland“ : Wie ein Naturereignis

Der Erste Weltkrieg kommt über die bosnischen Dörfer wie ein Naturereignis. Die sinnlose Grausamkeit des Krieges zeigt Kikić in „Provinz im Hinterland“.

editorial: In dieser literataz

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Der Fisch stinkt vom Kopf her

Wer glaubte, Weimer sei kein rechter Hardliner, sieht sich endgültig getäuscht. Viele müssen nun befürchten, unter seinen Hammer zu kommen.

Shortlist Leipzger Buchmesse: Der Vergangenheit zugewandt

Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest. Deutlich erkennbar ist eine Hinwendung zum Geschichtlichen.

Debatte um abgesagte Lesung: Krah, krah, krah

Der AfD-Politiker Maximilian Krah darf auf der Leipziger Buchmesse nicht auftreten. Was steht in seinem angeblich unpolitischen Debütroman?

Neue Romance von Colleen Hoover: Männer in Uniform

Colleen Hoover schreibt wieder einen Bestseller: Was schätzen Millionen Leser:innen an der Lovestory von einer Autorin und einem Kleinstadtcop?

Zum Tod des Regisseurs Béla Tarr: Wie Zweige im Regen

Näher kann ein Atheist und Anarchist dem Religiösen nicht kommen: Mit Béla Tarr ist ein Meistererzähler des europäischen Kinos gestorben.

Jane Austen und die Vernunftheirat: Der Segen der Ehe

In den Romanen Jane Austens reichen sich Vernunft- und Liebesheirat praktischerweise die Hand. Klasse hatte die Autorin nur eingeschränkt im Blick.

Alte Gedichte des Kulturstaatsministers: Wolfram Weimers lyrisches Frühwerk

Bevor Kulturstaatsminister Weimer konservative Manifeste veröffentlichte, dichtete er. Sein Lyrikband „Kopfpilz“ lässt tief blicken in studentische Gefühlswelten.

Rechte Buchmesse „Seitenwechsel“: Ihre Waffen bleiben andere

In Halle fand die erste rechte Buchmesse statt. Nazis und Coronaleugner, Rentnerinnen und missverstandene Freigeister ließen sich das Programm schmecken.

Bericht von der Frankfurter Buchmesse: Woher der Wind weht

Viel gesprochen wurde über links und rechts, Caroline Wahl, Romance und ein bisschen über Literaturkritik. Außerdem gab es einen Schnitzelskandal.

Eröffnung der Frankfurter Buchmesse: Die Welt in Fetzen

Loren Legarda, José Rizal, Wolfram Weimer und Rilke, nein Adorno: philippinische wie deutsche Politiker boten zur Buchmesseneröffnung manch Einblicke.

Hype um Romance-Literatur: Die Lust im Text

Menschen unter 30 greifen immer häufiger zu Lovestorys mit bunten Buchrücken. Schüttet Romance die Gräben zwischen E- und U-Literatur zu?

Buchpreis für Dorothee Elmiger

Mit „Die Holländerinnen“ wurde der klare Favorit mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet

Deutscher Buchpreis für Dorothee Elmiger: Auszeichnung für „Die Holländerinnen“

Mit Dorothee Elmigers „Die Holländerinnen“ geht der Deutsche Buchpreis an den besten Roman unter den nominierten. Aber auch an den anspruchsvollsten.