taz.de -- Jugendarbeit
MutmaĂźliche Vergewaltigung in Jugendklub: Missbilligungsantrag kommt nicht durch
Neuköllns Bezirksverordnete sprechen sich mehrheitlich gegen eine Missbilligung von Stadträtin Nagel aus. Die Aufarbeitungskommission tagt ab Montag.
Jugendzentren streiten mit Nachbarn: Angst macht taub
Potse und Drugstore haben vor acht Jahren ihr Zentrum verloren. Nun will der Bezirk ein neues Haus bauen. Die Nachbarschaft empört sich aus Angst vor Lärm.
Sprachprojekt in Neukölln: Einfach mal den Mund aufmachen
„Pipe up! Die Wort Werkstatt“ lädt SchülerInnen ein, mit Sprache zu experimentieren. Das bietet die Chance, ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln.
KĂĽrzungen in der Jugendhilfe: Keine Lobby fĂĽr die offene Arbeit
Weil an Angeboten fĂĽr geflĂĽchtete Kinder gespart wird, fordern JugendhilfeausschĂĽsse einen Nachtragshaushalt. Senat sagt, er tue genug fĂĽr Kinder.
Projektarbeit an Schulen: „Ich bin ein später Hippie“
Sanem Kleff hat 25 Jahre das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ geleitet. Was sie über die Gesellschaft gelernt hat – und über sich.
Jugendarbeit in Bayreuth: Gemeinsam auf einer Decke
Die „Burg“ in Bayreuth gilt als „Problemviertel“. Um die Kinder und Jugendlichen dort zu erreichen, wurde ein Verein erfinderisch. Bringt das was?
Neues Jugendzentrum in Schöneberg: Zwischennutzung vor Neubau gesucht
Die Jugendzentren Potse und Drugstore sollen im „Haus der Jugend“ Platz finden, das am Südkreuz gebaut werden soll. Doch wohin sollen sie bis dahin?
Projekt von Jugendlichen für Jugendliche: CDU und SPD sägen am Turm für die Jugend
In Moabit haben sich junge Leute mit dem „Tower21“ selbst einen Treffpunkt gestaltet. Doch für solche Angebote soll es künftig kein Geld mehr geben.
KĂĽrzungen in Berlin: Soziale Infrastruktur unter Dauerbeschuss
Auch wenn Milliardenkürzungen ausbleiben, verheißen die nächsten Jahre nichts Gutes für den Sozialbereich. Ein Bündnis sagt Einsparungen den Kampf an.
Kürzungen in Berlin: „Bildung ist mehr als nur Schule“
Der Kinderkulturmonat ist von Kürzungen betroffen. Wegen fehlender Mittel steht die Teilhabe von Kindern auf dem Spiel, sagt die Geschäftsführerin.
Widerstand gegen KĂĽrzungspolitik: Wo der Frosch die Locken hat
Neuköllns Stadträtin Sarah Nagel (Linke) droht damit, Kürzungen im Jugendbereich nicht umzusetzen. So will sie Druck auf den Senat aufbauen.
Verbandschefin über Jugendarbeit: „Das Arbeitsfeld ist am Limit“
Hamburg braucht mehr offene Angebote für Kinder und Jugendliche, fordert Anja Post-Martens anlässlich des zweiten Kinder- und Jugendhilfegipfels.
Rechte Raumnahme​: „Dann kannst du das Dorf eigentlich zumachen“ ​
Im sächsischen Niesky steht das Jugendzentrum vor dem Aus. Der Trägerverein ist pleite. Füllen die rechtsextremen „Schlesischen Jungs“ die Lücke?
„Haus der Offiziere“: Kulturkampf aufgeschoben
Die AfD verschiebt ihren Antrag, einem Kultur- und Jugendzentrum in Brandenburg an der Havel die Förderung zu entziehen – vorerst zumindest.
Kinderarmut in Berlin: Hungrig im Jugendklub
Kinder und Jugendliche haben in Freizeiteinrichtungen oft Hunger. Dem Senat ist das Problem bekannt. Doch wie viele es betrifft, erfasst er nicht.
KĂĽrzungen im Kulturbereich: Verlorene Mittel, verlorenes Vertrauen
Das Netzwerk Berlin Mondiale organisiert Kulturangebote für Jugendliche in benachteiligten Kiezen. Nun wurden ihnen die Fördergelder gestrichen.
Einsatzkräfte an Silvester: „Wir sind nicht unantastbar“
Feuerwehrmann Antoni Espinoza de JesĂşs organisiert Treffen zwischen Jugendlichen und Kollegen in einer Berliner Feuerwache. Das soll Gewalt vorbeugen.
Sparkurs in Berlin: Queere Kids allein gelassen
Wegen der geplanten Haushaltskürzungen drohen Räume für queere junge Menschen berlinweit wegzubrechen. Dabei haben einige erst 2023 eröffnet.
Plan zur Haushaltssicherung: Göttingen spart sich Jugend und Natur
Die Stadt ist pleite und will an freiwilligen Leistungen sparen. Besonders betroffen sei die Jugendarbeit, kritisiert die Linke. Kitaessen wird teurer.
Vorfälle auf Palästina-Demos: Sozialarbeiter kritisieren Polizeigewalt gegen Jugendliche
Beschäftigte aus Neuköllner Jugendeinrichtungen haben Erfahrungsberichte zu Polizeigewalt gesammelt. Am Donnerstag diskutiert der Jugendhilfeausschuss.
Queeres Jugendzentrum in Spandau: Gemeinsam queer sein
Das Jugendzentrum Qu:alle in Spandau bietet jungen, queeren Menschen einen geselligen RĂĽckzugsort. DafĂĽr kommen manche Jugendliche extra aus Brandenburg.
Bauspielplatz mit trans*-Angebot: Angriff nach „Russia Today“-Artikel
„RT Deutschland“ berichtete im Februar über einen Hamburger Bauspielplatz für trans* Kinder. Nun tauchten dort Hakenkreuze und Geschmiere auf.
Antisemitismusvorwurf in Mädchenzentren: Kritik an Schließungen
Der Jugendhilfeausschuss diskutiert über die Rücknahme der Kündigungen. Der Stadtrat spricht vom Verdacht auf antisemitische Strukturen beim Träger.
Nahost-Konflikt in Berlin: Solidarität mit Frieda
Rund 150 Menschen demonstrieren in Berlin gegen die Schließung von zwei Mädchentreffs, deren Mitarbeiter*innen sich propalästinensisch geäußert hatten.
Repression propalästinensischer Proteste: Berlin demontiert den Rechtsstaat
In Berlin werden zwei Mädchentreffs geschlossen, weil deren Leiterin sich propalästinensisch positioniert. Das ist einer Demokratie unwürdig.
Kulturkampf in Neukölln: Wer spielt denn da mit den Hütchen?
Neuköllns Bezirksverordnete streiten über das Aus für den Verein Berlin Mondiale am Dammweg. Vorwürfe politischer Motivation stehen im Raum.
KĂĽrzungen bei Sozialprojekten: Eine neue Runde im KĂĽrzungspoker
Die Bezirke verhandeln mit dem Senat ĂĽber die ErfĂĽllung der Sparvorgaben. Die Finanzierung sozialer Infrastruktur steht auf der Kippe.
Jugendarbeit in Berlin: „Zu Silvester noch präsenter sein“
Der Verein Outreach will den Jahreswechsel auch mit Partys befrieden. Jugendliche hätten ein Recht aufs Feiern, sagt Geschäftsführerin Tabea Witt.
AfD und Jugendclub: Auf in die Zukunft
Dem Träger des Müncheberger Jugendclubs wurde das Aus mitgeteilt. Die Stadt bot dem Club an, zeitversetzt in eine Räumlichkeit mit der AfD zu ziehen.
Jugendclub in Berlin-Wedding: Ihr Platz
Wie ist es um die Integrationsinfrastruktur in Deutschland bestellt? Zu Besuch im Jugendclub Lynar in Berlin, wo auch der Nahostkonflikt Thema ist.
Jugendaustausch mit Israel: Programme vorerst gestoppt
Israel ist fĂĽr SchĂĽler:innen und junge Menschen ein beliebtes Ziel. Trotz der Lage vor Ort sagen Fachleute: Die Programme sind krisenfest.
Jugendsozialarbeit in Berlin: Neuköllner Respekt-Offensive
Nach den Silvester-Krawallen spielt die Feuerwehr nun mit Jugendlichen in Berliner Kiezen Fußball. Ziel ist mehr Akzeptanz – in beide Richtungen.
Digitale Streetworker: Bahnhofsvorplatz im Internet
Das Leben von Jugendlichen verlagert sich nicht erst seit der Pandemie in den digitalen Raum. Streetworker*innen folgen ihnen nun dorthin.
Finanzloch der Bezirke: Wie viel Geld ist mehr Geld?
Der Senat meint, er hätte die Unterfinanzierung der Bezirke gelöst. Bürgermeister:innen sagen aber etwas anderes und haben Sparpläne.
Berliner Haushalt: Angst vor dem Schwarz-Rot-Stift
Der Senat präsentiert am Dienstag seine Eckpunkte für den Doppelhaushalt 2024/25. Schon vorher ist viel von der Notwendigkeit des Sparens zu hören.
Haushalt in Berlin: Wenig Zukunft beim Sparbetrieb
Es deutet sich an: beim kommenden Haushalt wird bei der Kinder- und Jugendarbeit gespart. Das macht langfristiges Handeln unmöglich.
Sozialpolitik in Berlin: Kurz vor dem Kollaps
Statt Entlastung wegen des Fachkräftemangels erwartet die sozialen Berufe Kürzungen in Millionenhöhe. Der Protest ist groß.
Psychologe Bernhard Kalicki über Kitas: „Viele Fachkräfte verlieren wir“
Die Arbeit in Kitas muss attraktiver werden, fordert Bernhard Kalicki vom Deutschen Jugendinstitut. Sonst lässt sich Personalmangel nicht beheben.
Kinder- und Jugendhilfe: Kostenbeteiligung wird abgeschafft
Jugendliche in Heimen oder Pflegefamilien mĂĽssen bisher einen Teil ihres Einkommens abgeben. Die Ampel will diese Regelung jetzt kippen.
Solidarität im Ukraine-Krieg: Wiederaufstehen als Lebensmodell
Yurii Korotun musste selbst vor dem Krieg fliehen. Nun gibt der Skateboarder ukrainischen Kindern in Hannover Unterricht in der Halfpipe.
Erfahrungen aus der Jugendpädagogik: „Das ist auch meine Geschichte“
Antisemitismus im Jugendzentrum: Burak Yilmaz versucht Teenager über NS-Geschichte und Judenhass aufzuklären. Darüber hat er ein Buch geschrieben.
Streit um Banner an Bremer Jugendhaus: Senat lässt CDU abblitzen
Wegen eines antifaschistischen Banners an der „Buchte“ stellt die CDU ihre Förderung infrage. Die Naturfreundejugend findet das diskreditierend.
Räumungstermin für die Potse: Coworking statt Jugendarbeit
Das autonome Jugendzentrum Potse in Schöneberg soll am 19. Mai geräumt werden. Die Jugendlichen wollen bleiben – oder endlich geeignete Ersatzräume.
Sozialarbeiter über Hanau und Corona: „Eine Wunde im Stadtteil“
Die Pandemie hat die Aufarbeitung des Anschlags verhindert, sagt GĂĽnter Kugler. Er betreut Jugendliche in Hanau-Kesselstadt, viele von ihnen kannten die Opfer.
Alternatives Jugendzentrum Potse: Kein Potse-Punk im Rockhaus
Die Potse bleibt besetzt. Alternativräume hat das Jugendkollektiv aus Berlin-Schöneberg abgesagt. Nun droht die Räumung.
Instrumentalisierung von Jugendarbeit: Auftrag zum Ausforschen
Die Hamburger Sozialbehörde will von Trägern der Jugendarbeit wissen, ob ihre Besucher*innen (links)extremistische Tendenzen haben.
Jugendzentrum Potse und Drugstore: Ultimatum fĂĽr die Potse
Stadtrat Schworck (SPD) hat einen Ersatzraum für Drugstore und Potse angeboten. Nimmt die besetzte Potse das Angebot nicht an, droht die Räumung.
Psychologin über trauernde Kinder: „Kinder trauern anders“
Der Bremer Verein „Trauerland“ bietet 184 trauernden jungen Menschen Raum für ihre Gefühle. Nun weitet der Verein sein Bildungsangebot aus.
KĂĽrzungen wegen Corona in Berlin: Erstmal aufatmen, aber...
Der Jugendarbeit in Neukölln drohten durch coronabedingte Einsparungen massive Kürzungen. Die wurden abgewendet – aber die Bedrohung bleibt.
Berliner Familienhelfer reden Tacheles: „Wir arbeiten weiter an der Front“
Es bräuchte mehr Geld und Stunden vom Jugendamt, um Kinderschutzfälle und Eltern in der Krise gut zu begleiten, sagen Familienhelfer im Interview.