taz.de -- Ausstellung
Alte Meister aus Kyjiw in Aschaffenburg: Eine Schatzkammer mit Madonna und Trappistenmönch
Nicht evakuiert, sondern ins Ausland verliehen: Die Alten Meister aus dem kriegsgefährdeten Khanenko Museum Kyjiw sind jetzt in Aschaffenburg zu sehen.
Kunst über Georgiens politische Krise: Bis sich die Erinnerung in Melancholie erschöpft
Obwohl sie ästhetisch klar ist, lässt einen Tornike Gognadzes Videokunst über die Krise in Georgien ratlos zurück. Der Kunstverein Münster stellt sie aus.
Ausstellung Öko-Kunst in Herford: Gemeinhin wird es als Unkraut gesehen
„Kartographien des Wachstums“: Im Marta Herford verwandeln Katinka Bock und Lois Weinberger kleine Dinge in eine Kunst über große ökologische Fragen.
Modersohn-Becker-Munch-Schau in Dresden: Stehen sie nebeneinander, gibt es keine Ruhe
Das Albertinum Dresden zeigt zu ihrem 150. Geburtstag die Malereien von Paula Modersohn-Becker gemeinsam mit denen Edvard Munchs. Funktioniert das?
Ausstellung von Harald Duwe in Kiel: Desillusionierter Klassiker
Er blieb gegenständlich, als alle abstrakt malten, und möchte nicht entschlüsselt werden müssen: Harald Duwe wird nach langem in Kiel ausgestellt.
Die Beastie Boys im Museum: Mehrstimmigkeit in unendlichen Varianten
Mike D ist Mitbegründer der Beastie Boys und Co-Kurator die Ausstellung „Mishpocha“ im Jüdischen Museum Frankfurt. Damit soll das Band-Prinzip gestärkt werden. Klappt das?
Haus der Kulturen der Welt in Berlin: Betrogene Schützen
Eine Ausstellung im Berliner HKW erinnert an Männer aus Afrika, die in europäischen Armeen kämpften. Ihr Beitrag wird systematisch ignoriert.
Leyla-Yenirce-Ausstellung in Oldenburg: Auf den Schultern von Riesinnen
Deutschland hat die Künstlerin Leyla Yenirce im niedersächsischen Oldenburg kennengelernt. Dort stellt sie nun aus und würdigt Frauen, die sie prägten.
Russland bei der Venedig-Kunstbiennale: EU streicht der Venedig-Kunstbiennale Millionenbetrag
Es sei „moralisch falsch“, Russland an der Venedig-Kunstbiennale teilnehmen zu lassen. Nach Androhung friert die EU nun Gelder an die Biennale-Stiftung ein.
Ausstellung Bauhaus-Fotografinnen: Mit der Kamera versprach sie Zukunft und Wirklichkeit
Die Ausstellung „Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhausfotografinnen“ im Berliner Museum für Fotografie stellt 30 Fotografinnen vor. Manche von ihnen waren lang vergessen.
Künstlerin D’Ette Nogle in Braunschweig: Mit dem Käfer in die Villa
Künstlerin D’Ette Nogle nutzt für ihre Soloschau „Let it R.I.P“ in Braunschweig Abzweigungen der Geschichte Europas. Bonbonpapiere helfen ihr dabei.
Ausstellung „Queere Kunst in der DDR“: Sie gehörten zur Familie
Doch es gab sie: „Queere Kunst in der DDR“. Eine Berliner Ausstellung füllt Lücken in der Kunstgeschichte und erzählt von filmreifen Lebenswegen.
Ausstellungen 100 Jahre Bauhaus Dessau: Stahl, Beton, Glas – und öko?
Vor 100 Jahren zog das Bauhaus nach Dessau. Das wird mit dem Ausstellungsprojekt „An die Substanz“ gefeiert. Was lehrt uns die einflussreiche Kunsthochschule heute?
Ein Theater der Revolution: Die Sehnsucht nach Freiheit
Theater mit Straßenkindern: Dafür schätzten Brecht und Benjamin die lettische Künstlerin Asja Lãcis. Ihr gilt eine Ausstellung in Berlin.
Schau zu Käthe Kollwitz und Theater: Wie tosende Brandung
Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin zeigt eine Sonderausstellung über das Verhältnis der Künstlerin zum Theater. Sie überzeugt durch viele Szenenbilder.
Werden komplexe Gefühle vermittelt, sind die Kinder gebannt: Wie holt die Ausstellung „Für Kinder“ das jüngste aller Publika ins Münchener Haus der Kunst?
Posthume Ausstellung von Günther Uecker: Er hämmerte die Essenz des Seins ins Holz
„Die Verletzlichkeit der Welt“ ist im Arp Museum Rolandseck in Remagen, zu sehen. Ueckers aktionistische Kunst kehrt zurück an eine alte Wirkungsstätte.
Ausstellung in Albertina Wien über Care: Sie schrubbten sich in den kunsthistorischen Kanon hinein
Wer sich sorgt und wer Sorge trägt: Die Albertina in Wien zeigt in einer Ausstellung feministische Kunst der letzten 60 Jahre über Care-Arbeit.
Berliner Ausstellung zum Holocaust: Woher das eigene Familiensilber wohl stammen mag
Die „Topographie des Terrors“ widmet sich der Frage, wie weit das Wissen um den Holocaust an den Juden in der deutschen Bevölkerung verbreitet war.
Syrisches Foltergefängnis Saidnaja: Zwischen Mauern der Gewalt
Das Saidnaja-Gefängnis war ein Ort der Grausamkeit. Eine Ausstellung in der Berliner Gedenkstätte Hohenschönhausen wagt eine erste Aufarbeitung.
Ausstellung im Kindl Berlin: Auf du und du mit Pilz und Tiger
Verstand und Fantasie wird von Simon Faithfull und anderen im Kindl Berlin getriggert, um das Verhältnis des Menschen zu Tieren und Pflanzen zu überdenken.
Musée Sentimental im Kolumba Köln: Wo liegt der Geist der Dinge?
Das Kölner Museum Kolumba schafft in einer Ausstellung aus Hochkultur-Kunst und alltäglichen Gegenständen ungewohnte Perspektiven auf den Glauben.
Ausstellung in der ifa-Galerie Berlin: Patchwork der Identitäten
Fäden, die verbinden: In der Berliner ifa-Galerie verwebt die Ausstellung „Diaspora Wonderland“ Mode und Herkunft in leuchtenden Farben.
„Suburbia“-Ausstellung im DAM Frankfurt: Mein Haus ist mein Castle
Ungenutzter Wohnraum, Vorstadt, Eigenheim und Wohnungskrise. Die aktuelle Schau im Deutschen Architekturmuseum ist originell und deutet Lösungen an.
Kunstwerke von Klara Lidén in den KW: Abtauchen ist ihre Spezialität
Eine umfassende Ausstellung im Berliner KW Institute for Contemporary Art widmet sich dem Werk der schwedischen Künstlerin. Mehr Berlin könnte es kaum sein.
Grönland-Schau im Alpenmuseum Bern: Die arktische Ödnis knirscht
Unbeirrt von Trump erkundet das Alpenmuseum Bern die Frage, wie man in Grönland lebt. Es greift dafür auf seine Erfahrung mit radikalen Landschaften zurück.
Austellungen in Karlsruhe: Die KI kennt keine feinen Unterschiede
Hypnose oder Wettstreit mit dem Bewusstsein: Unterschiedlicher könnte man das Verhältnis von Kunst und KI nicht darstellen als in zwei Karlsruher Ausstellungen.
Rebecca Horn in Wuppertal: Auf der Rasierklinge einer Horn’schen Poesie
Im Wuppertaler Skulpturengarten Waldfrieden lässt sich auf das ironische Werk der verstorbenen Bildhauerin und Filmemacherin Rebecca Horn zurückschauen.
Saodat Ismailova im Portikus Frankfurt: Bis der Klimawandel den Aralsee dahinraffte
Die usbekische Künstlerin Saodat Ismailova lässt in ihrer Frankfurter Ausstellung die ausgebeutete Natur Zentralasiens ganz nah an einen heranrücken.
Lanzmann im Jüdischen Museum Berlin: Ein bisher ungehobener Schatz
Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin macht Tonbandaufnahmen von Claude Lanzmann hörbar. Sie stammen aus dem Audioarchiv seines Dokumentarfilms „Shoah“.
Russland auf der Venedig-Kunstbiennale: Diplomatie der Schönheit?
Russland nimmt wieder an der Kunstbiennale von Venedig teil, damit zeige die Biennale ihre Neutralität. Das stößt nicht nur in Kyjiw auf Kritik.
Whitney Biennale 2026 in New York: Und ein aufblasbarer Riesenclown
Zaghaft und nur etwas politisch gibt sich die Whitney-Kunstbiennale in New York. Aber ist das nicht vielleicht gut in einem Zustand des „Permaweird“?
Visuelle Kirchenkritik im Domschatz: Woher kommt dein Gold, Madonna?
Die Künstler Alice Creischer und Andreas Siekmann verfolgen im Dommuseum Hildesheim die Lieferketten heiligen Geräts bis nach Potosí und in den Kongo.
Kunst aus Moldau und Transnistrien: Beidseits des Grenzflusses Dnister
Die Ausstellung „Status quo Moldova – Generation Zoomer“ vereint. Im Berliner Kunstverein Ost stellen Kunststudentinnen aus Moldau und Transnistrien aus.
Prähistorische Kunststätte: Eine starke Gemeinschaft
Archäologische Funde aus Göbeklitepe zeugen von einer zivilisatorischen Zeitenwende vor 12.000 Jahren. Eine Ausstellung in Berlin erzählt davon.
Ausstellung zu getöteten Kindern: Die kleinen Engel von Charkiw
Im ostukrainischen Charkiw zeigt eine Ausstellung Bilder von Kindern, die durch russische Angriffe gestorben sind. Das jüngste war zwei Monate alt.
Off-Space Ausstellung in Kreuzberg: Der Abschlussball als Vexierbild
Auf dem Dachboden eines Kreuzberger Hinterhauses stellt die Malerin Julija Zaharijević aus. Sie wirft in einen eigenen historischen Moment hinein.
DDR-Dissident und Künstler Hans Ticha: Soldaten ohne Köpfe
AgitPop gegen den Autoritarismus: Eine Retrospektive des DDR-Dissidenten und Künstlers Hans Ticha ist jetzt in Rostock und bald in Nürnberg zu sehen.
Münchner Ausstellung „Antifascism: Now“: Wo geht's zur Mitte der Gesellschaft?
Streitbar ist die Münchner Gruppenschau „Antifascism: Now“ mit Arbeiten heutiger Künstler:innen. Und dringlich, wie eine „Nius“-AfD-Attacke zeigt.
China-Ausstellung in Hamburg: Wider das Klischee des rückständigen „ewigen China“
Hamburgs ethnologisches Museum zeigt erstmals seine chinesischen Offsetdrucke aus den 1920ern. Sie galten als zu „modern“ und blieben lange unbeachtet.
Kunst aus China in Kasseler Ausstellung: Fündig werden sie in der Wirklichkeit
Was wissen wir über chinesische Kunst? Die Schau „The China Moment“ im Kasseler Kunstverein spiegelt Chinas spannungsreichen Weg in die Gegenwart.
Raoul-Hausmann-Retrospektive: „Mr. Ich“ und die Anderen
Die Berlinische Galerie lässt in ihrer Überblicksschau zum Dada-Künstler Raoul Hausmann Widersprüche zu. Am Sonntag jährt sich sein Todestag zum 55. Mal.
Künstler Bodo Kampmann in der frühen BRD: Dünnes Kupferblech für eine unbewehrte Demokratie
Kongenialer Künstler des Radikaldemokratischen: An den Bildhauer Bodo Kampmann erinnern eine Braunschweiger Ausstellung und ein Buch.
Ausstellung zum Festival CTM: Der Sound einer multipolaren Welt
Die brutale weltpolitische Realität hat das Berliner Festival CTM eingeholt. Das macht sich in der Ausstellung „Echoes of Tumult“ bemerkbar.
DDR-Fotografie von Thomas Hoepker: Aufbruch und Verdämmern
Der westdeutsche Fotograf Thomas Hoepker dokumentierte Leben in der DDR in Farbe. Eine Ausstellung in Berlin zeigt Fotografien von 1972 bis 1990.
Mimi Ọnụọhas Schau „Soft Zeros“ in Wien: Wenn die Technik verdrängt
Können Algorithmen das Vergessen historischer Verbrechen korrigieren? Das bezweifelt die Künstlerin Mimi Ọnụọha in ihrer Wiener Ausstellung.
Neueröffnung Deutsche Kinemathek: Mehr Leinwandzeit wagen
Die Deutsche Kinemathek eröffnet ihren neuen Standort im ehemaligen E-Werk. Mit der Installation „Screentime“ geht sie neue Wege der Präsentation.
Alter Schulstreit in neuer Ausstellung: Der Krieg der Kleckse beginnt in Hannover
Pelikan oder Geha – das war mal eine wichtige Frage. Eine Ausstellung erinnert an den Beitrag dieser beiden hannoverschen Unternehmen zum Schreibenlernen.
David Lynch als bildender Künstler: Ein Visionär des Unheimlichen
David Lynch war auch bildender Künstler. Das wurde von seinem Ruhm als Filmregisseur überstrahlt. Nach seinem Tod könnte sich das ändern.
Ausstellung in der Kunsthalle Hamburg: Epoche und Denken statt Nation und Genie
Mit dem Zyklus „Kunst um 1800“ hatte Hamburgs Kunsthalle das Format Ausstellung revolutioniert. Jetzt greift sie auf diesen Aufbruch zurück.